American Akita

Andere Namen: Akita, Amerikanischer Akita

Foto: erwachsener Hund der Rasse American Akita
Foto: Welpe der Rasse American Akita
Von einem Tierexperten bestätigt
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Lebenserwartung

Die Rasse American Akita hat eine Lebenserwartung zwischen 10 und 12 Jahren

Statur

Groß

Größe (ausgewachen)

Weibchen Zwischen 61 und 66 cm
Männchen Zwischen 66 und 71 cm

Gewicht

Weibchen Zwischen 45 und 60 kg
Männchen Zwischen 45 und 60 kg
Fellfarbe
Schwarz Weiß Braun Blau Rot
Felltyp
Kurz Lang
Augenfarbe
Braun

Kaufpreis

Die Rasse American Akita kostet zwischen 1600€ und 2100€

Gut zu wissen

Weitere Details zur Rasse American Akita

Ursprünge und Geschichte der Rasse American Akita

Ursprünglich hat er die gleichen Wurzeln wie der japanische Akita. Ab dem 17. Jahrhundert wurden die Akitas Matagis (oder Hunde für die Bärenjagd) in der Region Akita als Kampfhunde verwendet. Ab 1868 wurden sie mit Tosas und Mastiffs gekreuzt, was dazu führte, dass sie größer wurden. Dafür verschwanden andere, spitz-typische Charakteristika. Während des Zweiten Weltkriegs bekamen Polizisten den Befehl, alle Hunde einzufangen (außer Deutschen Schäferhunden), um Kleidung für die Soldaten aus ihnen zu fertigen. Viele Liebhaber dieser Rasse versuchten, dieses Gesetz für den Schutz der Hunde zu nutzen, indem sie ihre Hunde ganz einfach mit Deutschen Schäferhunden kreuzten.

So kam es dazu, dass es am Ende des Krieges drei verschiedene Akita-Arten gab, auch wenn von ihnen jeweils nicht viele Exemplare existierten: die Matagis Akitas, die Kampfhund-Akitas und die Akita-Deutscher-Schäferhund-Kreuzungen. Viele Hunde wurden in die USA gebracht, um die Rasse dort weiter zu entwickeln. Der erste amerikanische Akita-Verein wurde 1956 gegründet. 1972 wurde die Rasse offiziell anerkannt. Seitdem haben es Japan und die USA nie geschafft sich darüber zu einigen, welchem Land das Patronat der Rasse gehört. Daher sind der American Akita und der japanische Akita heute sehr unterschiedlich, da keine japanische Abstammungslinie mehr in die amerikanische Hunderasse eingekreuzt worden ist.

FCI-Gruppe und Sektion der Rasse American Akita

  • Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

  • Sektion 5 : Asiatische Spitze und verwandte Rassen

Erziehung der Rasse American Akita

Dieser Hund ist kein „Arbeitshund” und hat daher nicht dieselbe Auffassungsgabe wie beispielsweise ein Schäferhund. Manchmal ist er dickköpfig (oder vielmehr überaus opportunistisch) und mag Verpflichtungen und Einschränkungen überhaupt nicht. Es ist wichtig, diesen Charakterzug von ihm beim Erziehungstraining zu beachten.

Als Besitzer dieses Hundes muss man Durchhaltevermögen, Selbstbewusstsein, Geduld und Kohärenz unter Beweis stellen, um die gewünschten Ergebnisse zu erzielen. Da der American Akita sich schnell langweilt, wenn eine Lektion immer wieder wiederholt wird, müssen seine Erziehungssessions kurz und spielerisch gestaltet sein, aber regelmäßig stattfinden.

Wenn die Beziehung zwischen diesem Hund und seinen Besitzern nicht ausgezeichnet ist, darf man außerdem gar nicht erst darauf hoffen, überhaupt Ergebnisse zu erzielen. Für eine gute Kooperation ist gegenseitiges Vertrauen unerlässlich.

Brutale Erziehungsmethoden sind natürlich verboten, denn diese würden nur dazu führen, dass die Beziehung zwischen dem Hund und seinen Besitzern geschädigt wird. Stattdessen muss man die Prinzipien der positiven Erziehung beherzigen und dabei Strenge und Durchhaltevermögen an den Tag legen.

Zuguterletzt darf man nicht damit rechnen, dass ein American Akita ein Ass in Folgsamkeit werden könnte. Wenn etwas keinen Sinn für ihn macht, befolgt er die Kommandos nicht, weil er sie für ungerechtfertigt befindet. Und wenn er sich dazu entscheidet auf einen Befehl wie zum Beispiel den Rückruf zu gehorchen, dann tut er das in seinem eigenen Tempo, und nur wenn er will.

American Akita: Preis und Kosten

Der Preis eines Amerikanischen Akitas variiert je nach seiner Herkunft, seinem Alter und seinem Geschlecht. Im Schnitt kostet ein Hund mit Zuchtbucheintrag ca. 1.600 €. Die wertvollsten Abstammungslinien können für über 2.100 € verkauft werden.

Als durchschnittliches Budget muss man ca. 70 €/Monat einplanen, um den Bedürfnissen dieses Hundes in Form von hochwertiger Nahrung und den gängigen Kosten der Pflege pro Jahr gerecht zu werden.

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