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Foxterrier

Andere Namen: Rauhaar Foxterrier, Glatthaar Foxterrier

Foxterrier
Erwachsener Foxterrier © Shutterstock

Der Foxterrier ist ein beeindruckender, mutiger, zäher Jagdhund, der vor allem wegen seiner Vielseitigkeit geschätzt wird. Trotz seiner geringen Größe ist dieser Hund sehr selbstbewusst und zeigt sich manchmal sogar etwas zu selbstbewusst, besonders gegenüber anderen Hunden. Eine harte aber einfühlsame Hand ist notwendig, um eine gute Kontrolle über das Tier zu bekommen. Da diese Rasse besonders aktiv ist, braucht sie zeitlich flexible und sportliche Besitzer, die sie stark verausgaben. Besonders dann, wenn der Foxterrier nicht zur Jagd eingesetzt wird.

Wichtige Informationen

Foxterrier: Lebenserwartung :

5

19

10

14

Charakter :

Anhänglich Verspielt Jagdfreudig

Größe :

Geschichte

Diese englische Hunderasse ist sehr alt und stammt von mehreren Terrier-Rassen ab, die einst in ganz England verbreitet waren. Diese wurden meist in der Fuchsjagd eingesetzt. Die eigentliche Zucht der Terrier für die Fuchsjagd begann im frühen 19. Jahrhundert unter der Leitung des Pfarrers Jack Russell. Die Zucht wurde von Jägern vorangetrieben und so entstand der Foxterrier, wie wir ihn heute kennen. Er soll aus einer Kreuzung zwischen dem Bullterrier und dem Manchester Terrier entstanden sein.

Foxterrier: Kurzhaar, Farben, Größe, Gewicht

    Größe

    Weibchen : Zwischen 33 und 35 cm

    Männchen : Zwischen 35 und 39 cm

    Foxterrier: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 6 und 8 kg

    Männchen : Zwischen 7 und 9 kg

    Fellfarbe

    Weiß

    Felltyp

    Kurz

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Foxterrier, der aufgrund seiner unterschiedlichen Haartexturen in zwei Rassen unterteilt wird, ist ein sehr aktiver, lebhafter und kräftiger Hund. Er weist zudem einen guten Knochenbau auf, ohne schwerfällig oder grob zu wirken. Der Schädel ist flach, mäßig schmal und schließt sich zu den Augen hin. Ein kleiner Stopp ist erkennbar. Der Kiefer und der Unterkiefer sind stark und muskulös. Die kleinen und dunklen Augen sollten so rund wie möglich sein und einen intelligenten Ausdruck haben. Die Ohren sind klein, V-förmig und fallen nach vorne zu den Wangen hin. Die Beine müssen gerade und von starkem Knochenbau sein; sie dürfen von vorne gesehen keine Fehlstellung haben. Der Schwanz ist ziemlich hoch angesetzt und wird fröhlich getragen. Er ist jedoch nicht über den Rücken gezogen oder geringelt.

    Gut zu wissen

    In England werden Foxterrier besonders geschätzt, was sich in den vielen Siegen bei der berühmten Best in Show in Westminster widerspiegelt.

    Mit insgesamt 18 Siegen ist sie die erfolgreichste Rasse. Dabei sind 14 der 18 Siege auf den drahthaarigen Fox Terrier zurückzuführen.

    Tims Struppi ist ein Fox Terrier.

    Foxterrier: Drahthaar und Glatthaar

    Glatthaar Foxterrier

    Drahthaar Foxterrier

    Foxterrier: Charakter

    • 100%

      Anhänglich

      Der Foxterrier ist trotz seines starken Temperaments im Umgang mit seiner Familie sehr liebevoll. Er schätzt seine Besitzer sehr und ist bekannten Gästen gegenüber sehr freundlich. Außerdem geht er mit Kindern liebevoll und vorsichtig um.

    • 100%

      Verspielt

      Dieser Terrier ist sehr energisch, lebendig, fröhlich und immer in Bewegung. Wegen seines dynamischen Naturells liebt er es, zu spielen und mit Kindern zu toben, sofern diese seine Bedürfnisse respektieren.

    • 33%

      Ruhig

      Der Foxterrier ist ein echtes Energiebündel. Er ist kein Sofahund, aber nach einem langen Spaziergang oder dem Jagdtraining ruht er sich gerne zu Füßen seines Herrchens auf der Couch aus.

      Diese Hunderasse ist energetisch, lebendig, sehr schnell, unermüdlich und immer in Bewegung. Der Foxterrier ist zudem ein unerschrockener Hund, der den dynamischsten und sportlichsten Herrchen locker das Wasser reichen kann.

    • 66%

      Intelligent

      Seine Vielseitigkeit in der Jagd macht ihn zu einem ziemlich intelligenten Hund, der sich schnell an die verschiedensten Situationen und Aufgaben anpassen kann.

    • 100%

      Jagdfreudig

      Der Hund ist hartnäckig, mutig und vorsichtig. Deshalb ist er für seinen Besitzer eine gute Unterstützung bei der Arbeit bzw. Jagd. Er kann verschiedene Tiere jagen, von Schädlingen bis hin zu Großwild. Er kann besonders gut graben und kriechen und wird daher zur Fuchs- und Dachsjagd eingesetzt.

      Dank seiner Vielseitigkeit kann er überirdisch jagen (indem er Kleinwild apportiert), als Meutehund beim Jagdreiten Großwild aufstöbern und unterirdisch in Bauten und Höhlen eingesetzt werden.

    • 66%

      Scheu

      Gäste sind beim Foxterrier jederzeit willkommen. Wenn sich aber ein Fremder nähert, neigt er dazu zu bellen. Damit will er denjenigen, den er für einen Eindringling hält, abschrecken und davon abhalten, sein Revier zu betreten.

      Daher müssen Gäste dem Hund vorgestellt werden, damit er das Eindringen eines Fremden in seine vertraute Umgebung akzeptiert. Danach ist der Hund sehr freundlich und empfängt den Gast wärmstens.

      Es ist jedoch ratsam, dass die Besitzer das Tier auffordern, auf seinen Platz zu gehen, anstatt die Gäste an der Tür zu begrüßen. Dadurch haben sie eine stärkere Kontrolle über den Hund.

    • 66%

      Unabhängig

      Der hartnäckige und eigensinnige Charakter verleiht ihm das Bild eines unabhängigen Hundes, aber er kann auch sehr anhänglich sein. Seine Verbundenheit mit seiner sozialen Gruppe ist manchmal nicht sehr offensichtlich, aber dennoch sehr präsent.

      Sobald ein Vertrauensverhältnis zwischen dem Hund und seinen Besitzern aufgebaut ist, möchte er den Familienmitgliedern gefallen. Die Anerkennung der Mitglieder seiner sozialen Gruppe ist ihm sehr wichtig.

      Foxterrier: Erziehung

      • 66%

        Kann alleine bleiben

        Die Abwesenheit seiner Besitzer ist für den Hund kein Problem, sofern er vorher und hinterher genügend Bewegung bekommt.

        Andernfalls ist er laut und zerstörungswütig, um sein Unbehagen und sein Unwohlsein auszudrücken.

        Ihm kann Spielzeug zur Beschäftigung angeboten werden, damit er sich in der Zeit der Abwesenheit seiner Besitzer nicht langweilt. Auf jeden Fall dürfen die Herrchen nicht allzu lange wegbleiben, denn der Hund verträgt langes Alleinsein nicht.

      • 66%

        Gehorsam

        Trotz seines hartnäckigen und starrköpfigen Wesens gefällt der Foxterrier gerne seinem Herrchen, was die verschiedenen Lernprozesse erheblich erleichtert. Um den Hund jedoch zu einem gut erzogenen Haustier zu machen, ist ein frühes und intensives Training unerlässlich.

        Der leicht dominante und selbstbewusste Hund lässt sich nicht leicht führen, wenn er kein Wohlwollen oder Stimmigkeit bei den erteilten Befehlen wahrnimmt.

        Sein starkes Temperament darf in keiner Weise zu einem Kräftemessen werden, an dessen Ziel der Gehorsam des Hundes steht. Ein solches Verhalten würde dem Vertrauensverhältnis und dem gegenseitigen Respekt zwischen dem Hundeführer und seinem Hund schaden.

        Darüber hinaus müssen dem Welpen bereits zu Beginn Grenzen gesetzt und ein Rahmen festgelegt werden, um schlechte Angewohnheiten direkt auszumerzen. Geduld ist hierbei das Schlüsselwort, um zufriedenstellende Ergebnisse zu erzielen.

        Die Hilfe eines Profis in der Hundeerziehung ist durchaus legitim, besonders bei Anfängern.

        Das Training sollte in erster Linie mit dem Zurückrufen beginnen. So kontrolliert man den Hund, wenn etwas seine Aufmerksamkeit erregt. Die Sozialisierung mit anderen Hunden sollte ebenfalls gefördert werden, da dieser Hund sehr aufdringlich (oder sogar aggressiv) gegenüber anderen Hunden und Haustieren sein kann. Zudem hat er das Bedürfnis, andere Hunde zu dominieren.

      • 100%

        Bellen

        Der Foxterrier bellt viel. In dieser Hinsicht ist er ein guter und aufmerksamer Wachhund, auch wenn viele Besitzer sein Bellen nicht besonders schätzen. Es ist schwierig, sein Bellen zu kanalisieren, da es eines seiner wichtigsten Kommunikationsmittel ist.

      • 100%

        Ausreißer

        Wie bei vielen Jagdhunden ist der natürliche Instinkt einer Spur zu folgen oft stärker als alles andere. Deshalb reißt der Foxterrier auch besonders gerne aus.

        Die wichtigsten Möglichkeiten, dies zu verhindern, sind zum einen eine vollständig gesicherte Umgebung und zum anderen tägliche Spaziergänge im Freien (zur Not auch an der Leine, wenn der Hund nicht gut auf Befehle reagiert).

        Darüber hinaus ermöglichen Fährtenübungen wie Mantrailing und Spiele, den Instinkt des Hundes zu kontrollieren und zu lenken. Dadurch wird der Fluchtinstinkt des Terriers reduziert. Er braucht viel Zuneigung und Bewegung, um sich zu verausgaben und den Fluchtinstinkt so abzumildern.

        Eine Hundemarke mit den Kontaktdaten seiner Besitzer erleichtert die Suche nach dem Hund enorm für den Fall, dass er ausreißt und wegläuft.

      • 100%