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Muss man Katzen vom Ficus benjamini fernhalten?

Katze nebst Ficus benjamini advice
© Shutterstock

Der Ficus benjamini, auch als Birkenfeige und umgangssprachlich als Benjamini bekannt, ist eine immergrüne Pflanze mit grünen oder grün-weißen Blättern. Aufgrund seiner Blätterpracht und der luftreinigenden Wirkung ist der Baum als Zimmerpflanze sehr beliebt. Doch wie alle Ficus-Arten ist auch die Birkenfeige für Katzen giftig und sollte nicht gefressen werden. Hier erfahren Sie, welche Giftstoffe enthalten sind und woran Sie eine Vergiftung erkennen.

von Kristin Barling

Am 24.04.20, 17:12 veröffentlicht

Birkenfeige und Katzen in Kürze

  • Die Birkenfeige (Ficus benjamini) enthält wie alle Ficus-Arten einen giftigen Milchsaft.
  • Der Benjamini ist für Katzen giftig und kann Symptome wie Übelkeit, Erbrechen und eine Reizung der Haut und Schleimhäute hervorrufen.
  • Treten Vergiftungssymptome auf, ist eine Behandlung durch den Tierarzt notwendig.
  • Beugen Sie Pflanzenvergiftungen vor, indem Sie auf giftige Zimmerpflanzen verzichten oder diese von Ihrer Katze räumlich trennen.

Ist der Ficus benjamini für Katzen giftig?

Ja, der Benjamini ist für Katzen giftig. Wie andere Ficus-Arten, zu denen zum Beispiel der Gummibaum Ficus elastica zählt, enthält die Birkenfeige einen weißen Milchsaft. Dieser enthält flavonoide Verbindungen, Furocumarine, Harz und Kautschuk. Diese Bestandteile des Milchsafts haben eine unterschiedlich ausgeprägte Schädlichkeit für Katzen:

  • Furocumarine schützen die Pflanze vor Bakterien und Pilzen. Bei Haut- und Schleimhautkontakt kann es in Kombination mit UV-Strahlung durch Sonnenlicht zu verbrennungsähnlichen Hautreizungen kommen. Furocumarine gelten außerdem als krebserregend.
  • Flavonoide Verbindungen haben einen bitteren Geschmack und sollen die Pflanze vor Fressfeinden schützen. Katzen lassen sich dadurch häufig nicht abschrecken und knabbern trotzdem an den Blättern der Birkenfeige.
  • Kautschuk und Harze sind in der Regel ungiftig, können aber dennoch zu Magen-Darm-Beschwerden führen oder allergische Reaktionen auslösen.

Wie zeigt sich eine Vergiftung durch die Birkenfeige bei Katzen?

Katzen laufen schnell Gefahr, sich an Zimmerpflanzen zu vergiften. Sie erkunden ihre Umwelt nicht nur durchs Schnuppern, sondern auch durch Knabbern und Kratzen. Die kleinen, grünen Blätter des Ficus benjamini fallen außerdem schnell dem Spieltrieb des Stubentigers zum Opfer.

Kaut die Katze auf den Blättern, gelangt der giftige Milchsaft aus dem Pflanzeninneren in den Körper der Katze.

In der Folge kann es zu schweren Vergiftungserscheinungen kommen. Eine Vergiftung durch die Birkenfeige erkennen Sie an folgenden Symptomen:

  • Magen-Darm-Beschwerden wie Erbrechen und Durchfall
  • Haut- und Schleimhautreizungen an den Pfoten, im Gesicht oder im Maul
  • (Bauch-)Krämpfe oder Zittern
  • Ungewöhnliches oder apathisches Verhalten
  • Selten: Lähmungserscheinungen

Was kann man tun, wenn die Katze Ficus benjamini frisst?

Viele Katzenhalter wissen nicht, wie gefährlich die Birkenfeige für Katzen ist, und halten den Benjamini als Zimmerpflanze. Wenn Sie glauben, dass Ihre Katze Teile der Pflanze gefressen hat, beobachten Sie aufmerksam, ob Symptome auftreten. Frisst die Katze nur kleine Mengen, sind die Vergiftungssymptome oftmals nur schwach ausgeprägt. Trotzdem sollten Sie Ihr Haustier im Auge behalten und im Zweifelsfall zum Tierarzt bringen. Der Tierarzt untersucht das Tier gründlich und leitet die passende Behandlung ein. Allgemein gilt wie bei den meisten Pflanzen: Vorsorge ist besser als Nachsorge.

Informieren Sie sich, welche Pflanzen für Katzen giftig sind und halten Sie Ihre Katze davon fern.

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