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Die Hunde der Queen: Die englische Königin liebt Welsh Corgi Pembrokes

Königin Elisabth mit Hund advice
© Vanity Fait @ Instagram

Die bevorzugte Hunderasse von Queen Elizabeth heißt Welsh Corgi Pembroke. Die Tiere kommen ursprünglich aus Wales in Großbritannien und werden nur knapp 30 Zentimeter hoch. Warum die Königin die agilen Vierbeiner seit ihrem 18. Lebensjahr innig liebt, lesen Sie jetzt.

von Tim Brinkhaus

Das Wichtigste in Kürze

  • Corgis sind wachsam und treu.
  • Die Tiere haben ein verspieltes Wesen.
  • Willensstärke ist ein wesentliches Charaktermerkmal.
  • Die intelligenten Vierbeiner sind leicht zu erziehen.

Die Hunde der Queen bekommen Rosinenbrötchen

Die Hunde der Queen werden verwöhnt. Jeder Tierarzt würde es verbieten, doch die englische Queen setzt ihren Willen durch. Sie gönnt den Corgis Rosinenbrötchen mit Sahne und Erdbeermarmelade – und die Hunde lieben diese ungesunde und unvernünftige Leckerei. Bei Tisch lässt die Queen gerne einmal Essensreste Richtung Hund verschwinden – das sollten Sie auf keinen Fall nachmachen, denn diese Rasse ist sehr willensstark. Bekommt Ihr Corgi einmal etwas vom Tisch, wird es nicht leicht, ihm das Betteln wieder abzugewöhnen.

Hunde der Queen: Bilder der Vierbeinigen Begleiter gingen um die Welt

Die Queen ohne Corgis oder irgendwelche anderen Hunde – das ist für die Boulevardpresse fast undenkbar. Ein Corgi der Queen ist Anfang 2018 verstorben. Willow, eine Corgi-Dame, musste wegen Krebs eingeschläfert werden.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Zurück bleiben zwei Dorgis. Mehr als 30 Dorgis und Corgis hat die Queen besessen. Der Unterschied der beiden Rassen in aller Kürze:  Corgis sind Rassehunde. Sie haben kurze Beine und fuchsähnliche Merkmale. Ein Dorgi ist ein Mischling. Er ist eine Kreuzung zwischen einem Dackel und einem Corgi.

Hunde waren im englischen Königshaus schon immer gerne gesehen. Es gibt ein umfassendes Buch mit großartigen Bildern der Hunde der Queen und anderer königlicher Familienmitglieder. Übrigens: Der Lieblingshund von Queen Victoria war „Boy“, ein Dackel. William und Kate haben sich für einen Cocker Spaniel entschieden und ihn Lupo getauft. Bei Harry und Meghan leben gleich zwei Hunde: Ein Beagle und ein Labrador.

Welche Namen hatten die Hunde der Queen?

Die Namen der Lieblingshunderasse der Queen waren meist kurz und bündig. Dennoch bewies die Monarchin viel Kreativität. Hier eine Auswahl der Hundenamen:

  • Dookie – das war der erste Corgi der Queen
  • Whisky
  • Sherry
  • Cider
  • Berry
  • Sugar
  • Honey
  • Candy
  • Emma
  • Monty
  • Heather
  • Gryffindor
  • Harris
  • Brandy
  • Swift
  • Vulcan
  • Phoenix

Whisper, ihr letzter Corgi, starb im Alter von 12 Jahren im Oktober 2018.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Corgis wollen sich bewegen: So löst die Queen das Problem

Die kleine Hunderasse braucht viel Auslauf. Zwar hat der Hund kurze Beine, doch lange Spaziergänge sind seine Lieblingsbeschäftigung. Die Queen nahm oft einen Corgi mit, sei es zu offiziellen Staatsbesuchen oder zu einem Ausflug aufs Land. Die Hunde sind sogar gelegentlich auf offiziellen Fotos zu sehen, weil die Vierbeiner ihr königliches Frauchen fast immer begleiteten. 

Wenn Sie Ihren Corgi mit ins Büro nehmen und mittags einen Spaziergang mit ihm machen können, wäre das eine akzeptable Lösung. Aber: Eine ausgedehnte Runde durch den Wald oder einer Radtour, bei der der Hund nebenher läuft, sind ideale Bewegungsmöglichkeiten. Der intelligente Vierbeiner muss auch geistig ausgelastet werden. Wenn es Ihre Zeit ermöglicht, sollten sie mit ihm zum Hundesport gehen. Agility-Training ist eine beliebte Freizeitbeschäftigung, die Hund und Halter gemeinsam durchführen können. Völlig ungeeignet ist diese Rasse für den Zwinger. Langes Alleinbleiben liebt der Corgi überhaupt nicht. Oft wird er dann zum Kläffer, was Sie ihm nur schwer wieder abgewöhnen können.

Buckingham Palace oder Mietwohnung?

Der Corgi ist anpassungsfähig! Wenn Sie sich für einen Corgi entscheiden, sollten Sie auf jeden Fall beachten, dass dieser viel Auslauf braucht. Es müssen nicht gleich die weitläufigen Anlagen des Buckingham Palace sein, die Haltung in einer Mietwohnung kommt unter Umständen auch in Frage. Doch ohne regelmäßige Bewegung wird der Hund einige Unarten entwickeln. Man sagt, dass Corgis bellfreudig sind. Das kann in Wohnhäusern mit mehreren Wohneinheiten zu Stress mit den Nachbarn führen. In einem Haus mit Garten ist dieser Hund am besten untergebracht, dennoch dürfen Sie nicht vergessen, ihn regelmäßig zu langen Spaziergängen auszuführen.

Unser Tipp: Corgis passen zu Menschen mit Bewegungsdrang und Zeit

Corgis lieben ihren Menschen und wollen möglichst in seiner Nähe sein. Deshalb eignen sich die Tiere für Halter mit Zeit für ihren Hund. Da die Hunde trotz ihrer geringen Größe unbedingt viel Bewegung brauchen, sollten Sie zu den sportlichen Zeitgenossen gehören, um glücklich mit ihm zu werden. Lasten Sie Ihren Hund mit Agility oder anderen fordernden Hundesportarten aus. Das sorgt nicht nur dafür, dass der Hund ausgepowert wird. Zusätzlich stärkt die gemeinsame Zeit auf dem Übungsplatz die Mensch-Hund-Bindung. Die ungesunden Leckerchen, die die Queen ihren Corgis gibt, lassen Sie aber bitte weg!