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Kanadischer Eskimohund

Andere Namen: Canadian Eskimo Dog, Qimmiq

Kanadischer Eskimohund

Der Kanadische Eskimohund ist eine sehr alte Rasse aus dem hohen Norden, womöglich ist sie sogar die einzige indigene Rasse aus Nordkanada, da es sie dort bereits vor 4000 Jahren gab. Die dort lebende Nunavut-Gemeinschaft hat den Hund zu ihrem Wappentier gemacht. Sein ursprünglicher kanadischer Name „Qimmiq“ steht in der Sprache der Inuit für „vielseitiger Hund“. Tatsächlich setzten die Inuitvölker diese Rasse sowohl als Schlittenhund, wie auch als Jagd- und Wachhund ein.

Wichtige Informationen

Kanadischer Eskimohund: Lebenserwartung :

7

18

12

13

Charakter :

Ruhig Jagdfreudig

Größe :

Geschichte

Der Kanadische Eskimohund oder auch Qimmiq stammt ursprünglich aus Kanada. Bereits vor 4.000 Jahren setzten die Inuit diese Rasse als Schlittenhund ein. Aufgrund seiner großen Ausdauer kann er weite Strecken zurücklegen. Außerdem diente er zum Schutz gegen Eisbären und Moschusochsen sowie zur Jagd auf Seehunde.

Das nördliche Bundesgebiet Kanadas namens Nunavut ist die Heimat dieser Rasse.

Mit dem Aufkommen von Motorschlitten und neuer Rassen, wie dem Sibirischen Husky oder dem Alaskan Malamute, drohte der Kanadische Eskimohund Anfang des 20. Jahrhunderts auszusterben. Diese neuen Rassen stammten aus anderen Ländern und brachten Hundekrankheiten mit, gegen die der Kanadische Eskimohund nicht immun war. Die Rasse musste daher starke Verluste einbüßen, sodass es in den 1970er Jahren kaum mehr als 200 Vertreter gab. Daraufhin wurde ein von der kanadischen Regierung finanziertes Rettungsprogramm ins Leben gerufen.

Der Kanadische Eskimohund wurde am 25. Juni 1959 offiziell anerkannt.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

Sektion

Sektion 1 : Nordische Schlittenhunde

Aussehen des Kanadischen Eskimohundes

Größe

Weibchen : Zwischen 50 und 60 cm

Männchen : Zwischen 57 und 70 cm

Kanadischer Eskimohund: Gewicht

Weibchen : Zwischen 18 und 30 kg

Männchen : Zwischen 30 und 40 kg

Fellfarbe

Schwarz
Weiß
Braun
Rot
Sandfarben

Felltyp

Lang

Augenfarbe

Braun

Aussehen

Der Canadian Eskimo Dog hat eine mächtige und kraftvolle Erscheinung. Sein Körper ist für Ausdauer und nicht Schnelligkeit ausgelegt und daher muskulös. Der Geschlechtsdimorphismus (d. h., die morphologischen Unterschiede zwischen Hündin und Rüde) sind deutlich ausgeprägt: Die Männchen sind größer und kräftiger. Die Gangart ist lebhaft und kraftvoll. Der Schädel ist massiv, aber im Verhältnis zum Körper wohlproportioniert. Seine Augen stehen etwas schräg und verleihen ihm einen ernsten Ausdruck. Die Ohren sind kurz, dick, gerade und an den Spitzen leicht abgerundet. Die Rute ist von dichtem Fell bedeckt und wird hoch oder über dem Rücken eingerollt getragen.

Gut zu wissen

Der Kanadische Eskimohund ist ein Hund von besonders starkem Temperament. Er braucht daher Besitzer, die in der Lage sind, mit diesem charakterstarken Tier umzugehen. Außerdem muss sein großer Bedarf an körperlicher Betätigung erfüllt werden – aus diesem Grund eignen sich vor allem sehr sportliche Personen als Besitzer für diesen Hund.

Charakter

  • 33%

    Anhänglich

    Der Kanadische Eskimohund ist im Umgang mit seinen Familienmitgliedern sehr sanft. Auch Fremden gegenüber kann er sich von seiner einladenden Seite zeigen. Trotz allem wahrt er jedoch auch eine gewisse Unabhängigkeit und schätzt es daher, wenn man ihn in Ruhe lässt. Wichtig ist nur, dass man für ihn da ist und auf seine Bedürfnisse eingeht.

  • 33%

    Verspielt

    Dieser nordische Hund spielt nicht gerne mit Menschen, dafür aber umso mehr mit anderen Hunden. Im Welpenalter sind sie meist sehr verspielt doch mit dem Alter werden sie ruhiger.

  • 100%

    Ruhig

    Es handelt sich um einen sehr friedliebenden Hund. Er lässt sich gut als „sanfter Riese“ beschreiben. Um diese ruhige Seite zu wahren, braucht er jedoch täglich ausreichend Aktivitäten.

  • 66%

    Intelligent

    Der Kanadische Eskimohund widersetzt sich gerne den Befehlen seiner Besitzer und nutzt jede sich bietende Gelegenheit, um sich aus dem Staub zu machen.

  • 100%

    Jagdfreudig

    Wie bei den meisten nordischen Hunden ist der Jagdinstinkt auch beim Qimmiq besonders stark ausgeprägt. In seinem Ursprungsland wird er noch immer zur Jagd eingesetzt. Sein Jagdinstinkt ermöglicht es ihm, Wildtiere (Hasen, Rehe etc.) und Nutztiere (Schafe, Katzen etc.) zu erlegen. Daher haben die Sozialisierung im Umgang mit anderen Tieren, sowie der Rückruf in der Erziehung dieses Hundes oberste Priorität.

  • 66%

    Scheu

    Fremden gegenüber zeigt sich dieser nordische Hund mal einladend, mal misstrauisch. Ist letzteres der Fall, nimmt er lediglich Abstand – diese Rasse zeigt sich niemals ängstlich oder aggressiv.

  • 100%

    Unabhängig

    Die meisten nordischen Hunde sind unabhängige Tiere und der Kanadische Eskimohund bildet davon keine Ausnahme. Dennoch weiß er die Nähe seiner Besitzer zu schätzen; vorausgesetzt, es geht von ihm aus.

    Verhalten des Kanadischen Eskimohundes

    • 66%

      Kann alleine bleiben

      Dieser Hund lebt gerne in Gruppen – braucht also Gesellschaft. Dabei ist es egal, ob es sich um einen anderen Hund oder eine Katze handelt, mit der er aufgewachsen ist. Wenn er von klein auf ans Alleinsein gewöhnt wird, kann dieser Hund über den Tag einige Stunden alleine bleiben. Allerdings fühlt er sich nicht wohl, wenn seine Besitzer täglich 7–8 Stunden abwesend sind.

    • 33%

      Gehorsam

      Sein starrköpfiges Wesen erschwert die Erziehung dieses nordischen Hundes. Seine Besitzer brauchen Geduld und Ausdauervermögen, um regelmäßig mit ihm Gehorsam zu trainieren. Dabei wird vor allem zu positiven und wohlwollenden Erziehungsmethoden geraten.

      Um das mentale Gleichgewicht dieses Hundes zu wahren, muss er ausreichend Aktivitäten geboten kriegen. Es reicht nicht, wenn er ohne Beschäftigung den ganzen Tag nur im Garten bleibt.

    • 66%

      Bellen

      Auch wenn der Kanadische Eskimohund nicht übermäßig viel bellt, nutzt er seine Stimme doch, um vor möglichen Gefahren zu warnen. Auch Aufregung kann ihn dazu verleiten, seine Stimme verstärkt einzusetzen, z. B. bei einem Einsatz als Schlittenhund.

    • 100%