❗️ Gratis-Produkttest für Katzen ❗️

Dogo Argentino

Andere Namen: Argentinische Dogge

#13

Top-Rassen von Wamiz

Dogo Argentino
Erwachsener Dogo Argentino © Shutterstock

Der Dogo Argentino ist ein Allround-Gebrauchshund, der als Wachhund, für die Jagd (in seinem Herkunftsland), als Lawinenhund, Suchhund, Assistenzhund und einfach auch als Haushund gehalten wird. Er ist seinem Familienverband und seinem sozialen Umfeld gegenüber treu und loyal. Er ist mutig und hat einen ausgeprägten Beschützerinstinkt. Er ist verspielt, freundlich, intelligent und klug. Gut erzogen und von klein auf richtig sozialisiert ist die Argentinische Dogge auch im täglichen Leben ein durchaus angenehmer Begleit- und Familienhund. Allerdings verlangt diese große Molosser nach einer konsequenten und sachkundigen Führung und eignet sich nicht für unerfahrene Hundehalter.

Wichtige Informationen

Dogo Argentino: Lebenserwartung :

5

17

10

12

Charakter :

Anhänglich Verspielt Ruhig Jagdfreudig

Größe :

Geschichte

Der Dogo Argentino hat eine sehr junge Geschichte. Sie beginnt in den zwanziger Jahren. Begründer der Rasse sind die Brüder und leidenschaftlichen Jäger Antonio und Augustin Nores Martinez. Sie kreuzten ausgewählte Exemplare des Cordoba-Kampfhunds mit doggenartigen Rassen wie dem Bullterrier, der Bulldogge, der Deutschen Dogge, dem Boxer, dem Pyrenäen-Mastiff, dem Irischen Wolfshund, dem Pointer, der Bordeauxdogge und dem Spanischen Mastiff, um eine für die Großwildjagd in Argentinien besonders geeignete Rasse zu züchten.

Aussehen vom Dogo Argentino

    Größe

    Weibchen : Zwischen 60 und 65 cm

    Männchen : Zwischen 60 und 68 cm

    Dogo Argentino: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 40 und 43 kg

    Männchen : Zwischen 40 und 45 kg

    Fellfarbe

    Weiß

    Felltyp

    Kurz

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Dogo Argentino ist ein athletisch gebauter, kräftiger, gut bemuskelter, normalnasiger Hund von harmonischen mittleren Proportionen und stolzem Aussehen.

    Dogo Argentino: Listenhund und Kampfhund?

    Angesichts der kräftigen Erscheinung dieses Molossers und seiner Vergangenheit denken viele zu Unrecht, dass der Dogo Argentino ein Kampfhund ist. Aktuell steht er dennoch in Baden-Württemberg, Bayern, Brandenburg, Hamburg, Hessen und NRW auf der Rasseliste.

    Er kann möglicherweise mit Hunden der ersten Kategorie in Zusammenhang gebracht werden, wenn er keinen vom internationalen Hundeverband FCI gültigen Zuchtbucheintrag hat und seine Morphologie nicht ganz mit dem offiziellen Rassestandard übereinstimmt. Das kann zum Beispiel für kleinere Exemplare zutreffen, die den körperlichen Merkmalen der für Hunde der ersten Kategorie geltenden gesetzlichen Bestimmungen entsprechen.

    Außerdem heißt es aufgrund seines reinweißen Fellkleids oft zu unrecht, es bestehe bei Welpen die Gefahr, dass sie taub zur Welt kommen. Dabei sind nur sehr wenige Hunde dieser Rasse tatsächlich von diesem Problem betroffen (weniger als 1% nach Angaben der SCC).

    Dogo Argentino: Wesen

    • 100%

      Anhänglich

      Der Charakter des Argentinischen Dogo entspricht nicht dem Bild, das man sich von seiner imposanten Statur macht. So stark und mächtig er wirkt, so gutmütig und liebevoll kann er sein. Der zart besaitete Molosser braucht die Nähe seiner Menschen, ohne die er sich nicht wohl fühlt und denen er mit viel Anhänglichkeit und Loyalität begegnet.

    • 100%

      Verspielt

      Der sportliche Athlet ist sehr verspielt, doch angesichts seines kräftigen Kiefers ist es ratsam, ihm Selbstkontrolle beizubringen, um das Spiel abzubrechen, wenn er sich dabei zu sehr aufregt.

    • 100%

      Ruhig

      Dieser Hund ist wohl einer der ausgeglichensten seiner Art. Der Dogo Argentino zeigt sich mal von seiner dynamischen und ausgelassenen mal von seiner ruhigen und gelassenen Seite. Doch gerade das ist es, was Liebhaber dieser Rasse an dieser Dogge so schätzen.

    • 66%

      Intelligent

      Nutzen und Fähigkeiten dieses Hundes sind umstritten. In ihrem Heimatland wird die Argentinische Dogge zur Großwildjagd eingesetzt. Den europäischen Maßstäben nach ist sie jedoch nicht zur Jagd geeignet. Hier wird sie gern als Schutz- und Wachhund, zur Suche von Verschütteten und Sprengstoff, als Polizeihund oder Assistenzhund von Behinderten eingesetzt.

      Klugheit und Intelligenz dieses Hundes zeigen sich bei seiner Anpassungsfähigkeit an verschiedenste Situationen. Was auch immer von ihm verlangt wird, erfüllt er mit Bravur.

    • 100%

      Jagdfreudig

      Der Dogo Argentino ist von Natur aus ein guter Jäger, wenn diese Eigenschaft in Europa bei ihm auch nicht zum Einsatz kommt. Doch ihm bleibt ein hochentwickelter Jagd- und Beutetrieb. Daher ist Vorsicht geboten! Bekommt er eine Beute zu fassen, macht er mit ihr aufgrund seines mächtigen Kiefers kurzen Prozess.

      Aus diesem Grund erweist sich ein Zusammenleben mit kleineren Haustieren oft sehr schwierig.

    • 100%

      Scheu

      Der Dogo schenkt sein Vertrauen nicht leicht und nicht jedem. Er braucht erst einmal Zeit, um zu beobachten und die eventuelle Gefährlichkeit einer Situation einzuschätzen.

      Aufgrund seines angeborenen Misstrauens und seiner abschreckenden Haltung ist der Dogo Argentino zum Wach- und Schutzhund prädestiniert, sowohl für Personen als auch Immobilien.

      Es muss bei ihm jedoch unbedingt auf eine frühe Sozialisierung und eine gute Erziehung geachtet werden, damit er durch unsachgemäße Führung sowie eventuelle Unterlassungen und Ungeschicklichkeiten nicht aggressiv und scharf wird und zu einem unkontrollierbar gefährlichen Hund heranwächst.

      Hat der Dogo Argentino erst einmal Vertrauen gefasst und begegnet ihm sein Gegenüber mit Respekt und kohärentem Verhalten, ist er ein liebenswerter Kerl.

    • 33%

      Unabhängig

      Trotz einer gewissen Sturheit ist der Dogo Argentino alles andere als unabhängig und eigenständig. Er braucht die Nähe seiner Menschen sowie Zuspruch und Bestätigung seines Verhaltens durch seinen Halter. Dieser treue und loyale Hund ist sehr darauf bedacht, es den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe recht zu machen.

      Verhalten vom Dogo Argentino

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Der Dogo Argentino braucht einen Halter, der Zeit für ihn hat, denn er mag es nun einmal wirklich nicht, allein zu sein und allein gelassen zu werden.

        Wird er durch positive Bestätigung progressiv ans Alleinsein gewöhnt, kann er zwar schon einmal aushalten, allein gelassen zu werden. Doch es ist wider seine Natur. Er braucht seinen Familienverband und will von ihm umgeben sein.

      • 66%

        Gehorsam

        Der Dogo-Welpe muss frühzeitig sozialisiert und erzogen werden, sobald er in eine Familie oder ein neues Zuhause kommt. Bekommt er eine einwandfreie, kohärente und konsequente Erziehung, wird aus ihm problemlos ein gehorsamer Hund. Nur hart oder brutal angefasst werden sollte er nicht, sonst wird er aggressiv.

        Die angewandten Erziehungsmethoden müssen auf den Prinzipien der positiven Bestätigung beruhen und mit Liebe und Geduld, ohne Härte, aber mit Nachdruck erfolgen. Dabei kommt seine Verspieltheit dem spielerischen Lernen und Erziehen zugute.

        Der Sturheit des Dogo Argentino sollte der Hundehalter und Erzieher mit Selbstsicherheit, Bestimmtheit, Kohärenz und regelmäßiger Arbeit mit seinem Hund begegnen.

      • 33%

        Bellen

        Der Dogo Argentino ist ein sehr leiser und diskreter Hund. Er bellt nur wenig, wenn er sein Bedarf nach Bewegung befriedigt ist und er keinen triftigen Grund zum Bellen hat.

      • 66%

        Ausreißer

        Dem von Natur aus loyalen und beschützerischen Dogo ist Weglaufen zuwider. Doch sein ausgeprägter Jagdinstinkt könnte ihn schon hin und wieder dazu verleiten, das Grundstück zu verlassen, wenn es nicht ausreichend umzäunt ist, um diese oder jene Spur zu verfolgen.

      • 100%