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Ein aufgeweckter Begleiter: Der Pomchi

Ein Pomchi auf einer Straße

Eine Mischung aus Pomeranian und Chihuahua: Der Pomchi

© Flabygasted / Shutterstock

Bei dem Pomchi werden die Herzen aller Liebhaber von kleineren Hunden weich! Hier erfahren Sie, was es mit dem Mischlingshund auf sich hat.

von Stephanie Klein

Am 23.02.21, 11:30 veröffentlicht

Was ist ein Pomchi?

Der Pomchi ist ein Hybridhund, der aus der Kreuzung eines Pomeranians (Zwergspitz) und eines Chihuahuas hervorgeht. Somit handelt es sich nicht um eine eigenständige Hunderasse. Wie bei vielen Designerhunden ist das Ursprungsland des Pomchis die USA. Dort hat sich der Pom-Chi Club of America (PCA) bereits Ende der neunziger Jahre seiner Zucht gewidmet.

Hierzulande ist die Zucht des Chiranians – so ein weiterer Name – noch nicht allzu stark verbreitet. Dementsprechend liegt ein eigener Standard in weiter Ferne. Das bedeutet, die kleinen Vierbeiner variieren teilweise stark untereinander in ihrem Aussehen und Charakter. Was aber bei dem Mischling als sicher gilt: Der Pomchi ist mit einem wohlproportionierten Körper gesegnet und gehört zu den kleinen Hunden.

Der Pomeranian (Zwergspitz)

Der Zwergspitz ist keine eigenständige Hunderasse, sondern eine Varietät des Deutschen Spitzes. Der FCI listet ihn in der Gruppe 5 „Spitze und Hunde vom Urtyp“ auf. Mit seiner ca. 20 cm kleinen Statur und einem Gewicht von 2-3,5 kg hat der heutige Spitz zumindest von der Statur her mit seinen Verwandten den Schlittenhunden nicht mehr viel gemeinsam.

Er ist ein liebenswerter Vierbeiner, der sich sehr an seinen Menschen bindet. Mit dem Alleinebleiben kommt der menschenbezogene Vierbeiner nicht gut zurecht.

Der Zwergspitz
© Anya Poustozerova / Shutterstock

Der Chihuahua

Klein, aber oho: Der Chihuahua mag für manchen winzig erscheinen, trägt aber eine große Persönlichkeit in sich. Selbstbewusst, beschützend und wachsam wie er ist, könnte man schon meinen, in ihm steckt in Wirklichkeit ein Rottweiler.

Der kleine Mexikaner ist von Natur aus ein anhänglicher und durchaus gehorsamer Geselle. Wie bei allen Vierbeinern darf auch hier die Erziehung nicht zu locker ausfallen. Es handelt sich um eine alte Hunderasse – bereits aztekische Prinzessinnen waren von dem Chihuahua angetan.

Der Chihuahua
© Monica Garza 73 / Shutterstock

Der Pomchi: Größe und Fell

Da beide Hunderassen zu den kleinsten der Welt gehören, ist auch der Pomchi ein Charmeur in Mini-Format. Unterschiede von mehreren Zentimetern können je nach der Größe der Elterntiere und Geschlecht entstehen.

Die durchschnittliche Größe eines Pomchis liegt bei

  • Rüden zwischen 15-25 cm
  • und bei Hündinnen zwischen 15-23 cm.

Das Gewicht pendelt sich zwischen 1,8 kg und 5 kg ein.

Ist ein Elternteil ein Kurzhaar-Chihuahua können durchaus Pomchis mit kurzem Fell entstehen. Tendenziell haben Pomchis allerdings ein üppiges, glattes Fell oder zumindest am Hals eine „Mähne“. Dies trifft vor allem zu, wenn ein Langhaar-Chihuahua bei der Verpaarung beteiligt ist.

Der Mischlingshund ist in der Regel mit Unterwolle ausgestattet. Vorsicht gilt dennoch bei eisigen Temperaturen. Kleine Hunderassen frieren schnell und brauchen bei Minustemperaturen meist einen wärmenden Hundemantel.

Bei den Farben herrscht eine wunderschöne Vielfalt. Meistens kommen Pomchis einfarbig vor, es können aber auch zweifarbige Mischlingshunde entstehen. Zu den Fellfarben zählen:

  • cremeweiß
  • beige
  • orange
  • lohfarben
  • braun
  • grau
  • schwarz

Der Pomchi: Wesen und Temperament

Wie bei jeder Hybridhunderasse sind keine einheitlichen Wesensmerkmale definiert. Sein Wesen könnte zu 100 % dem des Chihuahuas oder genau andersherum dem des Pomeranians entsprechen. Eine 50/50 Aufteilung der Charakterzüge ist unrealistisch. Da beide Hunderassen Gemeinsamkeiten aufweisen, lassen sich Wesen und Temperament wie folgt beschreiben:

Der Pomchi ist ein anschmiegsames Kerlchen, welches die Nähe zu seinen Menschen nicht nur genießt, sondern ausdrücklich braucht. Der Mischlingshund neigt dazu, zu einer Bezugsperson eine besonders enge Bindung aufzubauen.

Er ist das Paradebeispiel eines extrovertierten Hundes. Im Kreise seiner Familie steht er gerne im Mittelpunkt und sorgt für Unterhaltung.

Gelehrig und kooperativ zeigt er sich, solange er Freude an dem Training hat. Gelegentlich kann auch seine sture Seite zum Vorschein kommen. Seine aufmerksame Natur lässt ihm keine Geschehnisse vor der Haustür oder am Gartenzaun entgehen. Der bellfreudige und kühne Vierbeiner eignet sich daher bestens, um Alarm zu schlagen.

Aufgeweckt und mutig: Der Pomchi
© Jen.andersson / Shutterstock

Auch wenn es bei den charmanten Knopfaugen schwer ist: Seine Menschen dürfen nicht den Fehler machen, ihn in Watte zu packen. Der Pomchi ist ein Hund, der Anzeichen von Schwäche sofort registriert. Für ihn ist es eine Einladung, die bestehende Rudelordnung infrage zu stellen.

Der Pomchi: Krankheiten und Lebenserwartung

Besonders bei den Chihuahuas gibt es extrem kleine Vertreter, welche leider auch anfälliger für gesundheitliche Beschwerden sind. Daher ist bei der Wahl eines Pomchis auf Elterntiere zu achten, deren Größe nicht unter dem jeweiligen Rassestandard liegt.

Da es sich um keine anerkannte Hunderasse handelt, fällt die Züchtersuche beim VDH (Verein für das Deutsche Hundewesen) weg. Bei diesem Mix, bei dem sowohl Pomeranians als auch Chihuahuas zu rassebedingten Erkrankungen leiden, ist auf ein Gesundheitszeugnis zu achten. Für den Pomchi bestehen folgende Gesundheitsrisiken:

Pomchi: Lebenserwartung

Wie viele kleine Hunde liegen auch die Pomchis bei der Lebenserwartung weit vorne. Trotz einer gewissen Anfälligkeit für bestimmte Krankheiten kann er zwischen 13 und 15 Jahre alt werden. Einige Pomchis erreichen sogar ein stolzes Hundealter von 18 Jahren.

Pomchi: Die Pflege

Der Mischlingshund neigt zu mittelmäßigem Haarausfall. Zur Zeit des Fellwechsels finden seine Menschen allerdings äußerst viele Büschel in der Wohnung vor. Regelmäßiges Bürsten und Kämmen gehen bei der Haltung eines Pomchis miteinher. Chiranians mit besonders üppigem Fellkleid sind zudem ein bis zwei Mal im Jahr bei einem Hundefriseur gut aufgehoben.

Kleine Hunde – insbesondere Chihuahuas und Pomeranians – sind anfällig für Zahnprobleme. Auf eine regelmäßige Zahnpflege und eine gesunde Ernährung ist daher bei einem Pomchi besonders Acht zu geben. Somit vermeiden Halter Schmerzen ihres Hundes und Zahnsteinentfernungen beim Tierarzt unter Narkose.

Leider ist der niedliche Pomchi vor Krankheiten nicht gefeit
© Photolococapture / Shutterstock

Der Pomchi: Wie viel Bewegung braucht er?

Der Chiranian ist kein übermäßig sportlicher Hund. Und dennoch ist sein dynamisches Naturell beim Zusammenleben zu berücksichtigen. Denn eine Couch-Potato zieht mit einem Pomchi keineswegs ins Haus.

Er wird große Freude an langen ausgedehnten Spaziergängen in der Natur haben. Zusätzliche Trainings- und Spielsessions an der frischen Luft bieten für die aufgeweckte Fellnase eine freudige Abwechslung.

Passt ein Pomchi zu mir?

Der Pomchi ist durch und durch ein Begleithund. Sprich, er möchte am liebsten die ganze Zeit bei seiner Bezugsperson sein. Daher ist er für Menschen, die nicht allzu sehr beruflich eingespannt sind, bestens geeignet. Er findet sich in vielen Haushalten zurecht, wie zum Beispiel bei Senioren, Alleinstehenden oder Familien. Bei dem Kontakt mit Kindern ist darauf zu achten, dass die Heranwachsenden ihn mit Respekt behandeln.

Darüber hinaus passt er gut zu Hundeanfängern, die sich bewusst sind, dass er wie jeder andere Hund auch eine gute Erziehung braucht. Als Vierbeiner in Mini-Format ist er auch bei reiselustigen Personen gut aufgehoben. Seine geringe Größe erleichtert die Hin- und Rückfahrt und die Unterbringung.

Pomsky kaufen: Preis

Die Preise für einen Pomchi variieren je nach Züchter. Interessierte finden Chiranian Welpen ab 800 €, wobei auch viele für 1400 € aufwärts angeboten werden. Der Preis sollte allerdings niemals ausschlaggebend für den Kauf eines Pomchi Welpen sein. Seine zukünftige Familie sollte bei der Wahl des Züchters immer auf Seriosität setzen.

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