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Warum Katzen nicht am Elefantenfuß knabbern sollten

Elefantenfuß advice
© Shutterstock

Beaucarnea recurvata, zu Deutsch Elefantenfuß, ist eine beliebte Zimmerpflanze. Der dicke Stamm mit langen, grünen Blättern macht die Pflanze zu einem dekorativen Hingucker. Doch Katzenhalter sollten sich gut überlegen, ob sie den Elefantenfuß in ihr Zuhause holen, denn die Grünpflanze enthält giftige Saponine.

von Kristin Barling

Am 24.04.20, 17:14 veröffentlicht

Elefantenfuß und Katze in Kürze

  • Der Elefantenfuß ist eine beliebte Zimmerpflanze mit einem dicken Stamm und langen, grünen Blättern.
  • Die Pflanze enthält Saponine – einen Giftstoff, der für Menschen und Katze leicht giftig ist.
  • Eine Vergiftung durch den Elefantenfuß kann Hautreizungen, Erbrechen und sogar chronische Entzündungen des Magen-Darm-Traktes hervorrufen.
  • Aufgrund der Vergiftungsgefahr hat der Elefantenfuß in einem Katzenhaushalt nichts zu suchen.

So giftig ist der Elefantenfuß für Katzen

Die Blätter des Elefantenfußes enthalten sogenannte Saponine. Dieser Giftstoff dient der Pflanze zur Abwehr von Fressfeinden und stellt einen natürlichen Schutzmechanismus dar. Genau dieser Stoff macht den Elefantenfuß für Katzen so gefährlich, denn Saponine sind leicht giftig und sollten nicht von dem Stubentiger verzehrt werden.

Regelmäßiges Knabbern und Fressen der Blätter kann zu Vergiftungserscheinungen führen. Gelangt der giftige Saft aus den Blättern des Elefantenfußes auf die Haut oder Schleimhäute der Katze, kann es außerdem zu Hautreizungen kommen.

Symptome einer Vergiftung durch Elefantenfuß

Knabbert Ihre Katze am Elefantenfuß, gelangen die giftigen Saponine in die Blutbahn. Dabei reichen in manchen Fällen schon kleine Mengen, um erste Symptome einer Vergiftung hervorzurufen. Zu den typischen Vergiftungssymptomen durch den Elefantenfuß zählen:

  • Reizung der Schleimhäute
  • Krämpfe, Zittern oder Schwindel
  • Unwohlsein, Apathie oder Müdigkeit
  • Bauchschmerzen und Erbrechen
  • (Blutiger) Durchfall
  • Gastroenteritis und chronische Darmentzündungen

Die ersten Symptome nach dem Verzehr der Elefantenfuß-Blätter sind in der Regel Unwohlsein und Erbrechen. Knabbert die Katze regelmäßig an der Pflanze, kann es langfristig zu schweren Erkrankungen wie Magen-Darm-Entzündungen (Gastroenteritis) kommen. Eine Gastroenteritis ist für Katzen sehr schmerzhaft und kann im schlimmsten Fall chronisch werden.

Katze hat Elefantenfuß gefressen – was tun?

Wenn Ihr Stubentiger die giftige Zimmerpflanze gefressen hat, beobachten Sie, ob typische Symptome einer Vergiftung auftreten. Sollte die Katze sich ungewöhnlich verhalten oder erbrechen, kontaktieren Sie Ihren Tierarzt. Hat die Katze nur kurz in einem unbeobachteten Moment am Elefantenfuß geknabbert und treten keine Symptome auf, sollten Sie die Katze beispielsweise mit einem Trinkbrunnen dazu animieren, viel Wasser zu trinken, damit das möglicherweise aufgenommene Gift schnell aus dem Körper ausgespült wird.

Alternative Pflanzen für Katzen

Damit es gar nicht erst zu einer Vergiftung kommen kann, sollten Sie als Katzenhalter auf den Elefantenfuß als Zimmerpflanze verzichten. Vor allem die langen, grünen Blätter sind für Katzen verlockend, da sie eine ähnliche Form wie Katzengras haben und zum Knabbern einladen.

Es ist nicht immer möglich, die Katze im Blick zu haben, sodass Sie nicht kontrollieren können, ob sich der Stubentiger in einem unbeobachteten Moment an der Pflanze zu schaffen macht. Zum Wohl Ihrer Katze sollten Sie den Elefantenfuß höchstens in einem Raum halten, zu dem der neugierige Vierbeiner keinen Zugang hat.

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