German Boxer

Andere Namen: German Boxer, Deutscher Boxer

German Boxer
Erwachsener Boxer © Shutterstock

Der Boxer ist Hund mit viel Energie, der von Natur aus gut als Wach- und Schutzhund geeignet ist. Er ist aber auch ein sehr guter Begleithund. Dieser Hund gilt als der beste Babysitter seiner Art: Er liebt Kinder über alles und integriert sich leicht ins Familienleben. Der Molosser ist sportlich und begleitet seine Besitzer gern bei verschiedenen Aktivitäten - umso mehr, weil er nicht gern alleine ist.

Wichtige Informationen

German Boxer: Lebenserwartung :

4

16

9

11

Charakter :

Anhänglich Verspielt

Größe :

Geschichte

Diese deutsche Hunderasse stammt vom Bullenbeißer bzw. vom Brabanter Bullenbeißer, einem weniger gedrungenen und beweglicheren Bullenbeißer-Typen, ab. Der Boxer ist aus der Kreuzung dieses Bullenbeißers mit einer Englischen Bulldogge entstanden. Der Verein für diese Rasse wurde in seinem Ursprungsland Deutschland gegen Ende des 19. Jahrhunderts im Jahr 1895 gegründet. Der erste Rassestandard wurde 1902 veröffentlicht. Im Ersten Weltkrieg kam er als Arbeitshund zum Einsatz und nahm 1924 auch an der ersten Meisterschaft für Polizeihunde teil.

Aussehen des Boxers

    Größe

    Weibchen : Zwischen 53 und 59 cm

    Männchen : Zwischen 57 und 63 cm

    German Boxer: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 24 und 32 kg

    Männchen : Zwischen 30 und 38 kg

    Fellfarbe

    Braun
    Sandfarben

    Felltyp

    Kurzhaarig

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Dieser Hund ist mittelgroß, robust, aber auch harmonisch gebaut und elegant. Der Kopf ist kantig, die Schnauze im Verhältnis zum Schädel kurz (1:2). Der Boxer weist einen Überbiss auf, das heißt der Unterkiefer ragt leicht über den Oberkiefer hinaus. Diese Position des Kiefers gilt bei den meisten Hunderassen als Fehler, ist beim Deutschen Boxer aber explizit im Rassestandard vorgesehen. Die Ohren fallen mit einer leichten Falte nach vorne. Die Rute ist hoch angesetzt und mittellang.

    Gut zu wissen

    Da es sich hier um einen sehr weit verbreiteten Hund handelt, kann man leicht einen Welpen finden. Allerdings handelt es sich dabei nicht immer um vorschriftsmäßig gezüchtete Exemplare. Es wird daher dazu geraten, sich stets an eine gute Zucht zu wenden, denn Hunde aus anderen Quellen könnten nicht den wunderbaren Charakter haben, den wir hier beschreiben.

    Deutscher Boxer: Charakter und Wesen

    • 100%

      Anhänglich

      Dieser Hund liebt es zu schmusen und kann sogar sehr aufdringlich werden, wenn er die Aufmerksamkeit seiner Besitzer auf sich ziehen will.

    • 100%

      Verspielt

      Der Boxer ist lebendig, dynamisch und sprüht nur so vor Energie. Außerdem ist er sehr verspielt. Vor allem mit Kindern spielt er sehr gern - sie sind seine „Lieblingsmenschen“.

    • 33%

      Ruhig

      Als ruhig kann man den Deutschen Boxer nicht bezeichnen. Er gilt vielmehr als „hyperaktiv“.

      Aber Achtung mit diesem Begriff, der häufig falsch verwendet wird. Man darf nicht vergessen, dass das Hyperaktivitäts-Syndrom eine Verhaltensstörung ist, die von einem Tierarzt diagnostiziert werden muss, der auf Verhaltensforschung spezialisiert ist.

      In Wirklichkeit handelt es sich hier ganz einfach um einen Hund, der enorm viel Energie hat, die er loswerden muss. Er kann nicht ruhig bleiben, bis sein ausgeprägter Bewegungsdrang befriedigt ist.

    • 66%

      Intelligent

      Die Intelligenz dieses Molossers macht sich in seiner großen Vielseitigkeit bemerkbar, denn er kann sowohl als Begleit-, Wach- und Schutz-, als auch als Gebrauchshund eingesetzt werden.

    • 66%

      Jagdfreudig

      Sein ungestümes Naturell führt dazu, dass dieser Hund leicht einmal ein Beutetier verfolgen kann (manchmal auch einfach nur um seine Energie loszuwerden). Um ihn frei laufen lassen zu können, muss man daher einen eingezäunten Ort aufsuchen.

    • 66%

      Scheu

      Der Boxer wird niemals gefährlich gegenüber seiner Familie, aber gegenüber Fremden ist er argwöhnisch und kann sehr aufgebracht sein, wenn er spürt, dass seine Adoptivfamilie in Gefahr ist.

      Man muss ihm neue Personen ordentlich vorstellen, damit dieser Molosser ihre Anwesenheit in seinem Zuhause akzeptiert. Wenn dies erst einmal geschehen ist, dann ist er sehr freundlich.

    • 33%

      Unabhängig

      Ein Wachhund hängt immer sehr an seiner sozialen Gruppe. Der Boxer ist daher alles andere als unabhängig und steht in dem Ruf, seiner Adoptivfamilie sehr treu zu sein.

      Deutscher Boxer: Temperament

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Das Alleinsein ist für diesen Hund, der seiner Adoptivfamilie extrem nahesteht, ein absoluter Albtraum. Einsamkeit ist für ihn eines der schlimmsten Gefühle und kann bei ihm schwere Verhaltensstörungen hervorrufen - vor allem aus Langeweile, Frust oder Angst.

      • 100%

        Gehorsam

        Als waschechter Molosser ist der Boxer nicht gerade leicht zu erziehen, wenn er Besitzer hat, die Anfänger sind und ihm viel durchgehen lassen. Wenn diese aber einen professionellen Hundetrainer für seine Erziehung hinzuziehen oder selbstbewusst und erfahren sind, kann man sehr gute Ergebnisse mit ihm erzielen.

        Die Erziehungsmethoden müssen respektvoll, positiv, kohärent und gewaltfrei sein. Die Erziehung dieses Hundes kann sehr angenehm sein, denn es liegt ihm sehr am Herzen, seinen Besitzern eine Freude zu bereiten.

        Die Erziehung muss früh beginnen. Das gilt insbesondere bei dieser Rasse, denn die Hunde haben einen starken Charakter. Da der Boxer-Welpe bereits sehr aufgeweckt ist, können die Grundlagen der Erziehung schon von dem Zeitpunkt an vermittelt werden, an dem er in seinem neuen Zuhause ankommt.

      • 100%

        Bellen

        Aufgrund seiner starken Beschützerinstinkts bellt er viel, aber immer aus gutem Grund.

      • 33%

        Ausreißer

        Dieser Hund steht seiner sozialen Gruppe sehr nahe und ist ihr treu, weshalb er nicht dazu neigt, sich aus dem Staub zu machen. Er bleibt bei seinen Lieben, um sie zu beschützen.

      • 100%