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American Akita

Andere Namen: Akita, Amerikanischer Akita

#23

Top-Rassen von Wamiz

American Akita
Erwachsener American Akita © Shutterstock

Der American Akita ist ein außergewöhnlicher Hund, der einen ganz eigenen Charakter hat, weshalb er nicht für jeden geeignet ist. Dieser unabhängige, stolze, manchmal dickköpfige und oft als „aufmüpfig” bezeichnete Hund braucht eine strenge, aber zugleich sanfte Erziehung, die schon sehr früh beginnen und wohlüberlegt sowie beständig sein muss. Er wird häufig mit dem Husky verwechselt, aber in Wirklichkeit ist der American Akita im Unterschied zum Husky nicht sonderlich sportlich. Er ruht sich gern aus und mag es, Zeit mit seiner Adoptivfamilie zu verbringen, an der er zugleich hängt und sich ihr gegenüber distanziert verhält. Das ist auch einer der Gründe dafür, dass dieser Hund in dem Ruf steht, ein Paradox auf vier Pfoten zu sein. Daher braucht er hundeerfahrene Besitzer, die dazu bereit sind ihn so zu nehmen, wie er ist.

Wichtige Informationen

American Akita: Lebenserwartung :

5

17

10

12

Größe :

Geschichte

Ursprünglich hat er die gleichen Wurzeln wie der japanische Akita. Ab dem 17. Jahrhundert wurden die Akitas Matagis (oder Hunde für die Bärenjagd) in der Region Akita als Kampfhunde verwendet. Ab 1868 wurden sie mit Tosas und Mastiffs gekreuzt, was dazu führte, dass sie größer wurden. Dafür verschwanden andere, spitz-typische Charakteristika. Während des Zweiten Weltkriegs bekamen Polizisten den Befehl, alle Hunde einzufangen (außer Deutschen Schäferhunden), um Kleidung für die Soldaten aus ihnen zu fertigen. Viele Liebhaber dieser Rasse versuchten, dieses Gesetz für den Schutz der Hunde zu nutzen, indem sie ihre Hunde ganz einfach mit Deutschen Schäferhunden kreuzten.

So kam es dazu, dass es am Ende des Krieges drei verschiedene Akita-Arten gab, auch wenn von ihnen jeweils nicht viele Exemplare existierten: die Matagis Akitas, die Kampfhund-Akitas und die Akita-Deutscher-Schäferhund-Kreuzungen. Viele Hunde wurden in die USA gebracht, um die Rasse dort weiter zu entwickeln. Der erste amerikanische Akita-Verein wurde 1956 gegründet. 1972 wurde die Rasse offiziell anerkannt. Seitdem haben es Japan und die USA nie geschafft sich darüber zu einigen, welchem Land das Patronat der Rasse gehört. Daher sind der American Akita und der japanische Akita heute sehr unterschiedlich, da keine japanische Abstammungslinie mehr in die amerikanische Hunderasse eingekreuzt worden ist.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

Sektion

Sektion 5 : Asiatische Spitze und verwandte Rassen

American Akita: Größe, Gewicht, Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 61 und 66 cm

    Männchen : Zwischen 66 und 71 cm

    American Akita: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 45 und 60 kg

    Männchen : Zwischen 45 und 60 kg

    Fellfarbe

    Schwarz
    Weiß
    Braun
    Blau
    Rot

    Felltyp

    Kurz
    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Amerikanische Akita (vormals Great Japanese Dog) ist ein großer Hund mit solidem und ausgewogenem Körperbau. Sein Knochengerüst ist schwer. Die Augen sind relativ klein und nahezu dreieckig. Die Ohren sind aufrecht und im Verhältnis zum restlichen Kopf klein. Sie sind ebenfalls dreieckig und an der Spitze leicht abgerundet. Die Rute ist groß und mit üppigem Fell bedeckt. Sie wird hoch oder über dem Rücken oder den Flanken gerollt getragen. Die Spitze kann bis zum Rücken oder tiefer reichen.

    Gut zu wissen

    Bis in die 2000er Jahre hinein wurden der Akita Inu und der American Akita nicht als zwei verschiedene Rassen angesehen. Obwohl diese Rassen sich deutlich voneinander unterscheiden, wurden sie sehr häufig miteinander gekreuzt.

    American Akita: Temperament

    • 66%

      Anhänglich

      Der American Akita ist ein Hund für die ganze Familie. Er hängt nicht nur an einem bestimmten Mitglied seiner sozialen Gruppe und gehört zu den Hunden, die sehr deutlich zwischen ihrer Adoptivfamilie und Außenstehenden unterscheiden.

      Er kann sich sanft verhalten und in manchen (seltenen) Fällen sogar eine echte Klette sein. Trotzdem handelt es sich hier um einen unabhängigen oder sogar distanzierten Hund.

      Man darf zum Beispiel nicht darauf hoffen, dass dieser Hund in der Öffentlichkeit seine Zuneigung unter Beweis stellt. So etwas geschieht nur, wenn er mit seinen Lieben allein ist und niemand zuschaut.

    • 66%

      Verspielt

      Dieser Hund kann ein sehr guter Spielgefährte sein, und zwar insbesondere für größere Kinder. Das gilt aber nur dann, wenn er gerade Lust dazu hat. Man kann diesen Hund nicht zu etwas zwingen oder zur Zusammenarbeit drängen - das gilt auch für spielerische Aktivitäten. Man muss sich oft an seine Launen anpassen.

    • 66%

      Ruhig

      Der Amerikanische Akita ruht sich gern aus und kann stundenlange Nickerchen halten. Das kann sich aber von einem Moment auf den nächsten ändern - vor allem, wenn er Gefahr wittert. Es handelt sich um einen Hund, der trotz einer scheinbar entspannten Körperhaltung stets wachsam und aufmerksam ist.

    • 66%

      Intelligent

      Zwar handelt es sich hier nicht um einen Arbeitshund, aber das bedeutet nicht, dass er nicht intelligent wäre. Ganz im Gegenteil - er legt jede Menge Erfindungsreichtum an den Tag, um die Kommandos seiner Besitzer zu umgehen, wenn er diese als nicht sinnvoll ansieht.

    • 66%

      Jagdfreudig

      Obwohl der American Akita überhaupt nicht als Jagdhund eingesetzt wird, hat er einen starken Jagdinstinkt. Manchmal ist es deswegen zum Beispiel schwierig, ihn im Wald frei laufen zu lassen oder ihn davon abzuhalten, ein Wildtier zu verfolgen, auch wenn er den Rückruf genauso schnell erlernt wie andere Hunde.

      Man muss sich darüber im Klaren sein, dass bei einem Akita nichts jemals zu 100% erlernt ist. Dennoch gilt, dass auch wenn ein Instinkt nicht aberzogen werden kann, man ihn mithilfe einer umfassenden Erziehung doch formen und eingrenzen kann. Am wichtigsten ist es aber, den Hund so zu nehmen wie er ist und sein Naturell zu respektieren.

    • 66%

      Scheu

      Als Welpe ist der Amerikanische Akita ein großer Liebhaber von Menschen. Er mag dann einfach jeden und tritt gern mit allen in Kontakt. Wenn er aber in die Pubertät kommt und erwachsen wird, ändert sich das und er wird zurückhaltender oder sogar gleichgültig.

      Er mag es nicht von Fremden gestreichelt zu werden und gibt ihnen dies zu verstehen, indem er ihnen ausweicht oder einfach weggeht.

      Zwar wird er in keinster Weise aggressiv gegenüber Menschen, aber er kann durchaus sehr offen zeigen, dass er nicht einverstanden ist, wenn Personen immer wieder versuchen, mit ihm in Kontakt zu treten.

    • 66%

      Unabhängig

      Der American Akita ist ein stolzer, unabhängiger Hund, der gern seine Ruhe hat und sich manchmal sehr distanziert verhalten kann. Das hält ihn aber nicht davon ab, seiner Adoptivfamilie (auf seine Art und Weise) nahezustehen, da er wirklich sehr an ihr hängt.

      American Akita: Erziehung

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Dieser Hund ist unabhängig, stolz und weiß es sehr zu schätzen, wenn er seine Ruhe hat, aber er hat stets ein Auge auf seine Familie und braucht ihre Anwesenheit, um sich entspannen zu können. Daher sind lange Phasen der Einsamkeit absolut nichts für ihn.

        Man muss den American Akita schon von klein auf und von der Ankunft in seinem neuen Zuhause an positiv und progressiv ans Alleinsein gewöhnen, damit er Phasen der Abwesenheit seiner Besitzer mit mehr Ruhe durchsteht. Diese Phasen dürfen auf keinen Fall zu lang ausfallen.

      • 66%

        Gehorsam

        Dieser Hund ist kein „Arbeitshund” und hat daher nicht dieselbe Auffassungsgabe wie beispielsweise ein Schäferhund. Manchmal ist er dickköpfig (oder vielmehr überaus opportunistisch) und mag Verpflichtungen und Einschränkungen überhaupt nicht. Es ist wichtig, diesen Charakterzug von ihm beim Erziehungstraining zu beachten.

        Als Besitzer dieses Hundes muss man Durchhaltevermögen, Selbstbewusstsein, Geduld und Kohärenz unter Beweis stellen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Da der American Akita sich schnell langweilt, wenn eine Lektion immer wieder wiederholt wird, müssen seine Erziehungssessions kurz und spielerisch gestaltet sein, aber regelmäßig stattfinden.

        Wenn die Beziehung zwischen diesem Hund und seinen Besitzern nicht ausgezeichnet ist, darf man außerdem gar nicht erst darauf hoffen, überhaupt Ergebnisse zu erzielen. Für eine gute Kooperation ist gegenseitiges Vertrauen unerlässlich.

        Brutale Erziehungsmethoden sind natürlich verboten, denn diese würden nur dazu führen, dass die Beziehung zwischen dem Hund und seinen Besitzern geschädigt wird. Stattdessen muss man die Prinzipien der positiven Erziehung beherzigen und dabei Strenge und Durchhaltevermögen an den Tag legen.

        Zuguterletzt darf man nicht damit rechnen, dass ein American Akita ein Ass in Folgsamkeit werden könnte. Wenn etwas keinen Sinn für ihn macht, befolgt er die Kommandos nicht, weil er sie für ungerechtfertigt befindet. Und wenn er sich dazu entscheidet auf einen Befehl wie zum Beispiel den Rückruf zu gehorchen, dann tut er das in seinem eigenen Tempo, und nur wenn er will.

      • 33%

        Bellen

        Der American Akita steht in dem Ruf nicht zu bellen. Natürlich gibt es Ausnahmen, aber in der Regel ist er nicht allzu gesprächig und verhält sich zurückhaltend.

        Bei Exemplaren, die bellen, handelt es sich oft um Hunde, die immer in ihrem Garten eingesperrt bleiben und mit denen niemand spazieren geht.

      • 33%