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Staffordshire Bullterrier

Andere Namen: Staffie

#12

Top-Rassen von Wamiz

Staffordshire Bullterrier
Erwachsener Staffordshire Bullterrier © Shutterstock

Der Staffordshire Bullterrier ist ein mittelgroßer, kompakter und sehr muskulöser Hund. Als ehemaliger Kampfhund hat er ein furchtloses Temperament und ist überaus mutig. Oft wird er mit seinem Cousin, dem American Staff, verwechselt, aber ein Staffie mit Zuchtbucheintrag unterscheidet sich in vielerlei Hinsicht von dieser anderen Rasse.

Wichtige Informationen

Staffordshire Bullterrier: Lebenserwartung :

7

19

12

14

Charakter :

Anhänglich Verspielt

Größe :

Geschichte

Der Staffordshire Bullterrier ist im Laufe des 19. Jahrhunderts durch die Kreuzung zwischen Bulldoggen und verschiedenen Terriern (White Terrier, Manchester Terrier) entstanden. Ursprünglich stammt der Staffie wie der Name schon sagt aus Staffordshire in England und wurde dort zunächst als Kampfhund für Kämpfe gegen Stiere verwendet. In den USA ist er seit der Zeit zwischen dem 1. und dem 2. Weltkrieg sehr weit verbreitet. Später wurde er auch in ganz Kontinentaleuropa sehr beliebt. Die englische Hunderasse wurde 1935 offiziell anerkannt.

Staffordshire Bullterrier: Farben und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 35 und 40 cm

    Männchen : Zwischen 35 und 40 cm

    Staffordshire Bullterrier: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 11 und 15 kg

    Männchen : Zwischen 12 und 17 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Weiß
    Rot

    Felltyp

    Kurz

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Sein Erscheinungsbild ist sehr ausgewogen, und er ist überaus kräftig für seine Größe. Der Staffordshire Bullterrier ist ein muskulöser Molosser, der aktiv, beweglich, sehr mutig und überaus zäh ist. Der Kopf ist kurz und tief, der Schädel breit. Die Kiefermuskeln sind sehr stark ausgeprägt, der Stop deutlich sichtbar. Die Schnauze ist kurz und die Nase muss immer schwarz sein. Die Augen sind rund und mittelgroß. Sie schauen geradeaus. Die Ohren können Rosen- oder Halbstehohren sein und dürfen nicht zu groß oder zu schwer sein. Der Rumpf ist kompakt, mit einer geraden oberen Profillinie. Der Brustkorb ist tief und klar umrissen, die Rippen sind gut gewölbt. Die Gliedmaßen sind gerade und senkrecht; die hinteren Pfoten ein wenig nach außen gerichtet. Die mittellange Rute ist tief angesetzt. Sie ist breit am Ansatz und verjüngt sich zur Spitze hin, ohne jedoch gerollt getragen zu werden. Ihre Form ist vergleichbar mit der eines Pumpenschwengels in alter Form.

    Gut zu wissen

    In den meisten Bundesländern gilt der Staffordshire Bullterrier als gefährlicher Hund und wird oft in der höchsten Kategorie geführt. Daher unterliegt er auch strengen Halterbeschränkungen. Der Import dieser Rasse nach Deutschland ist verboten.

    In diesen Bundesländern steht der Staffordshire Bullterrier auf der Liste:

    Staffordshire Bullterrier: Charakter

    • 100%

      Anhänglich

      Der Staffie, wie er häufig genannt wird, ist gegenüber den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe ein sehr sanfter und anhänglicher Hund. Er ist seinen Besitzern sehr treu und verbringt insbesondere gern Zeit mit Kindern (unter Aufsicht natürlich).

    • 100%

      Verspielt

      Der lebendige und ausdauernde Staffordshire Bullterrier liebt es zu spielen, kann allerdings manchmal Schwierigkeiten haben, sich danach wieder zu beruhigen. Die Spiele müssen daher von den Besitzern gut unter Kontrolle gehalten und auch von ihnen initiiert werden, um zu vermeiden, dass ihnen die große Energie dieses kleinen Muskelpakets über den Kopf wächst.

    • 33%

      Ruhig

      Da der Staffy überaus wagemutig und lebhaft ist, gehört Ruhe nicht gerade zu seinen wichtigsten Charakterzügen. Er ist nicht nur ein Muskelpaket, sondern auch noch sehr energiegeladen, weshalb er jede Menge Aufmerksamkeit und Zeit erfordert, damit er sich voll entfalten kann.

    • 66%

      Intelligent

      Wenn er aus einer guten Zucht kommt, ist dieser Hund von Natur aus ausgeglichen. Der Staffie ist zwar manchmal dickköpfig, weil er intelligent ist, aber er kann sich durchaus auch folgsam zeigen. Es sind eben oft die Hunde, die es verstehen, manche Kommandos zu umgehen, die am klügsten sind.

      Die Intelligenz eines Hundes lässt sich nicht nur anhand seiner Lernfähigkeit erkennen, sondern auch an seiner Anpassungs-, und Entscheidungsfähigkeit sowie seinen Überlegungen und seiner Autonomie. In diesen Punkten sticht dieser kleine Bullterrier eindeutig hervor.

    • 66%

      Jagdfreudig

      Dieser Hund ist ursprünglich überhaupt nicht für die Jagd gezüchtet worden. Früher wurde dieser ehemalige Kampfhund manchmal von gewissenlosen Menschen für Wilderei verwendet, und zwar vor allem, als Hundekämpfe verboten wurden.

      Manche Jäger nehmen einen Staffordshire Bullterrier mit auf die Jagd, aber dies kommt nur sehr selten vor.

    • 33%

      Scheu

      Der Staffie ist Menschen gegenüber sehr gesellig. Er sucht stets den Kontakt, und zwar auch gegenüber Fremden. Er ist verspielt, freundlich und gern mit allen um ihn herum in Interaktion.

    • 33%

      Unabhängig

      Der Staffordshire Bullterrier ist ein sehr sanfter und ausgewogener Hund, der seinen Besitzern überaus treu ist und sogar am liebsten den ganzen Tag auf dem Schoß verbringen würde. Es handelt sich hier also absolut nicht um einen distanzierten Hund, sondern vielmehr um eine echte Klette.

      Staffordshire Bullterrier: Temperament

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Die Treue dieses Hundes zu seinen Besitzern macht ihn zu einem Vierbeiner, der nur sehr schwer mit Einsamkeit umgehen kann. Er mag es überhaupt nicht allein oder von seiner sozialen Gruppe ausgeschlossen zu sein und die Phasen der Abwesenheit seiner Besitzer lösen bei ihm oft großen Stress aus.

        Daher muss der Staffordshire Bullterrier schon von klein auf lernen, dass die Abwesenheit seiner Besitzer auch ein positives Erlebnis für ihn sein kann, indem er progressiv ans Alleinsein herangeführt wird (Spielzeuge zu seiner Beschäftigung, Leckerchen, Kauknochen, etc.).

      • 66%

        Gehorsam

        Dieser Hund ist folgsam, sofern seine Erziehung früh beginnt und streng, positiv und kohärent ist. Gewalt ist natürlich verboten, um die Aggressivität dieses ehemaligen Kampfhundes nicht zu stimulieren, der unter jeglicher Form von Zwang sehr leidet.

        Er möchte seinen Besitzern gern eine Freude machen und legt großen Enthusiasmus an den Tag - insbesondere bei Erziehungstrainings mit Hundespielen. Diese ermöglichen es nicht nur, die Erziehung des Staffies zu perfektionieren, sondern auch und vor allem, die Beziehung zwischen ihm und seinen Besitzern zu stärken.

      • 66%

        Bellen

        Der Staffordshire Bullterrier kann viel bellen, und zwar vor allem, um die Aufmerksamkeit seiner Besitzer auf sich zu ziehen, wenn er der Meinung ist, dass diese ihm nicht genug davon geben. Man darf diesen Launen auf keinen Fall nachgeben, da der Hund dieses Kommunikationsmittel sonst übermäßig viel einsetzen kann.

      • 33%

        Ausreißer

        Dieser muskulöse und dynamische Hund hat keinen Grund, seine gewohnte Umgebung zu verlassen, wenn er dort alles hat, was er braucht und auch genug Bewegung bekommt. Nur wenn man nicht genug mit ihm spazieren geht und er nicht ausreichend physisch stimuliert wird, kann es passieren, dass der Staffie sich aus dem Staub macht.

        Wenn ein Staffordshire Bullterrier ausbüxt, ist das ein Anzeichen dafür, dass sein Leben sehr unausgewogen ist, denn es handelt sich hier um einen Hund, der seiner sozialen Gruppe von Natur aus sehr nahesteht und sie normalerweise um nichts in der Welt verlassen würde.

      • 100%