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Hauptstadthund: So hoch ist die Hundesteuer in Berlin

Frau mit Hund vor U-Bahn in Berlin advice
© Shutterstock

Was kostet die Hundesteuer in Berlin eigentlich? Wie hoch die Steuer für den Vierbeiner ausfällt, hängt davon ab, ob es sich um einen Ersthund handelt oder nicht. Ab der zweiten Fellnase ist eine höhere Steuer fällig

von Tim Brinkhaus

Das Wichtigste in Kürze

  • Ein Hund kostet 120 Euro Steuern pro Jahr.
  • Ab zwei Tieren entstehen Kosten in Höhe von 180 Euro für den Gefährten.
  • Listenhunde bezahlen in Berlin dieselbe Steuer wie alle anderen Begleiter.
  • Eine Steuerbefreiung ist bei Blindenführhunden, Rettungshunden und Vierbeiner aus dem Tierheim möglich.

Zur Hundesteuer in Berlin anmelden – so funktioniert‘s

Wer das Haustier für die Hundesteuer in Berlin Neukölln, Reinickendorf oder in einem anderen Gebiet anmeldet, muss das Rathaus aufsuchen. Dort erfolgt eine Anmeldung, die zum Finanzamt geht. Eine Anmeldung ist auch direkt beim Finanzamt möglich. Dort wird ein Vordruck ausgefüllt, der wichtige Angaben zu Hund und Halter enthält. Neben persönlichen Daten stehen die Steuernummer und Bankverbindung auf diesem Dokument.

Die Hundesteuer in Berlin abmelden – diese Schritte sind erforderlich

Ziehen Sie um oder besitzen den Vierbeiner nicht mehr, ist dieser abzumelden. Dazu werden die Hundemarke und ein ausgefülltes Formular zum Finanzamt gebracht. Eine Abmeldung ist auch im Rathaus möglich. Wer das Haustier nicht persönlich abmelden kann, kann eine andere Person beauftragen. Dazu wird eine Vollmacht ausgestellt, welche zur Handlung Befugnis erteilt.

Die Hundesteuer in Berlin – das sind die Kosten im Jahr 2018/2019

Die Hundesteuer erzeugt in Berlin Kosten in Höhe von 120 Euro für den Ersthund. Wer die Hundesteuer in Berlin für den Zweithund zahlen muss, ist dazu verpflichtet, 180 Euro zu bezahlen. Die Hundesteuer in Berlin beträgt für drei Hunde deshalb insgesamt 480 Euro.

Im Vergleich zu anderen Bundesländern ist die Hundesteuer in Berlin für Listenhunde, wie Pitbulls und Rottweiler, gleich hoch. Daher entstehen keine Zusatzkosten für Halter mit gefährlichen Hunden.

Tipp: Am besten wird nach dem Hundekauf eine Haftpflichtversicherung für das Tier abgeschlossen. In Berlin ist nämlich der Abschluss einer solchen Versicherung Pflicht.

Die Hundesteuer in Berlin und deren Höhe bei Sonderfällen

Wer einen Blindenführhund oder einen Rettungshund besitzt, kann die Steuerbefreiung beantragen. Diese ist danach permanent gültig. Auch bei Fellnasen aus dem Tierheim ist eine Befreiung von der Zahlung möglich. Das Einsparen des Gelds ist nur für ein Jahr möglich. Danach sind die Steuern auch für Begleiter aus Auffangstationen zu bezahlen.

Tipp: Alle, die nicht zu den Sonderfällen zählen, müssen die Steuer für die Fellnase bezahlen. Wer die Hundesteuer in Berlin nicht bezahlt, hat mit einem Bußgeld zu rechnen. Um bei der Hundesteuer in Berlin eine Strafe zu vermeiden, ist das Tier nach dem Erwerb beim Finanzamt anzumelden.

Unsere Empfehlung: Es ist sinnvoll, sich frühzeitig um eine Anmeldung der Fellnase zu kümmern

Haben Sie ein Haustier gefunden, welches zu Ihrem Lebensrhythmus und Ihrer Familie passt, sind folgende Schritte sinnvoll:

  • Das Anmeldeformular zur Hundesteuer ist online verfügbar und dort herunterzuladen.
  • Es ist sinnvoll, das Datenblatt zu Hause, in Ruhe, auszufüllen.
  • Bei Fragen ist es möglich, das Dokument mit einem Mitarbeiter des Finanzamts zu besprechen.
  • Eine zeitnahe Anmeldung verhindert das Anfallen einer Strafe.

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