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Chamaedorea elegans und Katzen: Ist die Bergpalme giftig?

Katze neben Chamaedorea elegans advice
© Shutterstock

Die Chamaedorea elegans, auch unter dem Namen Bergpalme bekannt, ist eine beliebte Zimmerpflanze. Sie ist nicht nur dekorativ, sondern auch sehr pflegeleicht. Aber eignet sich die Grünpflanze auch für den Katzenhaushalt oder ist sie für Stubentiger womöglich giftig?

von Kristin Barling

am 24.04.20, 17:13 aktualisiert

Chamaedorea elegans und Katzen in Kürze

  • Die auch als Bergpalme bekannte Chamaedorea ist für Katzen ungiftig bis leicht giftig.
  • Nur beim Verzehr größerer Mengen kann es zu leichten Vergiftungen mit Übelkeit und Erbrechen kommen.
  • Spielt die Katze mit den Palmenwedeln, ist das für das Haustier ungefährlich, kann aber Ihrer Zimmerpflanze schaden.

Ist die Bergpalme für Katzen giftig?

Über die Chamaedorea elegans kursieren unterschiedliche Angaben zur Giftigkeit der Pflanze. Während manche Botaniker darauf hinweisen, dass die Pflanze giftige Saponine in den Wurzeln und Blättern enthalten kann, wird die Bergpalme von anderen als vollkommen ungiftig bezeichnet. In einer Datenbank für Giftpflanzen, die von der Universität Zürich erstellt wurde, wird die Chamaedorea als ungiftig eingestuft. Es ist davon auszugehen, dass höchstens eine geringe Menge giftiger Saponine in den Pflanzenteilen enthalten sind. Somit ist die Bergpalme für Katzen ungiftig bis leicht giftig.

Darf die Katze an der Chamaedorea knabbern?

Da die Pflanze allenfalls leicht giftig ist, können Katzenhalter die Bergpalme bedenkenlos als Zimmerpflanze halten. Eine Vergiftungsgefahr besteht nur beim Verzehr größerer Mengen. Knabbert die Katze also nicht nur gelegentlich an den Blättern, sondern frisst regelmäßig größere Mengen, kann es zu Magen- und Darmproblemen kommen. Erbrechen und Durchfall sind die Folge. Halten Sie Ihre Katze daher trotz der geringen Vergiftungsgefahr davon ab, die Chamaedorea elegans zu fressen.

Unser Tipp: Stellen Sie immer frisches Katzengras zur Verfügung und spielen Sie mit Ihrer Katze, damit die neugierige Samtpfote nicht aus Langeweile mit den langen Palmenwedeln der Bergpalme spielt. Es besteht zwar kaum eine Gefahr für die Katze, aber die Chamaedorea selbst leidet langfristig unter den scharfen Krallen und spitzen Zähnen Ihres Haustiers.

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