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Alaskan Malamute

Andere Namen: Mal, Mally

Alaskan Malamute
Erwachsener Alaskan Malamute © Shutterstock

Der Alaskan Malamute ist ein schwerer Schlittenhund, aber zu diesem Zweck wird er heutzutage nicht mehr verwendet. Bei Schlittenhundwettbewerben kommt es nämlich auf Schnelligkeit an, weshalb hier deutlich wendigere und agilere Rassen zum Einsatz kommen (zum Beispiel sein nordischer Cousin, der sibirische Husky). Deshalb ist der Alaskan Malamute heute zumeist ein Begleit- und Ausstellungshund. Manche Exemplare - aber nicht alle - sind gut als Wachhunde geeignet, aber ein guter Malamute darf auf keinen Fall bissig sein. Der Malamute ist seiner gesamten Adoptivfamilie gegenüber ausgesprochen liebevoll und sanft.

Wichtige Informationen

Alaskan Malamute: Lebenserwartung :

7

19

12

14

Charakter :

Ruhig Jagdfreudig

Größe :

Geschichte

Dieser Hund stammt ursprünglich aus dem Hohen Norden (Alaska), wo er vom Volk der Mahlemiut gezüchtet wurde. Daher stammt auch sein Name. Die Mahlemiuts waren Rentier-Jäger, doch diese Tiere verschwanden kurz vor dem Goldrausch aus der Region, wodurch die wichtigste Ressource der Menschen versiegte. Die ersten Amerikaner, die im Hohen Norden ankamen, trafen dort daher nur noch einige wenige Exemplare dieser Hunde an. Zum Glück nahmen sie sie mit in die USA und züchteten dort mit der Zeit die Rasse, die wir heute kennen. Die FCI erkannte die amerikanische Rasse 1963 offiziell an.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

Sektion

Sektion 1 : Nordische Schlittenhunde

Alaskan Malamute: Farben, Größe, Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 58 und 63 cm

    Männchen : Zwischen 58 und 63 cm

    Alaskan Malamute: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 34 und 38 kg

    Männchen : Zwischen 34 und 38 kg

    Fellfarbe

    Blau
    Schwarz

    Felltyp

    Lang

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Alaskan Malamute ist ein klassischer nordischer Hund mit ausgeprägten Spitz-Eigenschaften. Er hat einen starken, kompakten Rumpf, der aber nicht schwerfällig wirkt, die Gliedmaßen sind gerade und kräftig, die Rute gleicht einem wedelnden Federbusch und wird über dem Rücken getragen, ohne diesen zu berühren. Die Ohren stehen aufrecht, weit auseinander und sind leicht nach vorn gedreht. Die Schnauze ist lang, aber niemals spitz. Die mandelförmigen Augen haben einen typisch nordischen Ausdruck und stehen leicht schräg. Der Malamute weist zwar eine große Ähnlichkeit mit dem sibirischen Husky auf, aber er ist gedrungener, kräftiger und dickköpfiger. Der sibirische Husky ist schlanker und schneller, während der Malamute eine besser Ausdauer hat und schwerere Lasten über größere Distanzen hinweg ziehen kann.

    Es gibt auch noch den Giant Alaskan Malamute, bei dem die Männchen fast 85, die Weibchen 70 kg schwer werden. Dieser Hund soll aus Kreuzungen mit dem Pyrenäenberghund, dem Neufundländer und dem Bernhardiner hervorgegangen sein. Er wird eher als großer Begleithund angesehen als als Schlittenhund, denn die Kreuzungen führen dazu, dass er sich von der „nordischen Seite“ des echten Malamutes entfernt.

    Gut zu wissen

    Während des Goldrauschs war die Nachfrage nach diesen Hunden sehr stark, denn die hoffnungsvollen Goldsucher benutzten sie, um große Mengen Nahrung und Vorräte über Bergpässe zu transportieren.

    Übrigens wurden im Ersten Weltkrieg 450 Alaskan Malamutes nach Frankreich transportiert, um dort Truppen zu versorgen, die auf abgelegenen Posten in den Bergen stationiert waren.

    Die Alaskan Malamutes kamen auch während des Zweiten Weltkriegs zum Einsatz - in diesem Fall als Minenspürhunde, zum Transport von Waffen sowie als Such- und Rettungshunde.

    Der Giant Alaskan Malamute wird als eigenständige Rasse angesehen und nicht als Unterart des Malamutes. Allerdings ist er in Deutschland nur sehr selten anzutreffen. In Kanada und den USA ist er weiter verbreitet.

    Alaskan Malamute: Wesen

    • 66%

      Anhänglich

      Der Alaskan Malamute ist ein anhänglicher Hund, der seiner sozialen Gruppe gegenüber sehr treu ist, auch wenn er sehr würdevoll wirkt, was manchmal zu dem Eindruck führen kann, er sei distanziert.

    • 66%

      Verspielt

      Wenn man diesen nordischen Hund zum Spielen auffordert, macht er immer gern mit. Besonders als Welpe ist er sehr verspielt. Im Erwachsenenalter gehört das Spielen aber nicht mehr zu seinen Lieblingsbeschäftigungen.

    • 100%

      Ruhig

      Der Alaskan Malamute ist sehr ruhig, aber auch sehr entschlossen. Er ist gelassen und kraftvoll zugleich - der Spruch „in der Ruhe liegt die Kraft“ passt perfekt zu ihm.

    • 66%

      Intelligent

      Er zeigt sich bei der Arbeit sehr aufnahmebereit und im Alltag macht sich seine Intelligenz vor allem durch seine Tricks bemerkbar, mit denen er die Kommandos seiner Besitzer zu umgehen versucht.

    • 100%

      Jagdfreudig

      Wie viele ursprüngliche Hunde, die wenig durch den Menschen beeinflusst worden sind, hat der Alaskan Malamute noch einen sehr ausgeprägten Jagdinstinkt. Er wurde übrigens ursprünglich nicht nur als Schlitten-, sondern auch als Jagdhund verwendet.

      Heute wird der Alaskan Malamute aber nicht mehr von Jägern eingesetzt, denn er hat sich als schlechter Helfer entpuppt. Er jagt nämlich lieber für sich selbst als für den Menschen.

    • 66%

      Scheu

      Der Alaskan Malamute ist ein sehr geselliger Hund, der Gäste sehr gern empfängt - sogar Fremde. Es sind vor allem die Exemplare, die im Welpenalter keine oder nur eine unzureichende Sozialisierung erfahren haben, die manchmal distanzierter und misstrauisch gegenüber Fremden sind.

    • 100%

      Unabhängig

      Wie alle nordischen Hunde ist der Alaskan Malamute unabhängig und nicht allzu folgsam. Da diese Rasse nur sehr wenig vom Menschen verändert worden ist, hat sie relativ ausgeprägte einzelgängerische Charakterzüge. Diese Hunde sind ihrer sozialen Gruppe aber trotzdem sehr treu.

      Alaskan Malamute: Temperament

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Trotz seines sehr unabhängigen Charakters mag dieser Hund es überhaupt nicht allein zu sein, was sich mit dem großen Bedürfnis dieser nordischen Rasse nach einer Meute erklären lässt. Diese Hunde brauchen Gesellschaft, um sich wohl zu fühlen.

      • 66%

        Gehorsam

        Wegen seines unabhängigen Charakters und seiner nordischen Wurzeln kann dieser Hund schwer zu erziehen sein, wenn man nicht direkt mit seiner Erziehung beginnt, sobald er in seinem neuen Zuhause ankommt.

        Man darf auf keinen Fall Gewalt anwenden, um der Beziehung zwischen den Besitzern und dem Hund nicht zu schaden. Allerdings ist Strenge erforderlich, um gegenseitigen Respekt aufzubauen.

        Diese Hunde sind nicht gerade die Meister der Folgsamkeit, weshalb man nicht das Ziel verfolgen darf, sie perfekt zu dressieren. Die Grundlagen der Erziehung (Rückruf, Leinenführigkeit, statische Befehle) reichen aus, um ein angenehmes Leben mit diesem Hund zu führen.

        Die Intelligenz und die Lebensfreude des Alaskan Malamutes machen die Erziehungstrainings mit ihm sehr angenehm, sofern diese regelmäßig stattfinden und kohärent, gerecht und positiv sind.

      • 66%

        Bellen

        Dieser Hund bellt fast nie, denn er kommuniziert wie sein Vorfahr der Wolf durch Heulen. Vor allem wenn er allein ist und sich langweilt, wird er gesprächig.

      • 100%

        Ausreißer

        Wenn er im Freien lebt, ist es wichtig, dass der Garten eingezäunt ist, denn der Alaskan Malamute hat ständig präsente Freiheitsbestrebungen. Das in Kombination mit seiner Unabhängigkeit und seinem sehr starken Jagdinstinkt führt dazu, dass dieser Hund häufig auf eigene Faust auf Erkundungstouren geht, wenn er Gelegenheit dazu bekommt.

      • 100%