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Dogo Argentino

Andere Namen : Argentinische Dogge

Dogo Argentino
Erwachsener Dogo Argentino © Shutterstock
Dogo Argentino
Dogo Argentino Welpe © Shutterstock
Baby Dogo Argentino

Der Dogo Argentino ist ein Allround-Gebrauchshund, der als Wachhund, für die Jagd (in seinem Herkunftsland), als Lawinenhund, Suchhund, Assistenzhund und einfach auch als Haushund gehalten wird. Er ist seinem Familienverband und seinem sozialen Umfeld gegenüber treu und loyal. Er ist mutig und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Er ist verspielt, freundlich, intelligent und klug. Gut erzogen und von klein auf richtig sozialisiert ist die Argentinische Dogge auch im täglichen Leben ein durchaus angenehmer Begleit- und Familienhund. Allerdings verlangt diese große Molosser nach einer konsequenten und sachkundigen Führung und eignet sich nicht für unerfahrene Hundehalter.

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Wichtige Informationen

  • Lebenserwartung : zwischen 10 und 12 Jahren
  • Charakter : Anhänglich, Verspielt, Ruhig, Jäger
  • Größe : groß
  • Felltyp : Kurz
  • Preis eines Dogo Argentino : zwischen 1200 € und 1600 €

Aussehen vom Dogo Argentino

Größe Dogo Argentino

Weibchen Zwischen 60 und 65 cm
Männchen Zwischen 60 und 68 cm

Gewicht

Weibchen zwischen 40 und 43 kg
Männchen zwischen 40 und 45 kg

Fellfarbe

Das Haarkleid des Dogo Argentino muss reinweiß sein. Im Kopfbereich können dunkle Flecken vorkommen.

Felltyp

Das kurze Fell des Dogo Argentino ist 1,5 bis 2 cm lang.

Das Fell des Dogo Argentino ist glatt und fühlt sich weich an. Dicke und Dichte des Fells sind jahreszeitlich bedingt und variieren den klimatischen Bedingungen entsprechend. Bei sehr kaltem Klima kann es zur Bildung von Unterwolle kommen.

Augenfarbe

Die Augen des Dogo Argentino sind dunkel oder haselnussbraun.

Beschreibung des Aussehens

Der Dogo Argentino ist ein athletisch gebauter, kräftiger, gut bemuskelter, normalnasiger Hund von harmonischen mittleren Proportionen und stolzem Aussehen.

Charakter

Anhänglich

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Der Charakter des Argentinischen Dogo entspricht nicht dem Bild, das man sich von seiner imposanten Statur macht. So stark und mächtig er wirkt, so gutmütig und liebevoll kann er sein. Der zart besaitete Molosser braucht die Nähe seiner Menschen, ohne die er sich nicht wohl fühlt und denen er mit viel Anhänglichkeit und Loyalität begegnet.

Verspielt

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Der sportliche Athlet ist sehr verspielt, doch angesichts seines kräftigen Kiefers ist es ratsam, ihm Selbstkontrolle beizubringen, um das Spiel abzubrechen, wenn er sich dabei zu sehr aufregt.

Ruhe

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Dieser Hund ist wohl einer der ausgeglichensten seiner Art. Der Dogo Argentino zeigt sich mal von seiner dynamischen und ausgelassenen mal von seiner ruhigen und gelassenen Seite. Doch gerade das ist es, was Liebhaber dieser Rasse an dieser Dogge so schätzen.

Klugheit

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Nutzen und Fähigkeiten dieses Hundes sind umstritten. In ihrem Heimatland wird die Argentinische Dogge zur Großwildjagd eingesetzt. Den europäischen Maßstäben nach ist sie jedoch nicht zur Jagd geeignet. Hier wird sie gern als Schutz- und Wachhund, zur Suche von Verschütteten und Sprengstoff, als Polizeihund oder Assistenzhund von Behinderten eingesetzt.

Klugheit und Intelligenz dieses Hundes zeigen sich bei seiner Anpassungsfähigkeit an verschiedenste Situationen. Was auch immer von ihm verlangt wird, erfüllt er mit Bravur.

jagdfreudig

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Der Dogo Argentino ist von Natur aus ein guter Jäger, wenn diese Eigenschaft in Europa bei ihm auch nicht zum Einsatz kommt. Doch ihm bleibt ein hochentwickelter Jagd- und Beutetrieb. Daher ist Vorsicht geboten! Bekommt er eine Beute zu fassen, macht er mit ihr aufgrund seines mächtigen Kiefers kurzen Prozess.

Aus diesem Grund erweist sich ein Zusammenleben mit kleineren Haustieren oft sehr schwierig.

Vorsicht

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Der Dogo schenkt sein Vertrauen nicht leicht und nicht jedem. Er braucht erst einmal Zeit, um zu beobachten und die eventuelle Gefährlichkeit einer Situation einzuschätzen.

Aufgrund seines angeborenen Misstrauens und seiner abschreckenden Haltung ist der Dogo Argentino zum Wach- und Schutzhund prädestiniert, sowohl für Personen als auch Immobilien.

Es muss bei ihm jedoch unbedingt auf eine frühe Sozialisierung und eine gute Erziehung geachtet werden, damit er durch unsachgemäße Führung sowie eventuelle Unterlassungen und Ungeschicklichkeiten nicht aggressiv und scharf wird und zu einem unkontrollierbar gefährlichen Hund heranwächst.

Hat der Dogo Argentino erst einmal Vertrauen gefasst und begegnet ihm sein Gegenüber mit Respekt und kohärentem Verhalten, ist er ein liebenswerter Kerl.

Unabhängigkeit

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Trotz einer gewissen Sturheit ist der Dogo Argentino alles andere als unabhängig und eigenständig. Er braucht die Nähe seiner Menschen sowie Zuspruch und Bestätigung seines Verhaltens durch seinen Halter. Dieser treue und loyale Hund ist sehr darauf bedacht, es den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe recht zu machen.

Verhalten vom Dogo Argentino

Verträgt Alleinsein

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Der Dogo Argentino braucht einen Halter, der Zeit für ihn hat, denn er mag es nun einmal wirklich nicht, allein zu sein und allein gelassen zu werden.

Wird er durch positive Bestätigung progressiv ans Alleinsein gewöhnt, kann er zwar schon einmal aushalten, allein gelassen zu werden. Doch es ist wider seine Natur. Er braucht seinen Familienverband und will von ihm umgeben sein.

Gehorsam

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Der Dogo-Welpe muss frühzeitig sozialisiert und erzogen werden, sobald er in eine Familie oder ein neues Zuhause kommt. Bekommt er eine einwandfreie, kohärente und konsequente Erziehung, wird aus ihm problemlos ein gehorsamer Hund. Nur hart oder brutal angefasst werden sollte er nicht, sonst wird er aggressiv.

Die angewandten Erziehungsmethoden müssen auf den Prinzipien der positiven Bestätigung beruhen und mit Liebe und Geduld, ohne Härte, aber mit Nachdruck erfolgen. Dabei kommt seine Verspieltheit dem spielerischen Lernen und Erziehen zugute.

Der Sturheit des Dogo Argentino sollte der Hundehalter und Erzieher mit Selbstsicherheit, Bestimmtheit, Kohärenz und regelmäßiger Arbeit mit seinem Hund begegnen.

gesprächig

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Der Dogo Argentino ist ein sehr leiser und diskreter Hund. Er bellt nur wenig, wenn er sein Bedarf nach Bewegung befriedigt ist und er keinen triftigen Grund zum Bellen hat.

Ausreißer

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Dem von Natur aus loyalen und beschützerischen Dogo ist Weglaufen zuwider. Doch sein ausgeprägter Jagdinstinkt könnte ihn schon hin und wieder dazu verleiten, das Grundstück zu verlassen, wenn es nicht ausreichend umzäunt ist, um diese oder jene Spur zu verfolgen.

Zerstörungssinn

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Langeweile ist der schlimmste Feind des athletischen Dogo Argentino. Wird er zu lange allein gelassen und dazu noch ohne Beschäftigung, kann es schon vorkommen, dass er seinen Frust an allem auslässt, was er vor die Schnauze bekommt.

Bei unzureichender und nicht frühzeitig genug erfolgter progressiver Angewöhnung durch positive Bestätigung ans Alleinsein kann es zu Angstzuständen bei der Trennung von seinem Familienverband kommen, die ebenfalls zu Zerstörungswut bei ihm führen.

Dazu kommt, dass er einen so kräftigen Kiefer hat, dass ihm selbst beim Spielen nichts lange standhält.

Fressgier

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Verfressenheit ist nur dann schlimm, wenn sie übermäßig ist und außer Kontrolle gerät. Und das ist beim Dogo Argentino nicht der Fall. Dieser Hund weiß eine Leckerei als Belohnung für gutes Verhalten und Ausführung erhaltener Befehle sehr wohl zu schätzen, doch bettelt nicht unbedingt bei Tisch.

Ist er gut erzogen und sind keine schlechten Gewohnheiten eingerissen, dann verhält er sich auch respektvoll und hält gesunde Verhaltensmaßregeln ein, wenn seine Familie bei Tisch ist. Er kann seine Mahlzeit ruhig abwarten.

Wachhund

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Der von einem argentinischen Kampfhund abstammende Molosser ist von Natur aus ein guter Wach- und Schutzhund. Dazu kommen seine Ergebenheit und seine grenzenlose Loyalität gegenüber seinem Familienverband.

Aggressives Verhalten ist nicht mit seinem Rassestandard vereinbar. Der Dogo Argentino muss ruhig, ausgeglichen und gelassen sein. Sein Schutztrieb ist ihm angeboren. Auf keinen Fall darf er scharf gemacht oder abgerichtet werden. Er ist schon allein durch seine Statur imposant genug, um Eindringlinge zu vertreiben.

Ersthund

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Der Dogo Argentino gehört nicht in die Hand eines unerfahrenen Hundehalters. Eine nachlässige Erziehung und unzureichende Sozialisierung würden nur einen gefährlichen Hund aus ihm machen.

Er braucht die einwandfreie und konsequent Erziehung eines erfahrenen und selbstsicheren Hundehalters, um nicht zurecht von der Gesellschaft als der gefährliche Listenhund betrachtet zu werden, für den er ungerechtfertigterweise oft gilt.

Lebensstil

Dogo Argentino in der Wohnung

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Viele denken, dass ein solches Energiebündel von Hund nichts in einer Wohnung zu suchen hat. Doch das ist falsch. Bekommt der Dogo Argentino mehrmals pro Tag ausgiebigen und seinen Bewegungsbedarf befriedigenden Auslauf, dann kann er ohne Weiteres auch in einer Stadtwohnung gehalten werden.

Natürlich braucht er viel Auslauf und Bewegung, um rundum erfüllt zu sein. Doch in einer Wohnung und selbst ohne Garten zu leben, ist für ihn kein Problem. Vorausgesetzt, er hat seine langen Spaziergänge und sportliche sowie mentale Aktivitäten, die seinen Bewegungsdrang, seinen Geruchssinn und seine sozialen Bedürfnisse befriedigen.

Seine ruhige und leise Art lässt ihn mit jeder Lebensweise zurechtkommen. Doch idealerweise ist es schon besser für ihn, wie in seinem Ursprungsland eine ländliche Umgebung und freien Auslauf in einem großen Garten zu haben.

Nur sollte berücksichtigt werden, dass ein Dogo Argentino, der nur im Garten gehalten wird und nie über dessen Umzäunung hinauskommt, schwer kontrollierbar wird. Er muss trotz Garten täglich viel Bewegung und Auslauf haben, um wie gesagt seine sozialen und geruchlichen Bedürfnisse zu befriedigen.

sportlich

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Schon allein sein athletischer Körperbau lässt auf seine Ausdauer und seine hohen sportlichen Kapazitäten schließen. Der argentinische Molosser hat einen sehr großen Bewegungsbedarf, der befriedigt werden sollte, wenn er sich wohlfühlen soll. Nur ein paar kurze Spaziergänge reichen diesem Hund nicht aus.

Der Dogo Argentino eignet sich von dem her mehr für sportliche Hundehalter, die mit ihm Hundesport wie zum Beispiel Fährtenarbeit, Agility, Canicross, Dogdancing und Ähnliches treiben können.

Reisen

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Der Dogo Argentino ist aufgrund seiner imposanten Statur nicht unbedingt leicht transportierbar.

Im Auto braucht er eine seiner Größe entsprechende Transportbox, die sicher im Kofferraum verstaut werden muss, um ihn bei der Fahrt keiner Gefahr auszusetzen. Im Zug braucht er einen Maulkorb und muss an die Leine, um mitfahren zu dürfen, wie übrigens die meisten mittelgroßen bis großen Hunde.

Geselligkeit

Verträglichkeit mit Katzen

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Der Jagdtrieb des ehemaligen Jagdhundes ist dem Dogo Argentino noch tief in den Genen verankert. Wird er nicht schon im Welpenalter frühzeitig mit Katzen sozialisiert, erweist sich ein Zusammenleben mit Katzen von vornherein schwierig.

Verträglichkeit mit Hunden

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Dem rauflustigen Dogo Argentino gegenüber haben andere Hunde oft keine Chance, vor allem wenn zwei Rüden aufeinandertreffen. Dann kann es brutal werden.

Selbst wenn er frühzeitig sozialisiert und gut erzogen wurde, bleiben Begegnungen mit anderen Hunden oft problematisch.

Verträglichkeit mit Kindern

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Zu Hause ist der Dogo Argentino ein eher ruhiger Hund, der sich gut seinem Familienverband anpasst. Doch wie bei allen Hunden sind natürlich auch bei ihm gewisse Verhaltensmaßregeln und Sicherheitsmaßnahmen vonnöten, um ein reibungsloses und harmonisches Zusammenleben garantieren zu können:

  • Kinder nie unbeaufsichtigt alleine mit ihm lassen
  • Anfang und Ende von Spiel und Aktivitäten immer eindeutig für alle signalisieren
  • Kindern lernen, ihn in seinem Körbchen oder auf seinem Schlafplatz nicht zu stören
  • Kindern beibringen, ihn in Ruhe zu lassen und nicht wie ein Plüschtier zu behandeln
  • Kindern lernen, die Warnsignale des Hundes zu deuten und zu erkennen
  • Dem Hund lernen, seinen Schlafplatz aufzusuchen und dort zu bleiben
  • Ihm den Zugang zur Couch verwehren, wenn kleine Kinder zugegen sind

Dogo Argentino und ältere Menschen

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Angesichts dessen, dass der Dogo Argentino ein sehr kräftiger, dynamischer und aktiver Hund ist, eignet er sich nicht für mehr oder weniger gebrechliche sowie sesshafte Menschen.

Preis eines Dogo Argentino

Der Preis eines Dogo Argentino hängt von seiner Herkunft, seinem Alter und seinem Geschlecht ab. Für ein Exemplar mit Zuchtbucheintrag muss im Durchschnitt mit 1.200 € gerechnet werden. Für die wertvollsten Abstammungslinien kann bis zu 1.600 € verlangt werden.

Dazu muss mit monatlichen Haltungs- und Pflegekosten von durchschnittlich 60 bis 70 € für eine vollwertige Ernährung und eventuell anfallende Tierarztkosten gerechnet werden.

Fellpflege vom Dogo Argentino

Sein kurzes und glattes Fell ist äußerst pflegeleicht. Zudem ist der Dogo Argentino ein sehr sauberer Hund. Er sollte mindestens einmal pro Woche gebürstet werden, um die Schönheit seines Fells zu erhalten. Nur wenn es witterungsbedingt zur Bildung beziehungsweise zum Abstoßen von Unterwolle kommt, muss er häufiger gebürstet werden.

Haarausfall

Der Dogo Argentino haar nur mäßig. Es kommt nur dann zu mehr Haarausfall, wenn sich der Molosser an Klimawechsel und veränderte Außentemperaturen anpassen muss.

Ernährung vom Dogo Argentino

Aufgrund seines raschen Wachstums braucht der Dogo Argentino vor allem im Welpenalter eine seinen körperlichen Erfordernissen gut angepasste vitamin- und mineralstoffhaltige vollwertige Ernährung. Doch auch ausgewachsen muss jede Tagesration dem Gewicht und der körperlichen Verfassung dieses athletischen Hundes entsprechen.

Ob Trockenfutter (Kroketten), Rohfutter (B.A.R.F) oder selbst zubereitetes Hundefutter, er braucht für seine Entwicklung hochwertige Produkte und eine gesunde Kost.

Gegebenenfalls ist tierärztlicher Rat einzuholen, um sicher zu gehen, dass die primären Bedürfnisse dieses tollen Hundes sowie sein Wachstum garantiert sind.

Außerdem sollte sein Futter in einem erhöhten Fressnapf angeboten werden, um ihm die Verdauung zu erleichtern.

Gesundheit vom Dogo Argentino

Lebenserwartung

Der Dogo Argentino hat eine Lebenserwartung von ungefähr 11 Jahren.

Robustheit

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Der Dogo Argentino ist ein ausgesprochen robuster, widerstandsfähiger und solider Hund. Er ist nur selten krank und genießt im Allgemeinen einen guten Gesundheitszustand.

Hitzeverträglichkeit

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Trotz seiner Widerstandsfähigkeit ist er anfällig für Hitzschläge.

Sein kurzes weißes Fell schützt ihn nicht ausreichend vor Sonnenbrand. Um gesundheitliche Komplikationen zu vermeiden, sind zu große körperliche Anstrengungen an sehr heißen und sonnigen Tagen zu vermeiden.

Kälteverträglichkeit

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Der Dogo Argentino kann sich verschiedenen klimatischen Bedingungen anpassen, wenn ihm sein Fell auch weniger Schutz gegen Unwetter bietet als oft fälschlicherweise angenommen. Auf keinen Fall sollte er bei Kälte nachts draußen gelassen werden.

Neigung zu Übergewicht

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Der sehr dynamische und sportliche Dogo Argentino neigt nicht zu Übergewicht. Nur wenn er körperlich nicht ausgelastet ist und als reiner Couch-Hund gehalten werden sollte, nimmt natürlich auch er zu.

Häufige Krankheiten

  • Wachstumsstörungen infolge zu schnellen Wachstums
  • Hitzschläge
  • Hüftgelenksdysplasie
  • Magendilatations-Magentorsions-Syndrom
  • Niereninsuffizienz

Gut zu wissen

Angesichts der kräftigen Erscheinung dieses Molossers und seiner Vergangenheit als Kampfhund denken viele zu Unrecht, dass der Dogo Argentino ein Listenhund ist. Doch das stimmt nicht.

Er kann möglicherweise mit Hunden der ersten Kategorie in Zusammenhang gebracht werden, wenn er keinen vom internationalen Hundeverband FCI gültigen Zuchtbucheintrag hat und seine Morphologie nicht ganz mit dem offiziellen Rassestandard übereinstimmt. Das kann zum Beispiel für kleinere Exemplare zutreffen, die den körperlichen Merkmalen der für Hunde der ersten Kategorie geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.

Außerdem heißt es aufgrund seines reinweißen Fellkleids oft zu unrecht, es bestehe bei Welpen die Gefahr, dass sie taub zur Welt kommen. Dabei sind nur sehr wenige Hunde dieser Rasse tatsächlich von diesem Problem betroffen (weniger als 1% nach Angaben der SCC).

Geschichte

Der Dogo Argentino hat eine sehr junge Geschichte. Sie beginnt in den zwanziger Jahren. Begründer der Rasse sind die Brüder und leidenschaftlichen Jäger Antonio und Augustin Nores Martinez. Sie kreuzten ausgewählte Exemplare des Cordoba-Kampfhunds mit doggenartigen Rassen wie dem Bullterrier, der Bulldogge, der Deutschen Dogge, dem Boxer, dem Pyrenäen-Mastiff, dem Irischen Wolfshund, dem Pointer, der Bordeauxdogge und dem Spanischen Mastiff, um eine für die Großwildjagd in Argentinien besonders geeignete Rasse zu züchten.

Namen

Gute Namen für einen Dogo Argentino: Paco, Chico, Hera, Mara