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Ist die Grünlilie für Katzen eine harmlose Zimmerpflanze?

Katze und Grünlilie advice
© Shutterstock

Die Grünlilie (Chlorophytum comosum) ist eine robuste Zimmerpflanze, die sich in fast jedem Haushalt finden. Die Pflanze ist besonders pflegeleicht und anspruchslos und reinigt die Raumluft. Doch ist die beliebte Grünpflanze auch für den Katzenhaushalt geeignet oder ist sie für Katzen womöglich giftig?

von Kristin Barling

am 24.04.20, 17:15 aktualisiert

Grünlilie und Katze in Kürze

  • Die grünen Blätter der Grünlilie enthalten keine Giftstoffe und sind daher ungiftig für die Katze.
  • In den Samen der Pflanze sind giftige Saponine enthalten. Diese werden von der Katze normalerweise jedoch nicht gefressen.
  • Ein übermäßiger Verzehr kann zu Übelkeit und Erbrechen sowie zu halluzinogenen Zuständen bei der Katze führen.

Ist die Grünlilie für Katzen giftig?

Die gute Nachricht zuerst: Grünlilien gelten als ungiftig für Katzen. Die Blätter der Pflanze enthalten keine Giftstoffe und sind daher weder für Menschen noch für Katzen giftig. Allerdings enthalten die Samen der Grünlilie giftige Saponine, die zu Magen-Darm-Beschwerden führen können. Da Katzen jedoch in der Regel nur an den grünen Blättern knabbern, besteht normalerweise keine Vergiftungsgefahr durch die Grünlilie.

Darf die Katze regelmäßig Chlorophytum comosum fressen?

Die Grünlilie hat eine magische Anziehungskraft auf die meisten Katzen. Das liegt vor allem an den langen, grünen Blättern, die den Spieltrieb der Samtpfote wecken. Doch auch wenn die Grünlilie als ungiftig gilt, sollte Ihre Katze nicht unbegrenzt an der Pflanze knabbern und sie nicht regelmäßig fressen. Frisst die Katze größere Mengen Grünlilie, kann es zu Verdauungsbeschwerden wie Übelkeit, Erbrechen oder Durchfall kommen. Zudem können die Blätter der Grünlilie bei der Katze eine halluzinogene Wirkung haben. Von einem regelmäßigen Verzehr der Pflanze ist daher abzuraten. Gelegentliches Spielen und Knabbern ist aber unbedenklich.

Tipp: Pflanzen außer Reichweite der Katze aufstellen

Neben möglichen Symptomen durch den übermäßigen Verzehr der Grünlilie hat das Knabbern an der Zimmerpflanze den Nachteil, dass das frische Grün schnell unansehnlich aussieht. Tun Sie sich selbst und Ihrer Katze einen Gefallen, indem Sie alle Pflanzen außer Reichweite Ihrer Samtpfote aufstellen. Dazu eignen sich beispielsweise Wandgefäße oder Blumenampeln. Außerdem hilft es, wenn Sie Ihrer Katze immer frisches Katzengras zum Knabbern als schmackhafte und unbedenkliche Alternative zu Zimmerpflanzen anbieten.

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