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Basenji

Andere Namen: Kongo-Terrier

#19

Top-Rassen von Wamiz

Basenji
Erwachsener Basenji © Shutterstock

Der Basenji ist ein kleiner Hund, der irgendwo zwischen Terrier und Windhund einzuordnen ist. Er ist ziemlich naturbelassen, weshalb er noch ausgeprägte Instinkte hat. Besonders sein Jagdinstinkt ist sehr präsent und führt manchmal dazu, dass er Spuren verfolgt, ohne auf den Rückruf seiner Besitzer zu hören. Dieser Hund ist nicht sehr folgsam, aber überaus liebenswert - er ist zwar dickköpfig, hat aber ein gutes Herz.

Wichtige Informationen

Basenji: Lebenserwartung :

8

20

13

15

Charakter :

Verspielt Jagdfreudig

Größe :

Geschichte

Die ersten Spuren dieser Rasse sind auf Inschriften zu finden, die über 5.000 Jahre alt sind. Der Basenji wurde 1934 nach Europa eingeführt. Die afrikanischen Völker setzten ihn in Wäldern als Führhund ein. Manche Forscher sind der Meinung, dass er der Vorfahr der Terrier ist. Die FCI erkannte die afrikanische Rasse 1964 offiziell an.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

Sektion

Sektion 6 : Urtyp

Basenji: Farben und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 38 und 42 cm

    Männchen : Zwischen 41 und 45 cm

    Basenji: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 9 und 10 kg

    Männchen : Zwischen 10 und 12 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Rot
    Weiß

    Felltyp

    Kurz

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Basenji ist ein kleiner Hund mit mesomorphem Körperbau und mesozephalem Kopf, solide gebaut und mit einer trockenen Muskulatur ausgestattet. Der Kopf ist mittelbreit, nicht schwer und schön gezeichnet. Wenn er die Ohren aufstellt, bilden sich Falten im oberen Teil des Gesichts, was diesem Hund seinen typischen „überraschten“ Ausdruck verleiht. Die Rute ist hoch angesetzt und bildet eine Einfach- oder Doppelrolle.

    Gut zu wissen

    Zwar wurde 1977 in Deutschland der 1. Basenji-Verein gegründet, aber dennoch ist diese Rasse hier heute noch immer relativ selten. In Großbritannien hingegen ist dieser Hund sehr beliebt, und zwar vor allem wegen seiner großen Qualitäten als Begleithund.

    Basenji: Charakter

    • 66%

      Anhänglich

      Auch wenn es sich um einen ursprünglichen Hund handelt, der also potentiell unabhängiger ist als andere, ist der Kongo-Terrier, wie er auch genannt wird, ein anhänglicher Hund, der in der Regel insbesondere zu einer Person eine sehr enge Beziehung aufbaut.

    • 100%

      Verspielt

      Dieser Hund ist sehr aktiv und verspielt. Es ist vor allem wegen seiner Intelligenz und seiner Lebendigkeit sehr angenehm mit ihm zu spielen.

      Es wird davon abgeraten, Wurfspiele mit ihm zu spielen, da diese seinen Verfolgungsinstinkt verstärken, der bei diesem Hund, der ursprünglich für die Jagd verwendet wurde, sowieso schon sehr stark ausgeprägt ist.

    • 66%

      Ruhig

      Dieser Hund ist nur dann ruhig, wenn er über den Tag hinweg genug Bewegung und Unterhaltung bekommen hat. Ansonsten kann er sich in seinen Forderungen nach Aufmerksamkeit sehr aufdringlich zeigen, um seiner Langeweile Ausdruck zu verleihen.

    • 66%

      Intelligent

      Der Basenji ist ein sehr vielseitiger und intelligenter Arbeitshund! Leider werden seine Intelligenz und seine Lebendigkeit oft von respektlosen Besitzern vernachlässigt, die einen „perfekten“ Begleithund aus ihm machen wollen.

    • 100%

      Jagdfreudig

      Er wurde lange dafür eingesetzt, Spuren zu verfolgen und die Anwesenheit von Wildtieren anzuzeigen. Der Basenji wird auch für die Jagd auf kleine Wildtiere in Afrika verwendet. Auch wenn er in Europa nur selten für diesen Zweck eingesetzt wird, führt sein ursprünglicher Charakter dazu, dass er noch starke Instinkte hat.

    • 100%

      Scheu

      Dieser Hund ist immer in Alarmbereitschaft und zeigt sich Fremden gegenüber misstrauisch und distanziert. Er braucht Zeit, um einer Person sein Vertrauen zu schenken. Wenn dieser Schritt geschafft ist, kann er durch einen einzigen Fehler wieder rückgängig gemacht werden.

    • 100%

      Unabhängig

      Dieser Hund ist sehr unabhängig, auch wenn er oft insbesondere zu einer Person aus seiner sozialen Gruppe eine enge Beziehung aufbaut. Er braucht einerseits die Aufmerksamkeit seiner Besitzer, andererseits aber auch Zeit für sich.

      Basenji: Temperament und Bellen

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Zwar ist der Kongo-Terrier wie viele Hunde vom Urtyp sehr unabhängig, aber er bleibt überhaupt nicht gern allein - am allerwenigsten in einem engen Raum. Daher ist es vollkommen ausgeschlossen, ihn in einem kleinen Raum oder einem Zwinger einzusperren.

      • 33%

        Gehorsam

        Wie bei vielen Hunden vom Urtyp ist es nicht leicht, den Basenji zur Kooperation zu bewegen, denn er sieht oft überhaupt keinen Sinn darin zu gehorchen. Man bezeichnet ihn häufig als einen der am schwierigsten zu erziehenden Hunde.

        Wenn er keinen Sinn oder keine Kohärenz in den Kommandos sieht, die man ihm gibt, kann er sich ungehorsam, dickköpfig und sogar hochmütig zeigen.

        Man muss sehr viel Geduld mit ihm haben, selbstsicher sein und ihm vor allem eine kohärente Erziehung angedeihen lassen, wenn man gute Ergebnisse mit diesem Hund erzielen will. Auf jeden Fall wird der Basenji niemals ein dressierter Zirkushund werden, der auf jeden Wink seines Besitzers reagiert, um ihm eine Freude zu machen und ein Leckerchen zu bekommen.

        Nur wenn man eine sehr gute Beziehung zu diesem Hund aufbaut und verstärkt, kann er sich kooperativ zeigen.

      • 33%

        Bellen

        Der Basenji ist nicht vollkommen stumm, aber er bellt nicht - er singt. Er gibt Töne von sich, die sehr hoch sein können und ein Wenig an das Jodeln der Tiroler erinnern.

      • 100%

        Ausreißer

        Wenn er eine interessante Spur erschnüffelt, kann es passieren, dass dieser ziemlich naturbelassene Hund mit starken Instinkten Hals über Kopf losrennt, ohne sich umzudrehen oder auf den Rückruf seiner Besitzer zu achten.

      • 100%