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Basenji

Andere Namen : Kongo-Terrier

Basenji
Erwachsener Basenji © Shutterstock
Basenji
Basenji Welpe © Shutterstock
Baby Basenji

Der Basenji ist ein kleiner Hund, der irgendwo zwischen Terrier und Windhund einzuordnen ist. Er ist ziemlich naturbelassen, weshalb er noch ausgeprägte Instinkte hat. Besonders sein Jagdinstinkt ist sehr präsent und führt manchmal dazu, dass er Spuren verfolgt, ohne auf den Rückruf seiner Besitzer zu hören. Dieser Hund ist nicht sehr folgsam, aber überaus liebenswert - er ist zwar dickköpfig, hat aber ein gutes Herz.

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Wichtige Informationen

  • Lebenserwartung : zwischen 13 und 15 Jahren
  • Charakter : Verspielt, Jäger
  • Größe : Klein
  • Felltyp : Kurz
  • Preis eines Basenji : zwischen 800 € und 1000 €

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

Sektion

Sektion 6 : Urtyp

Aussehen des Basenjis

Größe Basenji

Weibchen Zwischen 38 und 42 cm
Männchen Zwischen 41 und 45 cm

Gewicht

Weibchen zwischen 9 und 10 kg
Männchen zwischen 10 und 12 kg

Fellfarbe

Das Fell ist in der Regel zweifarbig: Tiefschwarz und Weiß, Rot und Weiß, Schwarz und Lohfarben, Weiß mit „Melonenkernen“ (kleine Abzeichen über den Augen) und lohfarbenen Abzeichen oder Rehbraun und Weiß. Es kann auch einfarbig schwarz oder gestromt (schwarze Stromung auf rotem Grund) sein.

Felltyp

Das Fell ist kurz.

Es ist glänzend, fein und dicht.

Augenfarbe

Die Augen sind dunkel.

Beschreibung des Aussehens

Der Basenji ist ein kleiner Hund mit mesomorphem Körperbau und mesozephalem Kopf, solide gebaut und mit einer trockenen Muskulatur ausgestattet. Der Kopf ist mittelbreit, nicht schwer und schön gezeichnet. Wenn er die Ohren aufstellt, bilden sich Falten im oberen Teil des Gesichts, was diesem Hund seinen typischen „überraschten“ Ausdruck verleiht. Die Rute ist hoch angesetzt und bildet eine Einfach- oder Doppelrolle.

Charakter

Anhänglich

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Auch wenn es sich um einen ursprünglichen Hund handelt, der also potentiell unabhängiger ist als andere, ist der Kongo-Terrier, wie er auch genannt wird, ein anhänglicher Hund, der in der Regel insbesondere zu einer Person eine sehr enge Beziehung aufbaut.

Verspielt

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Dieser Hund ist sehr aktiv und verspielt. Es ist vor allem wegen seiner Intelligenz und seiner Lebendigkeit sehr angenehm mit ihm zu spielen.

Es wird davon abgeraten, Wurfspiele mit ihm zu spielen, da diese seinen Verfolgungsinstinkt verstärken, der bei diesem Hund, der ursprünglich für die Jagd verwendet wurde, sowieso schon sehr stark ausgeprägt ist.

Ruhe

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Dieser Hund ist nur dann ruhig, wenn er über den Tag hinweg genug Bewegung und Unterhaltung bekommen hat. Ansonsten kann er sich in seinen Forderungen nach Aufmerksamkeit sehr aufdringlich zeigen, um seiner Langeweile Ausdruck zu verleihen.

Klugheit

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Der Basenji ist ein sehr vielseitiger und intelligenter Arbeitshund! Leider werden seine Intelligenz und seine Lebendigkeit oft von respektlosen Besitzern vernachlässigt, die einen „perfekten“ Begleithund aus ihm machen wollen.

jagdfreudig

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Er wurde lange dafür eingesetzt, Spuren zu verfolgen und die Anwesenheit von Wildtieren anzuzeigen. Der Basenji wird auch für die Jagd auf kleine Wildtiere in Afrika verwendet. Auch wenn er in Europa nur selten für diesen Zweck eingesetzt wird, führt sein ursprünglicher Charakter dazu, dass er noch starke Instinkte hat.

Vorsicht

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Dieser Hund ist immer in Alarmbereitschaft und zeigt sich Fremden gegenüber misstrauisch und distanziert. Er braucht Zeit, um einer Person sein Vertrauen zu schenken. Wenn dieser Schritt geschafft ist, kann er durch einen einzigen Fehler wieder rückgängig gemacht werden.

Unabhängigkeit

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Dieser Hund ist sehr unabhängig, auch wenn er oft insbesondere zu einer Person aus seiner sozialen Gruppe eine enge Beziehung aufbaut. Er braucht einerseits die Aufmerksamkeit seiner Besitzer, andererseits aber auch Zeit für sich.

Verhalten des Basenjis

Verträgt Alleinsein

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Zwar ist der Kongo-Terrier wie viele Hunde vom Urtyp sehr unabhängig, aber er bleibt überhaupt nicht gern allein - am allerwenigsten in einem engen Raum. Daher ist es vollkommen ausgeschlossen, ihn in einem kleinen Raum oder einem Zwinger einzusperren.

Gehorsam

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Wie bei vielen Hunden vom Urtyp ist es nicht leicht, den Basenji zur Kooperation zu bewegen, denn er sieht oft überhaupt keinen Sinn darin zu gehorchen. Man bezeichnet ihn häufig als einen der am schwierigsten zu erziehenden Hunde.

Wenn er keinen Sinn oder keine Kohärenz in den Kommandos sieht, die man ihm gibt, kann er sich ungehorsam, dickköpfig und sogar hochmütig zeigen.

Man muss sehr viel Geduld mit ihm haben, selbstsicher sein und ihm vor allem eine kohärente Erziehung angedeihen lassen, wenn man gute Ergebnisse mit diesem Hund erzielen will. Auf jeden Fall wird der Basenji niemals ein dressierter Zirkushund werden, der auf jeden Wink seines Besitzers reagiert, um ihm eine Freude zu machen und ein Leckerchen zu bekommen.

Nur wenn man eine sehr gute Beziehung zu diesem Hund aufbaut und verstärkt, kann er sich kooperativ zeigen.

gesprächig

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Der Basenji ist nicht vollkommen stumm, aber er bellt nicht - er singt. Er gibt Töne von sich, die sehr hoch sein können und ein Wenig an das Jodeln der Tiroler erinnern.

Ausreißer

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Wenn er eine interessante Spur erschnüffelt, kann es passieren, dass dieser ziemlich naturbelassene Hund mit starken Instinkten Hals über Kopf losrennt, ohne sich umzudrehen oder auf den Rückruf seiner Besitzer zu achten.

Zerstörungssinn

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Da dieser Hund wirklich nicht gern allein ist, kann er großen Schaden anrichten, wenn seine Besitzer zu lange abwesend sind und er keinerlei Beschäftigungsmöglichkeiten hat.

Fressgier

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Futter kann ein gutes Mittel sein, um die Aufmerksamkeit dieses sehr dickköpfigen Hundes auf sich zu ziehen, der oft schwer zu erziehen ist.

Wachhund

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Der Basenji ist nicht in dem Sinne ein Wachhund, aber da er Fremden gegenüber misstrauisch ist, kann er mit seinem typischen „Gesang“ Alarm schlagen, wenn sich ein Eindringling nähert.

Ersthund

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Es kann eine ganz schöne Herausforderung sein, einen Kongo-Terrier als Ersthund zu adoptieren. Seine Dickköpfigkeit und sein unabhängiger Charakter können so manch einen entmutigen! Unerfahrene Hundebesitzer können schnell nicht mehr weiter wissen, aber in diesem Fall sollte man nicht aufgeben und stattdessen unbedingt einen professionellen Hundetrainer hinzuziehen, um sich helfen zu lassen.

Lebensstil

Basenji in der Wohnung

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Das Leben in einer Wohnung ist für diesen Hund nur möglich, wenn man mehrmals am Tag mit ihm spazieren geht und er genug Unterhaltung bekommt. Ein paar Gassigänge am Morgen und am Abend reichen für ihn nicht aus.

Seine Besitzer müssen viel Zeit für ihn haben. Da er es nicht erträgt allein zu sein, kann er sehr viel Krach machen und schreien, um seinem Unglück Ausdruck zu verleihen. Das könnte die Nachbarn natürlich stören.

Ein Leben auf dem Land in einem Haus mit Garten ist am besten für diesen Hund geeignet. Der Garten muss eingezäunt sein, um zu vermeiden, dass er ausbüxt.

Er kann nicht draußen leben, insbesondere nicht, wenn es regnet, denn dieser Hund verträgt schlechtes Wetter nur schlecht.

sportlich

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Um seine große Energie in den Griff zu bekommen und auch seine Instinkte zumindest etwas zu zügeln, muss man dem Basenji unterhaltsame Aktivitäten bieten, und zwar so oft wie möglich.

Lange, tägliche Spaziergänge sind unerlässlich. Noch besser ist es, wenn man mit dem Basenji Hundesport wie Agility, Mantrailing, Rennen usw. macht.

Reisen

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Angesichts seiner mittleren Größe kann dieser Hund seine Besitzer ziemlich leicht überallhin begleiten, wenn er von klein auf ausreichend sozialisiert und an verschiedene Umgebungen gewöhnt wurde.

Allerdings kann er wegen seines Gewichts nicht in einer Transporttasche mitgenommen werden, auch wenn er zu den „kleinen“ Hunden zählt. Es ist daher wichtig ihm Leinenführigkeit und das Warten beizubringen - vor allem in öffentlichen Transportmitteln.

Geselligkeit

Verträglichkeit mit Katzen

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Wenn der Basenji-Welpe nicht von klein auf an den Kontakt zu Katzen gewöhnt wird, ist es schwierig, ihm das Zusammenleben mit einem solchen Tier beizubringen. Das liegt vor allem an seinem sehr starken Jagdinstinkt.

Verträglichkeit mit Hunden

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Der Basenji-Welpe ist von Natur aus relativ gesellig, braucht aber trotzdem von klein auf eine hochwertige Sozialisierung, um zu lernen, mit seinen Artgenossen zu kommunizieren. Das Zusammenleben kann manchmal schwierig sein (vor allem zwischen nicht kastrierten Hunden gleichen Geschlechts), es sei denn, die Tiere sind zusammen aufgewachsen.

Verträglichkeit mit Kindern

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Er versteht sich in der Regel gut mit Kindern, aber nur, wenn diese respektvoll mit ihm umgehen. Seine Reaktionen können unberechenbar sein, wenn er sich bedroht fühlt oder respektlos behandelt wird.

Basenji und ältere Menschen

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Zwar könnten Rentner durchaus zu diesem Hund passen, weil er nicht allein sein kann, aber aufgrund seines großen Bewegungsdrangs braucht er unbedingt sportliche und dynamische Besitzer.

Preis eines Basenjis

Der Preis eines Basenjis variiert je nach seiner Herkunft, seinem Alter und seinem Geschlecht. Ein Hund mit Zuchtbucheintrag kostet im Schnitt 800 €. Die wertvollsten Abstammungslinien können für bis zu 1.000 € verkauft werden.

Das durchschnittliche Budget, das für die körperlichen Bedürfnisse eines Hundes dieser Größe erforderlich ist, liegt bei ca. 30 €/Monat.

Pflege des Basenjis

Der Basenji ist ein sehr sauberer Hund, der sich selbst putzt, wie eine Katze. Er erfordert daher nur sehr wenig Pflege. Allerdings muss man ihn trotzdem regelmäßig bürsten, um die Schönheit und die Schutzeigenschaften seines Fells zu erhalten.

Haarausfall

Dieser Hund verliert nur sehr wenig Haare.

Ernährung des Basenjis

Da er sehr ursprünglich ist, ist eine traditionelle Ernährung (B.A.R.F. oder hausgemachtes Futter) perfekt für diesen Hund geeignet. Wenn seine Besitzer aber nicht ausreichend Kenntnisse und/oder nicht genug Zeit haben, um ihm auf diese Weise eine ausgewogene Ernährung zu verabreichen, dann gibt es hochwertiges industrielles Futter, das ebenfalls für ihn geeignet ist.

Gesundheit des Basenjis

Lebenserwartung

Die Lebenserwartung wird auf 14 Jahre geschätzt.

Robustheit

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Dieser Hund lebte jahrtausendelang inmitten der afrikanischen Wälder und Savannen und ernährte sich von der Jagd. Es handelt sich daher um einen überaus widerstandsfähigen Hund. Es kann nur Probleme aufgrund des hohen Maßes an Inzucht geben, welches auf die geringe Anzahl der Hunde dieser Rasse zurückzuführen ist.

Hitzeverträglichkeit

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Dieser Hund aus Afrika hat keinerlei Probleme mit Hitze und liegt gern in der Sonne.

Kälteverträglichkeit

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Auch wenn er ziemlich widerstandsfähig ist, mag er keine Kälte, und noch weniger Nässe. Es kommt nicht selten vor, dass ein Basenji nicht spazieren gehen will, weil es regnet.

Neigung zu Übergewicht

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Da er sehr dynamisch ist, hat er keine Probleme damit, in Form zu bleiben.

Häufige Krankheiten

  • Debré-de-Toni-Fanconi-Syndrom (Nierenprobleme)
  • Hüftdysplasie
  • Leistenbruch
  • Kolobom (nicht abgeschlossene Entwicklung des Auges)

Gut zu wissen

Zwar wurde 1977 in Deutschland der 1. Basenji-Verein gegründet, aber dennoch ist diese Rasse hier heute noch immer relativ selten. In Großbritannien hingegen ist dieser Hund sehr beliebt, und zwar vor allem wegen seiner großen Qualitäten als Begleithund.

Geschichte

Die ersten Spuren dieser Rasse sind auf Inschriften zu finden, die über 5.000 Jahre alt sind. Der Basenji wurde 1934 nach Europa eingeführt. Die afrikanischen Völker setzten ihn in Wäldern als Führhund ein. Manche Forscher sind der Meinung, dass er der Vorfahr der Terrier ist. Die FCI erkannte die Rasse 1964 offiziell an.

Namen

Gute Namen für einen Basenji: Balu, Nora, Adam, Lila