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Reine Seele, helles Fell: Die schönsten weißen Hunderassen

Weiße Hunde am Strand advice
© Shutterstock

Weiße Hunde sind nicht nur etwas für Liebhaber. Gerade bei kleinen Rassen wird die vermeintliche Fehlfarbe immer beliebter. Doch auch stattliche Hirtenhunde machen in der Farbe der Unschuld eine gute Figur!

von Nina Brandtner

Das Wichtigste zu weißen Hunden in Kürze:

  • Gerade kleine Hunderassen mit weißem Fell stehen derzeit hoch im Kurs
  • Ob frech und aktiv oder treu und ruhig – für jeden Hundefreund ist etwas dabei
  • Gerüchte über das krankmachende Weiß-Gen gelten nicht für traditionsreiche Rassen und Linien

Kleine weiße Hunde

Hier finden Sie einen Überblick über die beliebtesten kleinen Hunde mit weißem Fell:

West Highland Terrier

Ein bisschen frech, aber immer für einen Spaß zu haben: Der Westie, wie der West Highland Terrier auch genannt wird, ist ein richtig guter Freund! Er ist von kleiner, aber kräftiger Statur, sein Fell ist reinweiß, dicht und wellig.

West Highland Terrier
West Highland Terrier© Pixabay

Malteser

Der elegante Malteser stammt ursprünglich aus dem Mittelmeerraum. Er zeichnet sich durch sein fügsames und anhängliches Wesen aus und gilt als umgänglicher Gesellschaftshund. Das bodenlange Haar ist im Idealfall reinweiß. Auch Elfenbeinfärbungen kommen vor, sind aber eher unerwünscht.

Malteser
Malteser© Pixabay

Bichon Frisé

Wer sein Zuhause von einem temperamentvollen Wirbelwind aufmischen lassen möchte, liegt mit dem Bichon Frisé goldrichtig. Der verspielte und aktive Belgier kann außerdem sehr anhänglich sein. Seine bemerkenswerte Haarpracht ist lockig und meist schneeweiß. Auch andere Felltönungen sind möglich, wie creme, apricot und gelbbraun.

Bichon Frisé
Bichon Frisé© Pixabay

Mittelgroße Hunderassen mit weißem Fell

Hier finden Sie einen Überblick über die beliebtesten mittelgroßen Hunde mit weißem Fell:

Pudel

Der Pudel ist ein oft unterschätztes Tier. Er ist ein sehr leicht zu erziehender Gesellschaftshund, der loyal, konzentriert und intelligent ist. Sein lockiges Haar kann neben vielen anderen Tönungen auch schneeweiß oder cremefarben sein.

Pudel
Pudel© Pixabay

Bullterrier

Der leider in Misskredit geratene Bullterrier ist in liebevollen Händen ein wunderbarer Gefährte. Für seinen Menschen tut er alles, ist gutmütig, clever und ein kleiner Abenteurer. Sein Fell ist häufig dreifarbig, kann aber ebenfalls reinweiß sein.

Bullterrier
Bullterrier© Shutterstock

Puli

Ein weiteres Temperamentbündel mit Wiedererkennungswert ist der Puli. Der Racker mit den Dreadlocks ist – einmal in Fahrt gekommen – nicht mehr zu bremsen. Nachdem er mit etwa zwei Jahren sein flauschiges Welpenfell verloren hat, verfilzen Deckhaar und Unterwolle. Dabei entsteht das eigentümliche Haarkleid. Ursprünglich diente es dem Ungarischen Hirtenhund als Schutz vor Wind, Wetter und Bissen durch Raubtiere.

Puli
Puli© Shutterstock

Große weiße Hunde

Hier finden Sie einen Überblick über die beliebtesten großen Hunde mit weißem Fell:

Pyrenäenberghund

Ein beeindruckendes Tier ist der Pyrenäenberghund, der ausgewachsen über 50 Kilogramm wiegen kann. Sein sanftmütiges und ruhiges Wesen zeichnet ihn aus. Gleichzeitig ist er äußerst nervenstark. Er hat ein dichtes, langes Haarkleid, das zum Kuscheln einlädt.

Pyrenäenberghund
Pyrenäenberghund© Pixybay

Schweizer Schäferhund

Der Schweizer Schäferhund, auch Berger Blanc Suisse genannt, ist ein besonderer Hütehund. Er ist ausgesprochen aufmerksam und auf seinen Menschen bezogen, folgt ihm mitunter wie ein Schatten. Ansonsten hält er sich gern zurück. Das reinweiße Fell ist sein Markenzeichen. Es ist meist langstockhaarig und dank jeder Menge Unterwolle wunderbar flauschig.

Schweizer Schäferhund
Schweizer Schäferhund© Pixabay

Kuvasz

Männliche Exemplare des Ungarischen Hirtenhundes bringen gut und gerne rund 60 Kilogramm auf die Waage. Sein muskulöser Körper wird von einem langen, flauschigen und teils gelockten Haarkleid umspielt. Er macht gerne Spaß, ist aufgrund seiner Eigenständigkeit jedoch kein Anfängerhund.

Kuvasz
Kuvasz© Shutterstock

Unsere Empfehlung:

Grundsätzlich gilt Weiß nicht unbedingt als eine bevorzugte Farbe unter Züchtern. Häufig wird es als Fehlfarbe angesehen. Auch Hunde selbst hegen teilweise regelrechte Vorurteile gegen weiße Artgenossen. Zurückzuführen ist das einerseits darauf, dass die Farbe Weiß bei Urhunden, auch bei Wölfen, kaum vorkam. Und wenn doch, dann gingen erhebliche Nachteile damit einher. In der freien Wildbahn war Weiß beispielsweise keine ideale Tarnfarbe. Unter Züchten gilt das Weiß-Gen immer noch als Indiz für ein erhöhtes Taubheitsrisiko.

Bei Rassen, die seit vielen Jahrzehnten erfolgreich gezüchtet werden, brauchen Sie sich jedoch keine Gedanken zu machen. Quirlige Westies oder traditionsreiche Hüte- und Hirtenhunde sind weder anfällig für Taubheit noch unbeliebt bei Artgenossen.