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Papaya für Hunde: Tropischer Snack und natürliche Wurmkur

Die Papaya gehört zu den Melonenbaumgewächsen und wächst überwiegend in Südamerika. Die großen Früchte haben eine grün-gelbe Schale und ein orange- bis rosafarbenes Fruchtfleisch, das für viele Hunde eine willkommene Abwechslung auf dem Speiseplan darstellt. Ob Papaya für Hunde gesund ist und worauf Sie bei der Fütterung achten sollten, erfahren Sie in diesem Artikel.

von Kristin Barling

Dürfen Hunde Papaya fressen?

Gute Nachrichten für alle Leckermäuler: Hunde dürfen Papaya essen. Die süße Tropenfrucht ist nicht giftig und schmeckt vielen Hunden gut. Sie ist außerdem gut bekömmlich. Wichtig ist allerdings, dass Sie Ihrem Hund nur reife Früchte geben.

Reife Papayas schmecken nicht nur besser, sondern sind auch besser verträglich und können leichter verdaut werden.

Ist Papaya für Hunde gesund?

Wie die meisten Früchte enthält auch die Papaya jede Menge wertvoller Vitamine. Allen voran versorgt die orangefarbene Frucht den Hund mit viel Vitamin C, das für das Immunsystem und das Wohlbefinden unverzichtbar ist. Auch das Provitamin A ist in großen Mengen in der Papaya enthalten, ebenso die gesundheitsfördernden Mineralstoffe Eisen, Kalium und Kalzium. Diese tragen zur gesunden Muskelfunktion, zum Knochenaufbau und zur Blutbildung bei. Doch das ist noch nicht alles, denn die Tropenfrucht hat noch einen weiteren großen Vorteil:

Im Vergleich zu anderen Früchten enthält die Papaya wenig Säure und wenig Zucker.

Hunde sollten möglichst zuckerarm ernährt werden und keine größeren Mengen zuckerhaltiger Lebensmittel fressen. Die Papaya allerdings kann bedenkenlos an den Hund verfüttert werden, denn sie ist ausgesprochen gesund.

Sind Papayakerne gut für Hunde?

Neben Vitaminen und Mineralstoffen enthält die Papaya einen Wirkstoff namens Papain. Dabei handelt es sich um ein Enzym, das in den Kernen der Früchte enthalten ist. Papain wird als Heilmittel eingesetzt und soll bei Verdauungsbeschwerden helfen, das Immunsystem stärken und vor Parasiten wie Würmern schützen. Das Enzym spaltet Eiweiße und kann auf diese Weise Würmer und andere einzellige Parasiten im Magen-Darm-Trakt des Hundes abtöten.

Wenn Sie Papain als natürliche Wurmkur anwenden möchten, geben Sie Ihrem Hund jedoch keine frischen Papayakerne. Bekömmlicher und wirksamer sind gemahlene Papayakerne, die Sie als fertiges Pulver kaufen und Ihrem Hund in das Futter mischen können. Halten Sie sich dabei unbedingt an die Dosierungshinweise des Herstellers und besprechen Sie die Kur mit Ihrem Tierarzt.

Wie füttert man dem Hund Papaya?

Hunde lieben frisches Obst und Gemüse. Sie können Ihrem Hund daher ruhig ein Stück frische Papaya anbieten. Damit der Hund die im Fruchtfleisch enthaltenen Enzyme besonders gut aufnehmen kann, können Sie die Papaya pürieren oder in kleine Würfel schneiden. Sie können den tropischen Snack dann entweder pur in kleinen Mengen anbieten, das Fruchtfleisch in das gewohnte Hundefutter mischen oder das Rohfutter bei der Barf-Fütterung mit dem frischen Obst verfeinern. Einige im Handel erhältliche Hundefuttersorten enthalten ebenfalls Papaya und versorgen den Hund so optimal mit Vitaminen und Ballaststoffen.

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