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Knabbern verboten: Orchideen sind giftig für Katzen

Katze schnuppert an Orchideen advice
© Shutterstock

Die Orchidee gehört zu den beliebtesten Zimmerpflanzen. Für Katzen sind Orchideen häufig giftig und können bei Verzehr zur Gefahr werden. Warum die Zierpflanze für Ihren Stubentiger gefährlich ist und woran Sie eine Vergiftung durch Orchideen erkennen, erfahren Sie hier.

von Kristin Barling

Orchideen und Katzen in Kürze

  • Orchideen sind eine beliebte Zierpflanze, haben im Katzenhaushalt aber nichts zu suchen.
  • Die meisten bekannten Orchideen-Arten sind für Katzen sehr giftig.
  • Treten bei Ihrer Katze Symptome einer Orchideen-Vergiftung auf, suchen Sie sofort einen Tierarzt auf.

Orchideen häufig verantwortlich für Vergiftungen bei Katzen

Orchideen gehören zu den Zimmerpflanzen, die bei Katzen am häufigsten für Vergiftungen verantwortlich sind. Das liegt zum einen daran, dass die Orchidee sich einer großen Beliebtheit erfreut und in fast jedem Haushalt zu finden ist. Zum anderen liegt die hohe Vergiftungsquote daran, dass fast alle Sorten der exotischen Zierpflanze giftig sind.

Welche Stoffe für die giftige Wirkung sorgen, ist wissenschaftlich noch nicht eindeutig geklärt.

Fest steht jedoch, dass das Knabbern an der Orchidee für die Katze gefährliche Folgen haben kann. Insgesamt gibt es rund 30.000 verschiedene Orchideen-Arten. Bei vielen davon sind Vergiftungsfälle bekannt. Zu den giftigen Arten gehören unter anderem:

  • Schmetterlings-Orchidee (Phalaenopsis)
  • Vanille-Orchidee (Vanilla planifolia)
  • Schwielen-Orchidee (Oncidium cebolleta)
  • Frauenschuh- oder Venusschuh-Orchidee (Paphiopedilum)

Symptome einer Vergiftung durch Orchideen

Frisst die Katze Orchideenblätter oder Orchideenblüten, kommt es meist innerhalb weniger Stunden zu ersten Anzeichen einer Vergiftung. Zu den typischen Symptomen einer Orchideen-Vergiftung gehören allgemeines Unwohlsein sowie spezifische oder unspezifische Symptome, insbesondere:

  • Desorientierung und Benommenheit
  • Krämpfe oder Zittern
  • Erbrechen von Schleim, Schaum, Pflanzenteilen oder Blut
  • Durchfall
  • Gereizte, rote Schleimhäute im Mund- und Rachenbereich
  • Trübe oder matte Augen
  • Lustlosigkeit, apathisches Verhalten und Zurückziehen

Wenn die Katze Orchideen frisst: sofort zum Tierarzt

Hat Ihre Katze in einem unbeobachteten Moment an der Orchidee geknabbert und zeigt jetzt Symptome einer Vergiftung? Dann zögern Sie nicht lange, sondern bringen Sie Ihr Haustier umgehend zum Tierarzt. Geben Sie so genau wie möglich an, was die Katze gefressen hat. Wenn Sie die Orchideen-Art nicht kennen, können Sie die Pflanze vorsichtshalber mit in die Praxis nehmen.

Unsere Empfehlung: Außer Reichweite der Katze aufbewahren

Wenn Sie auf die schöne Blüte der Orchidee nicht komplett verzichten möchten, sollten Sie die Pflanze unbedingt außer Reichweite Ihrer Samtpfote platzieren.

Katzen sitzen gerne auf Fensterbänken, um auf dem Fenster zu schauen. Daher sind Fensterbänke kein geeigneter Ort für die Orchideen-Sammlung.

Stellen Sie die Pflanze auf einen hohen Schrank oder in einen Raum, zu dem die Katze keinen Zugang hat, oder verzichten Sie komplett auf die Zierpflanze.

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