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Akita Inu

Andere Namen: Akita Ken, Japanischer Akita

Akita Inu
Erwachsener Akita Inu © Shutterstock

Der Akita Inu gehört zu den primitiven Hunderassen und stammt aus Japan. Es handelt sich um einen großen, robusten und wohl proportionierten Hund. Er hat einen sehr ruhigen Charakter und zeigt sich gegenüber den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe sensibel und anhänglich. Fremden gegenüber ist er allerdings deutlich distanzierter. Er kann sich an viele verschiedene Lebensweisen anpassen und sowohl den ganzen Tag über schlafen, als auch an den Aktivitäten seiner Besitzer teilnehmen. Da dieser Hund dickköpfig und nicht besonders umgänglich mit seinen Artgenossen ist, braucht er einen Besitzer, der bereits Erfahrungen in der Hundehaltung hat und sich der Eigenheiten dieser japanischen Hunderasse bewusst ist.

Wichtige Informationen

Akita Inu: Lebenserwartung :

6

20

11

15

Charakter :

Ruhig

Größe :

Geschichte

Der Akita Inu gehört zu einer sehr alten Hunderasse und stammt aus dem Verwaltungsbezirk Akita Inu in Japan. Ursprünglich war er ein Jagdhund, und wurde später als Wach- und Kriegshund verwendet. In Japan gilt er heute als „Nationalschatz”, d.h. er gehört zu den japanischen Traditionen, die es zu verteidigen und zu erhalten gilt. In Japan gab es zwei wichtige Abstammungslinien: Dewa und Ichinoseki. Erstere weist eindeutige Spuren von Kreuzungen mit Molossern auf und wurde in Amerika weiter gezüchtet, wodurch der „Amerikanische Akita Inu”, auch bekannt als „Great Japanese Dog”, entstanden ist. Letztere Abstammungslinie ähnelte der ursprünglichen Hunderasse deutlich mehr und wurde von den Japanern zur idealen Abstammungslinie erkoren. Es handelt sich hier um den „Akita Inu”, den wir heute kennen.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 5 - Spitze und Hunde vom Urtyp

Sektion

Sektion 5 : Asiatische Spitze und verwandte Rassen

Akita Inu: Farben, Größe und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 58 und 64 cm

    Männchen : Zwischen 64 und 70 cm

    Akita Inu: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 28 und 34 kg

    Männchen : Zwischen 32 und 40 kg

    Fellfarbe

    Weiß
    Rot

    Felltyp

    Kurz

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Die Erscheinung des Akita Inus ist die eines großen asiatischen Spitzes mit kräftiger Konstitution. Er hat einen wohl proportionierten Körper und ein solides Knochengerüst. Der Kopf hat eine breite Stirn und einen ausgeprägten Stop, die Augen sind relativ klein und fast dreieckig, wie auch die Ohren, welche dick, an der Spitze leicht abgerundet und in einer Linie mit dem Hals nach vorn geneigt sind. Die dicke Rute ist hoch angesetzt. Sie wird eingerollt auf dem Rücken getragen. Dieser Hund hat ein sehr nobles Auftreten und wirkt sehr würdevoll, weiß dies aber mit einer großen Einfachheit zu vereinen.

    Gut zu wissen

    Die Geschichte von Hachiko, dem berühmtesten Akita Inu der Welt, wird Sie sicher interessieren. Es geschah in den 1920er Jahren in Tokio: Der besagte Hachiko begleitete sein Herrchen jeden Tag zum Bahnhof, und jeden Tag wartete er an genau der Stelle auf seine Rückkehr, an der er ihn am Morgen zurückgelassen hatte.

    Fünf Jahre später starb sein Besitzer leider bei der Arbeit und kehrte daher niemals nach Hause zurück. Aber die Geschichte ist hier noch nicht zu Ende: Das Wunderschöne und Besondere daran ist, dass Hachiko weiter auf sein Herrchen wartete, und zwar zehn lange Jahre lang. 1935 starb der Hund selbst und es wurde zu seinen Ehren eine Bronzestatue vor dem Bahnhof errichtet.

    Akita Inu: Charakter

    • 66%

      Anhänglich

      Dieser Hund ist den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe gegenüber distanziert, aber trotzdem anhänglich. Im Unterschied zu vielen anderen Hunden, die zu primitiven Rassen gehören, ist er relativ demonstrativ in seiner Zuneigung.

      Gegenüber Personen, die nicht zu seiner sozialen Gruppe gehören, erscheint er hingegen kalt und völlig gleichgültig.

    • 33%

      Verspielt

      Dieser Hund ist für Spiele nicht motiviert. Er wirkt häufig ziemlich überheblich, wenn seine Besitzer ihn zum Spielen zu überreden versuchen.

      Der Akita Inu-Welpe hingegen ist sehr ausdrucksstark und spielt gern, wie es sich für einen Welpen gehört. Wenn er erwachsen ist, braucht dieser Hund niemanden zum Spielen und kann sich allein beschäftigen.

    • 100%

      Ruhig

      Dieser japanische Hund ist mit Sicherheit einer der ruhigsten Zeitgenossen seiner Art. Seine Gelassenheit ist typisch für diese Hunderasse.

      Dieser Hund zeichnet sich durch eine große Ausgeglichenheit aus. Er ist sanft, ruhig und sehr liebenswert.

      Seine Seelenruhe verbreitet Frieden und er ist so unaufdringlich, dass man manchmal fast vergessen könnte, dass man mit einem Akita Inu unter einem Dach lebt.

    • 66%

      Intelligent

      Dieser Hund ist intelligent, hat eine gute Auffassungsgabe und kann manchmal sogar seine Besitzer überraschen. Allerdings wird seine Intelligenz oft von seiner Dickköpfigkeit überlagert. Dieser japanische Hund ist nämlich häufig starrsinnig und es kann schwierig sein, seine Aufmerksamkeit für sich zu gewinnen.

      Nichtsdestotrotz kommt seine Intelligenz darin zur Geltung, dass er dazu in der Lage ist, sich leicht an viele verschiedene Lebensweisen anzupassen.

    • 66%

      Jagdfreudig

      Ursprünglich wurde dieser Hund für die Jagd gezüchtet. Allerdings änderte sich sein Aufgabenbereich schnell: Später wurde er als Wach- und Kriegshund eingesetzt. Heute hat er noch ein paar Jagdinstinkte, aber diese gehören nicht zu den ausgeprägtesten Eigenschaften dieses großen Hundes.

      Heute wird dieser Hund eher als Begleit- oder Ausstellungshund adoptiert.

    • 100%

      Scheu

      Dieser Hund wird bei Spaziergängen garantiert keine Fremden anspringen. Gegenüber allen, die ihm fremd sind oder die er als Bedrohung empfindet, ist er sehr distanziert und nimmt sich die Zeit, die Situation erst zu beobachten und zu analysieren, bevor er handelt.

      Nachdem seine Analyse abgeschlossen ist, entscheidet sich der Japanische Akita, wie er auch genannt wird, in den meisten Fällen dazu, ihnen auszuweichen und sich um eine eigenen Angelegenheiten zu kümmern. Sein Vertrauen ist nicht leicht zu erlangen.

      Dementsprechend mag er Streicheleinheiten oder andere physische Berührungen von Fremden überhaupt nicht, selbst wenn sie gut gemeint sind.

    • 66%

      Unabhängig

      Wie viele Spitze hat der Akita Inu einen unabhängigen Charakter. Er ist ziemlich selbstsicher und trifft seine Entscheidungen gern selbst. Allerdings hängt er als der gute Begleithund, der er infolge der modernen Züchtungen geworden ist, trotzdem sehr an seiner sozialen Gruppe.

      Akita Inu: Wesen

      • 66%

        Kann alleine bleiben

        Das Alleinsein gehört nicht gerade zu den Lieblingsbeschäftigungen dieses Hundes, aber er hat keine Angst davor. Er zeigt sich in der Abwesenheit seiner Besitzer zurückhaltend und ruhig.

        Aber Achtung: Ruhe tritt nur dann ein, wenn er vor Phasen des Alleinseins Auslauf bekommt.

      • 33%

        Gehorsam

        Hinter seiner Gelassenheit verbergen sich manchmal ein feuriges Temperament und ein etwas dickköpfiger Charakter. Der Schein trügt also: Dieser japanische Hund ist nicht gerade der folgsamste seiner Art.

        Er versteht schnell, was man von ihm verlangt und kann es auch schnell umsetzen. Es kann aber vorkommen, dass er Strategien anwendet, mit denen er Befehle umgeht, wenn er der Meinung ist, diese seien nicht sinnvoll oder ungerecht.

        Da dieser Hund weder allzu verspielt noch sehr verfressen ist, kann nur eine gute Beziehung zu seinen Besitzern eine gute Zusammenarbeit zwischen ihnen und dem Akita Inu ermöglichen. Wenn er ihnen nicht vertraut, wirkt sich dies auf seine Erziehung aus.

        Die Erziehung muss sanft gestaltet werden, um diesen sensiblen Hund nicht zu verschrecken. Zugleich muss sie aber streng sein und darf keine Ausnahmen zulassen. Der Akita Inu-Welpe muss von klein auf erzogen werden, um zu vermeiden, dass schlechte Angewohnheiten sich einschleichen und eventuell verstärken.

        In den ersten Lebensmonaten des Welpens sind unabhängig von den zahlreichen möglichen Ablenkungen durch die Umgebung, die dieser Hund sehr interessant finden wird, Ermahnungen wichtig.

      • 33%

        Bellen

        Dieser Spitz bellt selten, was ihn zu einem ruhigen, zurückhaltenden Hund macht, der für das Leben in einer Wohnung sehr gut geeignet ist.

      • 33%

        Ausreißer

        Der Hund hängt sehr an seiner sozialen Gruppe und ist ihr sehr treu. Allein auf Abenteuertour zu gehen, ist nichts für ihn. Manchmal wird er zwar sicherlich bei Spaziergängen nur zögerlich zu seinen Besitzern zurückkehren, aber er würde nie von ihnen weglaufen ohne zu wissen, wo sie sich befinden.

      • 33%