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Dürfen Hunde eigentlich Wassermelone fressen?

Hund und Wassermelone advice
© Shutterstock

An heißen Sommertagen erfrischen wir Menschen uns gerne an saftigen Wassermelonen. Die leckeren Früchte bestehen hauptsächlich aus Wasser und Kernen und sind kalorienarm. Die meisten Hunde fressen ein Stück Wassermelone gerne direkt aus der Hand. Grundsätzlich dürfen Hundehalter dem Vierbeiner Wassermelone füttern. Einige Punkte sollten Sie bei der Verfütterung jedoch beachten.

von Philipp Hornung

Das Wichtigste in Kürze

  • Mit der Fütterung von Wassermelonen schützen Sie Ihren Vierbeiner vor dem Austrocknen.
  • Wassermelonen enthalten in der Regel keine für den Hund giftigen Stoffe.
  • Probieren Sie zunächst in kleinen Mengen aus, ob Ihr Hund Wassermelonen verträgt.
  • Verfüttern Sie nur reife Früchte ohne Schale und Kerne an Ihren Vierbeiner.

Wassermelone – erfrischend und vitaminreich

Wassermelonen enthalten einen Wasseranteil von bis zu 95 Prozent und kaum 30 Kalorien auf 100 Gramm. Sie sind grundsätzlich eine gute Alternative zum normalen Trinkwasser für den Hund und schützen ihn vor Dehydrierung. Eine negative Auswirkung auf den Taillenumfang Ihres Vierbeiners müssen Sie bei der Fütterung von Wassermelonen nicht befürchten. Die Kürbisgewächse beinhalten gesundes Vitamin A, Vitamin C, Beta-Carotin, Magnesium, Kalium und Kalzium. Von Natur aus befinden sich keine für Hunde giftigen Stoffe darin.

Nicht jeder Hund verträgt Wassermelone

Die in Wassermelonen enthaltenen Fruchtfasern und der hohe Wasseranteil fördern die Verdauung des Hundes. Sie reinigen den Magen-Darm-Trakt, können bei einem empfindlichen Hundemagen aber auch Blähungen oder Durchfall hervorrufen. Probieren Sie zu Anfang in kleinen Portionen aus, wie gut Ihr Vierbeiner Wassermelone verträgt. Dazu können Sie einzelne Fruchtfleischstücke unter das normale Hundefutter mischen oder sie ihm zwischendurch als Leckerli füttern. Wenn Ihr Liebling nicht negativ auf Melone reagiert, steigern Sie die Menge in kleinen Schritten.

Nur reife Wassermelonen verfüttern

Achten Sie darauf, nur reife Früchte an Ihre Fellnase zu verfüttern. Wenn Sie von außen die Schale abklopfen, erkennen Sie am dumpfen, hohlen Klang, dass die Melone reif ist. Entfernen Sie auf jeden Fall Schale und Samenkerne vor der Verfütterung. Einige Händler verkaufen gespritzte Melonen, damit diese sich länger halten und glänzend aussehen. Die Schadstoffe lagern sich in der Schale der Wassermelone ein. Außerdem kann sich Ihr Hund daran verschlucken. Die Samenkerne sind zwar nicht giftig, können aber Verdauungsprobleme bei Ihrem Vierbeiner hervorrufen. Verfüttern Sie deshalb lieber nur das reine Fruchtfleisch an Ihren Hund. Dieses enthält ohnehin die meisten Vitamine.

Fazit: Bello darf gerne Wassermelone fressen

Hunde profitieren von der erfrischenden, hydrierenden Wirkung der Wassermelone. Dabei sollten Sie auf die Menge achten und nicht zu viel auf einmal verfüttern. Grundsätzlich eignen sich auch andere Melonenarten zur Fütterung Ihres Vierbeiners. Achten Sie aber auf deren Zucker- und Kalorienbeschaffenheit. Nicht alle Sorten weisen einen zur Wassermelone vergleichbar hohen H2O-Gehalt auf. Im Zweifelsfall ziehen Sie den gefütterten Melonenanteil von der täglichen Futterration ab. Eine besondere Erfrischung bieten Sie Ihrem Hund, wenn Sie das Fruchtfleisch der Wassermelone pürieren, in einen Eiswürfelbehälter füllen und einfrieren. Viele Hunde lieben es, an heißen Tagen an den kühlen, leckeren Wassermelonen-Eiswürfeln zu schlecken. Gleichzeitig haben Sie auf diese Weise direkt hundefreundliche Portionen zur Hand, die sich gut einteilen lassen.

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