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Dürfen Hunde eigentlich Honig naschen?

Honig advice
© Shutterstock

Honig ist hierzulande eines der beliebtesten Lebensmittel, v.a. beim Frühstück. Bereits die alten Römer und Ägypter haben die heilende Wirkung von Honig entdeckt, und dass Honig nicht nur ein Süßungsmittel ist. Viele Hundefreunde fragen sich immer wieder, ob auch Hunde Honig vertragen. Nicht alles was für Menschen gut ist, ist für Hunde auch geeignet. Bei Honig ist es aber ganz klar, dass er auch für Hunde gut sein kann.

von Tim Brinkhaus

Das Wichtigste in Kürze

  • Honig hat viele positive und heilende Eigenschaften.
  • Hunde können pro Tag einen Löffel Honig schlecken.
  • Vorsicht bei Welpen und Hunden mit schwachem Immunsystem!
  • Zu viel Honig ist wegen dem hohen Zuckergehalt nicht gut.

Süß, entzündungshemmend und gesund

Schokolade ist sehr beliebt bei Menschen, für Hunde aber schädlich. Viele Hundefreunde sind daher verunsichert, ob das für den Honig auch gilt. Honig schadet Hunden nicht, aber es kommt auf die Dosierung an. Viele Honigsorten haben eine heilende Wirkung. Der Manuka-Honig beispielsweise, der aus einer neuseeländischen Teebaumart gewonnen wird, hat nachgewiesen eine höhere antibakterielle und antimykotische Wirkung als andere Sorten. So, wie manche Menschen, einfach ein paar Löffel Honig nacheinander schlecken, sollten Hunde dennoch nicht.

Wie viel Honig dürfen Hunde essen?

Die Mineralstoffe im Honig sind gut für Hunde. Einen Löffel am Tag kann der Hund also durchaus schlecken. Bei Erkältungen ist Honig ein gutes Heilmittel, da das Immunsystem dadurch unterstützt wird. Es gibt wenig Hunde, die keinen Honig mögen. Der Honig kann gut unters Futter gemischt werden. Da Honig viel Zucker enthält, haben viele Hundebesitzer Sorgen um die Zahngesundheit. Dagegen helfen zahnreinigende Kauartikel oder eine Karotte.

Besonders in der kalten Jahreszeit wirkt Honig wie eine echte Vitaminbombe. Wird er über vier bis sechs Wochen gegeben, kann er das Immunsystem deutlich stärken. Honig kann ebenso zur Wunddesinfektion und bei Hautkrankheiten zum Einsatz kommen. Die Krankheitserreger werden bekämpft, die Ausbreitung verhindert. Durch die wasserentziehende Wirkung werden Wunden schnell ausgetrocknet, die Zellteilung beschleunigt, was die Wundheilung anregt. Und das alles ohne Nebenwirkungen.

Vorsicht bei Welpen und kranken Hunden

Bei Säuglingen kann Honig in Einzelfällen zu schweren Vergiftungen führen. Im schlimmsten Fall kann das sogar bis zum Tod führen. Das liegt an dem im Honig vorkommenden Bakterium Clostridium botulinum, das die Darmflora von Säuglingen noch nicht abwehren kann. Bei Hunden verhält es sich ähnlich. Welpen oder Hunde, die ein geschwächtes Immunsystem haben, sollten daher keinen Honig bekommen. War der Hund einige Zeit krank, sollte mit einem Tierarzt geklärt werden, wie seine Einschätzung ist, ob der Hund Honig bekommen darf oder eher nicht. Bei Diabetes oder Übergewicht des Hundes ist ebenfalls die Abklärung mit dem Tierarzt ratsam, ob der Honig gefüttert werden kann. Zu große Mengen Honig sollten Hunde aufgrund der Zahngesundheit nicht bekommen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Das sollte bei Honig beachtet werden

  • Hunde sollten ein unbehandeltes Naturprodukt bekommen. Bei reinem Honig erfolgt vorher keine Filterung oder Erhitzung, zudem sind keine Zusatzstoffe enthalten.
  • Besonders gut ist der Manuka-Honig, der allerdings auch sehr teuer ist. Zudem hat er lange Transportwege.
  • Regionale Produkte sollten am besten direkt beim Imker oder in entsprechenden Geschäften gekauft werden.
  • In einem Teelöffel Honig sind ungefähr 17 Gramm Zucker und 60 Kalorien enthalten. Daher nicht mehr als einen Teelöffel pro Tag an den Hund verfüttern.

Unser Tipp

Honig enthält Vitamine. Er kann sich heilend in mehreren Anwendungsgebieten auswirken. Allergien können sich bessern, bei Arthritis kann er Schmerzen lindern. Durch die wasserentziehende Wirkung trocknen Wunden schneller aus. Dafür wird der Honig aber nicht vom Hund gegessen, sondern nur auf die Wunde oder den Ausschlag getupft. Es gilt hier natürlich aufzupassen, dass er den Honig nicht wieder abschleckt. Honig kann dem Hund bei der Verdauung helfen. Hat er allerdings Blähungen oder Verstopfung, sollte immer erst mit dem Tierarzt abgeklärt werden, ob nicht eine Erkrankung dahintersteckt.

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