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Hunde und Ananas: Geht das gut?

ananas und Dalmatiner advice
© Shutterstock

Welches Obst und Gemüse darf der Hund essen? Ananas schmeckt gut und ist reich an Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen. Bei Menschen ist die exotische Frucht sehr geschätzt, doch dürfen Hunde sie genauso essen? Ja, Hunde dürfen ab und an durchaus Ananas bekommen. Die Frucht ist auch für einen Hund geeignet, der gebarft wird.

von Philipp Hornung

Das Wichtigste in Kürze

  • Am besten wird die Ananas für Hunde püriert oder zerkleinert.
  • Ananas wird schon lange auch als gesundheitliche Frucht eingesetzt.
  • Die Enzymreiche Frucht wirkt sich positiv auf den Körper aus.
  • Die Verdauung wird durch Ananas positiv beeinflusst.

Was macht das Enzym in der Ananas aus?

Die Ananas kommt ursprünglich aus Amerika. Heute wird sie in den tropischen Gebieten der ganzen Welt angepflanzt. Die exotische Frucht wird von dort nach Europa importiert, wo sie von vielen Menschen mit Begeisterung verzehrt wird. Naturvölker nutzen die Ananas schon lange für die Gesundheit. Die Frucht ist sehr Enzymreich, die sich auf den Körper positiv auswirken. Das ist beim Hund nicht anders als beim Menschen. Durch die Frucht wird die Eiweiß- und Fettverdauung angeregt. Zudem wird ein gesunder Stoffwechsel unterstützt. Das Enzym Bromelain ist ein Verdauungsenzym, durch das Eiweiß gespaltet wird. Die Verdauung wird durch die Ananas also sehr positiv unterstützt. Neben dem Bromelain sind viele Vitamine und Spurenelemente enthalten, die für den Hund genauso gesund sind wie für den Menschen.

Wie viel Ananas dürfen Hunde essen?

Für Menschen wird die Ananas als frischer Snack, Smoothie, Saft, Cocktail oder als Nachtisch verarbeitet. Neben ihrem guten Geschmack ist die Frucht eine echte Vitamin-Bombe. Neben Vitamin C, Biotin, Pro-Vitamin A, Vitamin E, Niacin, Riboflavin und Thiamin sind Kalzium, Kalium, Magnesium, Mangan, Phosphor, Zink, Jod und Eisen sowie Serotonin und Tryptophan enthalten. Die beiden Botenstoffe haben eine wichtige Funktion für das Gehirn. Sie sorgen beim Hund genauso wie beim Menschen für gute Stimmung und Ausgeglichenheit. Allerdings ist in der eigentlich süßen Frucht auch ein sehr hoher Säuregehalt enthalten. Daher sollte Ananas nicht zu oft und nur in geringen Mengen im Hundenapf landen. Neigen Hunde zu Übersäuerung kann das bei ihnen schnell zu Magenproblemen führen.

Wie muss die Ananas für den Hund sein?

Hunde sollten wirklich nur eine reife Frucht bekommen. Der intensive Duft vom Stielansatz verrät den Reifegrad der Frucht. Wenn sich die inneren Blätter ganz leicht aus der Blätterkrone ziehen lassen, deutet das auf einen hohen Reifegrad hin. Fast immer werden Ananas unreif geerntet, damit sie den Transportweg unbeschadet überstehen, der sehr lang dauern kann. Auch wenn die Früchte im Handel nachreifen, kommen sie sehr häufig unreif dort an. Anders verhält es sich mit den Flugananas, die reif geerntet werden. Sie sind allerdings im Preis deutlich höher.

Was ist beim Füttern von Ananas zu beachten?

  • Unreife Ananas kann eine abführende Wirkung haben und für schwere Bauchkrämpfe verantwortlich sein.
  • Ananas aus der Dose sollte für Hunde tabu sein. Die Zuckerlösung, in der die Fruchtstücke eingelegt sind, sind für den Hund viel zu süß und die wichtigen Vitamine und Mineralstoffe sind kaum noch enthalten.
  • Frische Ananas wird gerne von Hunden genommen. Damit sie leichter vom Vierbeiner verdaut werden kann, sollte sie püriert oder kleingemacht werden.

Unser Tipp

Wer seinem Hund hin und wieder einen exotischen Snack gönnen möchte, kann seinen Speiseplan gut mit etwas frischer Ananas aufwerten. Durch den hohen Zuckergehalt sollte keine Dosenananas zum Einsatz kommen. Bei den frischen Früchten ist darauf zu achten, dass sie wirklich schon sehr reif sind, da sie andernfalls stark abführend und zu schlimmen Bauchschmerzen führen können.

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