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Shiba Inu

Shiba Inu
Ausgewachsener Shiba Inu © Shutterstock
Shiba Inu
Shiba Inu Welpe © Shutterstock
Welpe

Der Shiba Inu ist ein unabhängiger, schelmischer und sehr energischer Hund. Er ist asiatischer Herkunft und erfreut Jung und Alt gleichermaßen mit seinem einzigartigen Temperament und seiner übersprudelnden Energie. Dieser Hund ähnelt nicht nur körperlich einem Fuchs, er ist auch genauso unerschrocken und gerissen. Er braucht viel Bewegung und ist darum der perfekte Begleiter für dynamische und sportliche Menschen. Der Besitzer einer solchen Hunderasse muss ein hohes Maß an Geduld während der Ausbildung des Hundes mit sich bringen.

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Wichtige Informationen zum Shiba Inu

  • Lebenserwartung : Zwischen 13 und 16 Jahren
  • Charakter : Jagdfreudig
  • Größe : Klein
  • Felltyp : Kurz
  • Preis : Zwischen 1500 € und 2200 €

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

Sektion

Sektion 5 : Asiatische Spitze und verwandte Rassen

Aussehen des Shiba Inus

Größe

Weibchen Zwischen 35 und 38 cm
Männchen Zwischen 38 und 41 cm

Gewicht

Weibchen Zwischen 6 und 10 kg
Männchen Zwischen 6 und 10 kg

Fellfarbe

Die Farbe kann Rot, Schwarz, Braun, Sesam, Schwarz-Sesam oder Rot-Sesam sein.

Die Farbe Sesam steht für eine gleichmäßige Mischung aus weißen, roten und schwarzen Haaren. Bei Schwarz-Sesam hat der Hund mehr schwarze als weiße Haare und bei Rot-Sesam ist die Grundfarbe Rot, gemischt mit schwarzen Haaren.

Unabhängig von der Farbe seines Fells müssen alle Farben Urajiro aufweisen. Das bedeutet: weißliches Haar seitlich am Fang und an den Backen, unter dem Fang, an der Kehle, an der Brust und am Bauch, an der Unterseite der Rute und an der Innenseite der Gliedmassen.

Felltyp

Das Fell ist kurz.

Es ist glatt und rauhaarig mit einer weichen und dicken Unterwolle, die ihm einen hervorragenden Schutz vor Kälte bietet.

Augenfarbe

Die Hunderasse hat braune Augen. Je dunkler, desto besser.

Beschreibung des Aussehens

Der Shiba Inu ist kräftig, klein und besonders robust. Außerdem ist er ein muskulöser, eleganter Hund mit stolzem Gang und gutem Knochenbau. Sein scharfes Auge und sein schönes Aussehen zeugen von großem Selbstvertrauen.

Charakter

Anhänglich

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Auch wenn der Shiba Inu weder anhänglich ist noch Umarmungen sehr mag, bleibt er seiner sozialen Gruppe sehr verbunden und treu. Im Fall der Fälle ist er für seine Gruppe ein guter Beschützer.

Dieser Hund ist dafür bekannt, nicht sehr anhänglich zu sein. Das hängt aber vor allem von der erhaltenen Ausbildung und der Bindung zu Mitgliedern seiner sozialen Gruppe ab.

Verspielt

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Trotz seines sehr unabhängigen Naturells kann man mit dem Hund gut spielen, wenn das Spiel seinem Geschmack entspricht.

Er liebt es, mit Jung und Alt zu spielen. Besonders, wenn diese Spiele mentale oder geruchliche Anforderungen an ihn stellen.

Ruhig

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Sein Charakter variiert je nach der Erziehung, die er von klein auf erhalten hat, und dem richtigen Maß an Bewegung.

Der Shiba kann die Ruhe erst genießen, wenn seine Bedürfnisse erfüllt worden sind. Wenn dies nicht der Fall ist, macht er sich so lange bemerkbar, bis ihm jemand die Aufmerksamkeit schenkt, die er braucht.

Intelligent

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Wie viele urtypische Hunde ist auch der kleine japanische Hund ein intelligentes, schelmisches, gerissenes und leistungsfähiges Tier.

Viele unterschätzen die Rasse wegen ihres unabhängigen und manchmal hartnäckigen Temperaments. Und trotzdem hat er viele Qualitäten, die er auch zeigt, sobald er einen Sinn darin erkennt.

Jagdfreudig

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Sein Jagdinstinkt ist sehr ausgeprägt und kann manchmal sehr plötzlich auftreten, wenn er draußen unterwegs ist. Es ist notwendig, dem Shiba Inu-Welpen schon frühzeitig den Verzicht und das Zurückrufen beizubringen. Damit werden sowohl seine Sicherheit als auch die Gelassenheit seines Besitzers während des Spaziergangs gewährleistet.

Sein starker Instinkt ist manchmal unvereinbar mit seinem Übereifer. Sein Besitzer muss gegenüber diesem Jagdhund stets wachsam sein.

Scheu

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Die Scheu des Tieres kann mitunter starke Ausmaße annehmen. Dieser Hund ist Fremden gegenüber sehr misstrauisch und Vertrauen fällt ihm schwer.

Diese Charakterzug macht ihn allerdings zu einem guten Wachhund.

Unabhängig

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Der kleine japanische Hund ist, wie viele der urtypischen Rassen, sehr unabhängig. Er weiß jedoch die Anwesenheit seiner Besitzer sehr zu schätzen, auch wenn er nur wenige Anzeichen von Zuneigung erkennen lässt.

Verhalten des Shiba Inus

Kann alleine bleiben

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Sein unabhängiges Wesen und seine Zurückhaltung beim Kuscheln könnte bedeuten, dass der kräftige kleine Hund Einsamkeit leicht akzeptiert. Und doch ist er nicht dafür gemacht, den ganzen Tag allein zu sein.

Er braucht regelmäßige Beschäftigung und muss stets gut ausgelastet sein. Nichts tun kommt für ihn nicht in Frage.

Gehorsam

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Hier ist das große Manko der Shiba Inu-Rasse: Gehorsam. Es kann sehr schwierig sein, den Hund zur Zusammenarbeit zu bewegen. Wenn er keine Bedeutung im Befehl sieht, gehorcht er nicht und kann darin sehr hartnäckig sein.

Die pädagogischen Grundlagen sollten schon im Welpenalter initiiert werden. Dabei sollte der Schwerpunkt auf dem Zurückrufen liegen, um seinen starken Jagdinstinkt zu kontrollieren.

Die Erziehung muss zwar streng sein, aber einen positiven und wohlwollenden Charakter innehaben.

Bellen

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Dieser Hund bellt leicht, aber nicht übermäßig. Dadurch ist er als Wachhund gut geeignet.

Ausreißer

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Sein hochentwickelter Jagdinstinkt, insbesondere aufgrund seiner urtypischen Abstammung (das bedeutet, dass die Rasse vom Menschen wenig verändert wurde), macht ihn zu einem großen Ausreißer. Er zögert nicht, einfach loszulaufen, ohne sich nach seinem Herrchen umzudrehen.

Der Shiba sollte daher in einer eingezäunten und gesicherten Umgebung leben, damit man nicht ständig nach ihm suchen muss.

Zerstörerisch

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Sein permanentes Bedürfnis nach Aufmerksamkeit und seine Abneigung, allein zu bleiben, machen ihn zu einem Hund, der schnell Dinge zerstört, um der Langeweile Herr zu werden.

Wenn dies der Fall ist, muss sein Besitzer ihm ein tägliches Angebot zu bieten, das seiner wahren Natur besser entspricht.

Gierig

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Der Hund ist ein wahrer Vielfraß. Dadurch ist es ein leichtes, den Hund beim Training mit Leckerlis zu bestechen.

Wachhund

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Dieser niedliche kleine Hund bellt und ist Fremden gegenüber misstrauisch. Auch wenn er nicht sehr abschreckend wirkt, tut er alles, um seine soziale Gruppe und sein Zuhause vor potenziellen Eindringlingen zu schützen.

Ersthund

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Dieser prächtige japanische Hund ist besonders elegant und hat einen muskulösen Körperbau. Das sind aber nicht die einzigen Kriterien, die man beim Kauf eines Hundes beachten sollte.

Auch sein Ungehorsam und sein starker Jagdinstinkt müssen beim Kauf berücksichtigt werden, insbesondere wenn es der erste Hund ist.

Lebensstil

Shiba Inu in der Wohnung

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Der Shiba kann sich wunderbar in einer Wohnung entwickeln, solange sein Energiebedarf durch mehrere Spaziergänge täglich gedeckt wird.

Ein Haus mit Garten ist ebenfalls gut geeignet. Aber man muss dafür sorgen, dass die Umgebung gut eingezäunt und gesichert ist, damit der Hund nicht wegläuft.

Der Shiba Inu ist sehr kräftig und besonders robust. Er kann im Freien leben, wohnt im Winter aber lieber in einem beheizten Haus.

Ob sie nun in Wohnungen oder Häusern, drinnen oder draußen leben: Der Shiba braucht täglich viel Auslauf, um seine körperlichen, geistigen, geruchlichen und sozialen Bedürfnisse zu befriedigen.

Sportlich

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Der Shiba braucht viel Bewegung für sein Wohlbefinden. Dem Hund müssen viele Aktivitäten angeboten werden und er braucht mehrere Spaziergänge pro Tag. Besonders dann, wenn er in einer Wohnung lebt.

Da der Hund sehr viel Bewegung braucht, kann er sein Herrchen ideal bei sportlichen Aktivitäten begleiten. Er liebt beispielsweise das Joggen oder neben dem Rad oder dem Roller herzulaufen.

Reisen

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Die geringe Größe des Shiba Inu ist ideal für den Transport auf Reisen. Aber sein Mangel an Flexibilität und Ungeduld kann Schwierigkeiten auf langen Reisen darstellen.

Eine gute Erziehung und frühzeitige Vorbereitung auf verschiedene Situationen und Menschen erleichtern die Reise in Auto, Bahn oder Flugzeug enorm.

Geselligkeit

Verträgt sich mit Katzen

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Wenn dieser kleine Hund mit einer Katze zusammen aufwächst, kommt er sehr gut mit ihr aus. Fremde Katzen beispielsweise in der Nachbarschaft sollten sich vor seinem hochentwickelten Jagdinstinkt in Acht nehmen.

Verträgt sich mit Hunden

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Der Shiba ist nicht gerade für seine Kontaktfreudigkeit bekannt. Aber wenn der Shiba Inu-Welpe frühzeitig sozialisiert wird, kommt er mit anderen Hunden gut zurecht und kann sogar mit ihnen zusammenleben.

Seien Sie jedoch vorsichtig bei zwei Rüden. Diese könnten durchaus Schwierigkeiten miteinander haben.

Geeignet für Kinder

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Der beschützerische Shiba versteht sich wunderbar mit den Kindern in seiner sozialen Gruppe und er liebt es, mit ihnen zu spielen.

Beachten Sie dabei aber stets die Grenzen und Warnsignale des Hundes, um die Sicherheit aller zu gewährleisten.

Geeignet für Senioren

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Dieser aktive und schelmische Hund passt nicht zu mobilitätseingeschränkten Menschen. Er muss mehrmals täglich Gassi gehen, egal ob es schneit, regnet oder windig ist. Dem Tier müssen regelmäßig Anreize geboten werden und er muss konsequent erzogen werden.

Preis eines Shiba Inus

Der Preis eines Shiba Inus variiert je nach Herkunft, Alter und Geschlecht. Der durchschnittliche Preis liegt bei rund 1500 Euro für einen Shiba, der im VDH registriert ist. Die wertvolleren Züchtungen können bis zu 2200 Euro kosten.

Die durchschnittlichen monatlichen Unkosten betragen rund 30 Euro. Dieser Betrag variiert aber je nach Qualität des Futters und der notwendigen Pflege sowie Tierarztkosten etc.

Fellpflege des Shiba Inus

Der große Pluspunkt des Shiba Inu ist, dass sein Pflegebedarf minimal ist. Er ist ein sehr reinlicher Hund und benötigt wenig Pflege.

Wegen des dicken Fells muss der Shiba regelmäßig gebürstet werden, damit das Fell schön glänzt und sauber bleibt.

Haarausfall

Außerhalb des Fellwechsels ist der Haarausfall mäßig, aber durchgehend.

Im Frühjahr und Herbst ist der Fellwechsel beeindruckend, da der Hund buchstäblich ganze Haarbüschel verliert. In diesen Zeiträumen sollte man den Hund täglich bürsten.

Ernährung des Shiba Inus

Der Shiba Inu benötigt eine seinem Alter, seine, Gewicht und vor allem seiner körperlichen Verfassung angepasste Ernährung. Dies gilt insbesondere dann, wenn er sein Herrchen bei verschiedenen sportlichen Aktivitäten begleitet und der Energieverbrauch dadurch enorm hoch ist.

Das Futter kann trocken oder roh (bspw. BARF) sein, je nachdem, welche Mittel und wie viel Zeit seinem Herrchen zur Zubereitung zur Verfügung stehen. Auf jeden Fall sollte minderwertiges Trockenfutter, das in Supermärkten verkauft wird, vermieden werden.

Schließlich sollte der Shiba Inu-Welpe Nahrung erhalten, die speziell auf seine Entwicklung und sein Wachstum in den ersten Monaten seines Lebens abgestimmt ist.

Gesundheit des Shiba Inus

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung von Shibas beträgt durchschnittlich 13 Jahre.

Robust

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Der urtypische Shiba ist stark und leidet an keinen bestimmten Krankheiten.

Hitzeverträglich

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Der Shiba verträgt Hitze. Er muss trotzdem die Möglichkeit haben, regelmäßig trinken und sich im Schatten ausruhen zu können.

Kälteverträglich

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Die weiche, dicke Unterwolle dieses japanischen Hundes bietet ihm einen sehr guten Schutz vor schlechtem Wetter und extremen Wetterbedingungen.

Neigt zu Übergewicht

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Die Gier des Shiba darf aber nicht übermäßig werden. Ansonsten läuft er Gefahr, übergewichtig zu werden.

Es sollte darauf geachtet werden, dass das Tier zu festen Zeiten mit qualitativ hochwertigem Futter versorgt wird und die Futternäpfe nicht den ganzen Tag verfügbar sind. Man sollte auch vermeiden, ihn außerhalb seiner Fütterungszeiten zusätzlich zu füttern (bis auf ein paar Leckereien während des Trainings).

Häufige Krankheiten

Der Shiba Inu ist sehr kräftig und nur selten krank. Er kann jedoch anfällig für Hautallergien, Fehlbildungen der Hüfte oder Kniegelenksverletzungen (Patellaluxation) sein.

Geschichte

Der Shiba Inu ist eine uralte Rasse und stammt aus der bergigen Gegend am japanischen Meer. Seine Vorfahren sind nicht sicher bekannt, aber es ist wahrscheinlich, dass er die gleichen Vorfahren hat wie viele andere japanische Rassen. In Japan ist die Rasse seit 1936 geschützt, vor allem wegen der Kreuzung mit importierten englischen Rassen, die die japanische Rasse nur verunreinigten. Der Shiba (was „kleiner Hund“ bedeutet) wurde ursprünglich für die Jagd auf Vögel und Kleinwild verwendet. 1937 wurde der Shiba zum Naturerbe Japans erklärt.

Namen

Gute Namen für einen Shiba Inu: Carlos, Ginger, Newton, Shadow