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Goldador: Ein Mischling aus Labrador und Golden Retriever

Ein schwarzer Goldador im Wald advice

Den Goldador gibt es in allen Labrador-Farben

© Shutterstock

Der Goldador ist eine Hybridhunderasse, die aus der Kreuzung zwischen einem Golden Retriever und einem Labrador entsteht. Wie ein Goldador tickt und mit welchem Bewegungsdrang zu rechnen ist – das und viel mehr verrät dieser Artikel.

von Stephanie Klein

Am 16.11.20, 16:05 veröffentlicht

Goldador: Der Labrador-Golden Retriever-Mix

Labrador und Golden Retriever: Beide Hunderassen gehören zu der Gruppe der Retriever (Apportierhunde). Das bedeutet, sie wurden mit dem Zweck gezüchtet, als Jagdhunde dem Jäger Wild oder Fisch zurückzubringen.

Heutzutage entscheiden sich aktive Familien oder sportliche Menschen häufig für eine der beiden Hunderassen. Da sie den sogenannten „Will-to-Please“ aufweisen, rücken sie auch bei Hundeanfängern oder Ausbildern von Drogenspürhunden, Assistenzhunden und Co. in die engere Wahl. 

Der Golden Retriever

Die Heimat des Golden Retrievers liegt in Schottland. 1913 wurde der Vierbeiner mit dem cremefarbenen oder goldenen Fell von dem britischen Hundewesen als Hunderasse anerkannt. Lange war er Spezialist bei der Flintjagd. Das bedeutet, dass er nach dem Schuss das erlegte Wild zum Jäger brachte.

Mit der Zeit wurde aus dem Experten und Jagdbegleiter ein wahrer Allrounder. Seine hohe Intelligenz und sein Wille etwas aufzuspüren, befähigen ihn heute dazu, in verschiedenen Einsätzen, wie zum Beispiel als Lawinenhund Bestleistungen zu erzielen.

Golden Retriever
Der Golden Retriever ist ein Elternteil des Goldadors
© Shutterstock

Der Labrador Retriever

Der Labby – so wie ihn Rasseliebhaber gerne nennen – kommt ursprünglich aus Kanada, genauer gesagt aus der Labrador-Halbinsel. Bevor er zu der beliebtesten Hunderasse Deutschlands wurde, half er bei der Jagd am Wasser. Seine Freude am Schwimmen hat er bis heute behalten.

Labrador Retriever haben einen natürlichen Drang zu arbeiten und zeigen sich äußerst kooperativ. Das Wichtigste jedoch für einen Labrador sind seine Menschen. Ihnen gegenüber zeigt er sich freundlich, anhänglich und sanft.

Labrador
Und so sieht der Labrador aus, der andere Elternteil des Goldadors
© Shutterstock

Goldador: Größe und Farben (schwarz, braun und co.)

Bei Mischlingshunden kann im Voraus keine exakte Voraussagung über ihr Erscheinungsbild getroffen werden. Allerdings weisen Labrador Retriever und Golden Retriever optisch viele Gemeinsamkeiten auf.

Der Goldador ist ein mittelgroßer bis großer Hund. Hündinnen erreichen ca. eine Schulterhöhe von 58 cm und bringen dabei 29 kg auf die Waage. Rüden sind bei einer Größe von 64 cm und einem Gewicht von 36 kg etwas größer und stämmiger.

Die Fellfarben eines Goldadors sind:

  • Schwarz,
  • Schokoladenbraun,
  • Gelb
  • sowie Hellgold, Gold oder Dunkelgold.

Von der Fellbeschaffenheit her erbt der Goldador immer das dichte Fell des Labradors, welches mit Unterwolle ausgestattet ist.

Goldador: Wesen und Temperament

Wie bei den äußerlichen Merkmalen sind bei Mischlingshunden auch die Wesenszüge nicht genau abschätzbar. Doch bei der Kreuzung eines Labby mit einem Goldie ist dies einfacher, da beide Hunderassen auch hier viele Gemeinsamkeiten haben.

Ein Goldador ist vom Charakter her sozial, anhänglich und möchte seinem Menschen gefallen. Hinzu kommen seine hohe Intelligenz und ausgeprägter Spieltrieb. Sein Temperament kann vor allem bei Junghunden etwas stürmisch sein.

Dies kann sein Halter aber dank seines kooperativen Wesens leicht mit Training korrigieren. Sind seine Bedürfnisse erfüllt, kommt zu Hause sein sanftes und ruhiges Wesen zum Vorschein.

Goldador: Gesundheit

Ein Goldador hat ein gewisses Risiko an einigen spezifischen Krankheiten zu leiden. Daher gilt – wie bei allen Hunden – sich den Züchter mit allerhöchster Sorgfalt auszuwählen. Es ist wichtig, sich vorher vollständige Informationen über Gesundheit beider Elterntiere einzuholen. Der Golden Retriever-Labrador ist anfällig für folgende Erkrankungen:

Das Risiko an Krebs zu erkranken, hat ein Goldador vorwiegend von einem Golden Retriever geerbt. Leider sind die beliebten Familienhunde besonders anfällig für verschiedene Krebsarten. Mit einer gesunden Ernährung und viel Bewegung können Halter eines Goldadors die Wahrscheinlichkeit einer Erkrankung minimieren.

Die Lebenserwartung eines Goldadors beträgt ca. 10-12 Jahre.

Goldador Welpe
Das Aussehen eines Goldador Welpen bleibt bis zur Geburt eine Überraschung
© Shutterstock

Goldador: Wie viel Bewegung braucht er?

Der Goldador gehört eindeutig zu den robusten und aktiven Hunderassen. Das verwundert nicht, schließlich waren Golden und Labrador Retriever in der Vergangenheit Arbeitshunde, die viel Zeit im Freien verbracht haben. Daher ist der Goldador nicht nur bewegungsfreudig, sondern auch ziemlich ausdauernd. Im Alltag sind lange Spaziergänge in der Natur und Ausflüge an Badeseen einzuplanen.

Darüber hinaus sorgen verschiedene Hundesportarten für eine willkommene Abwechslung. Plus: Der Goldador ist clever und kooperativ und möchte dies – zum Beispiel beim Obedience oder Apportieren – unter Beweis stellen. Es ist auf eine Balance zwischen körperlicher und geistiger Beschäftigung zu achten, damit aus dem Goldador ein ausgeglichener und zufriedener Hund wird.

Passt ein Goldador zu mir?

Wie bei allen Hunderassen ist auch beim Goldador der Faktor Zeit ein entscheidendes Kriterium. Denn der Hybridhund liebt die Gesellschaft seiner Familie und möchte sie am liebsten überall hin begleiten. Der Vierbeiner ist bereit mit seiner Familie die Welt zu entdecken und braucht dynamische Menschen, die mit ihm mithalten können.

Dank seines entspannten und sozialen Wesens ist ein Goldador übrigens der ideale Bürohund – vorausgesetzt er genießt eine gute Erziehung und hat die Möglichkeit, sich regelmäßig auszupowern. Auch in einer Familie findet der Mischlingshund ein geeignetes Zuhause. In Kindern findet er die optimalen Spielgefährten und geht eine intensive Bindung zu ihnen ein.

Dank seines unkomplizierten Wesens kann er sich nahezu allen Lebenssituationen anpassen. Optimal wäre es allerdings, wenn ein Goldador in ein Haus mit Garten einzieht. Dort hat der mittelgroße bis große Vierbeiner ausreichend Platz und kann jederzeit im Freien toben und freudig Spielsessions an der frischen Luft nachgehen.

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