News :
wamiz-v3_1

Werbung

Hunde und Bananen: Das gilt es zu beachten

Hund mit Banane advice
© Shutterstock

Viele Hunde lieben das exotische Obst. Bananen sind sehr gesund und nahrhaft, aber gilt das auch für Hunde? Generell sind Bananen für Hunde eine gute Ergänzung auf dem Futterplan. In Bananen sind viel Fruchtzucker und Traubenzucker enthalten. Dadurch sind die Bananen angenehm süß, während der Traubenzucker schnell Energie liefert. Besonders Leistungshunde oder kranke Hunde oder in der Rekonvaleszenz können davon profitieren.

von Philipp Hornung

Das Wichtigste in Kürze

  • Es sollten durch den hohen Zuckergehalt nicht zu viele Bananen verfüttert werden
  • Bananen können sich positiv bei Krankheiten im Magen-Darm-Trakt auswirken
  • Durch den hohen Kaliumwert in Bananen ist bei der Fütterung etwas Vorsicht geboten
  • Hunde sollten nur wirklich reife Bananen bekommen

Können Hunde bedenkenlos Bananen bekommen?

In Bananen sind auch Ballaststoffe enthalten. Dadurch können sie Hunden mit Verdauungsproblemen helfen. Besonders positiv können sich die Bananen auswirken, wenn der Hund Durchfall hat. Wie beim Menschen auch, können Bananen hier die Verdauung unterstützen und zu normalem Stuhlgang verhelfen. Allerdings gilt es bei der Fütterung von Bananen auch etwas Vorsicht walten zu lassen. In ihnen ist Kalium enthalten. Falls der Hund zu viele Bananen frisst, kann es durch zu viel Kalium dazu führen, dass die Herzmuskelreaktion nachlässt. Das allerdings passiert erst, wenn die Bananen so viele waren, dass der Hund davon schon Verstopfung hat und dem Tierarzt vorgestellt werden musste.

Wie können die Bananen verfüttert werden?

Hunde sollten nur wirklich reife Bananen bekommen. Diese sind an ihrer dunkelgelben Schale mit braunen Flecken erkennbar. Um dem Hund die Banane zu füttern, sollte sie püriert werden. Gemischt mit Quark und einem Klecks Honig wird der Hund ganz begeistert über die Leckerei sein. Im Sommer lässt sich die Mischung sogar einfrieren und kann dem Hund als Eis präsentiert werden, damit er sich an heißen Tagen abkühlen kann. Nicht nur Menschen lieben Eis an heißen Tagen. Bananen sollten wie jedes Obst oder Gemüse für Hunde püriert werden, da Hunden die Zellulose nicht selbst aufspalten können. Sie können püriertes Obst leichter verdauen.

Was ist der Fütterung von Bananen zu beachten?

  • Hunde können auch getrocknete Bananen bekommen. Die Bananenchips gibt es im Handel. Sie lassen sich gut als Leckerli geben.
  • Bei der Menge gilt: weniger ist mehr. Zu viele Bananen können bei Hunden zu Verstopfung führen.
  • Die Menge an Bananen sollte an die Größe und das Gewicht des Hundes angepasst werden.
  • Kleine Hunde sollten nur wenige Stücke bekommen, mittelgroße und größere Hunde können pro Woche bis zu zwei Bananen bekommen.

Unser Tipp

Bananen sollten bei übergewichtigen Hunden nur sehr spärlich eingesetzt werden. Im Zweifel ist es immer gut, die Gabe von Bananen mit dem Tierarzt abzusprechen. Wenn der Mensch eine Banane isst, kann der Hund ab und an ein Stückchen abhaben. Besser wäre es aber, die Banane püriert ins Futter zu geben. Generell sollten Bananen nie ein Ersatz für Hundefutter darstellen, sondern lediglich hin und wieder eine Ergänzung.

Leseempfehlung