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Bullmastiff

#21

Top-Rassen von Wamiz

Bullmastiff
Erwachsener Bullmastiff © Shutterstock

Der Bullmastiff ist ein kräftiger, aktiver, zuverlässiger und ausdauernder Molosser. Er ist sehr vielseitig und kann sowohl als Wach- oder Polizeihund, als auch als Ausstellungs- oder Begleithund verwendet werden. Es handelt sich um einen selbstsicheren, vertrauensvollen und sehr mutigen, treuen Hund, der seiner sozialen Gruppe nahesteht und Kontakt zu Menschen braucht, um sich voll zu entfalten.

Wichtige Informationen

Bullmastiff: Lebenserwartung :

3

15

8

10

Größe :

Geschichte

Der Bullmastiff ist durch eine Kreuzung zwischen dem Mastiff und der Bulldogge entstanden. Die ersten Kreuzungen zwischen diesen beiden Rassen hatten das Ziel, Kampfhunde zu erschaffen, die kräftig und flexibel zugleich sein sollten. Als keine offiziellen Kämpfe mehr stattfanden (ab 1853), stellte man fest, dass diese Kreuzungen eine neue, reine Rasse mit großen Vorzügen hervorbringen konnten. Insbesondere Förster interessierten sich sehr für sie: Sie brauchten einen flexiblen, kräftigen Hund mit gutem Geruchssinn, um gegen Wilderer vorzugehen. Die Zucht der reinrassigen Bullmastiffs begann im 19. Jahrhundert und wurde gegen Ende des 20. Jahrhunderts dank S. S. Moseley perfektioniert. Er gilt als der Vater des modernen Bullmastiffs.

FCI-Gruppe

FCI-Gruppe

Gruppe 2 - Pinscher und Schnauzer - Molosser - Schweizer Sennenhunde

Sektion

Bullmastiff: Größe und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 61 und 66 cm

    Männchen : Zwischen 64 und 69 cm

    Bullmastiff: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 41 und 50 kg

    Männchen : Zwischen 50 und 59 kg

    Fellfarbe

    Rot

    Felltyp

    Kurz
    Hart

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der Bullmastiff ist ein Hund mit starker, symmetrischer und kraftvoller Statur, wirkt aber nicht schwerfällig. Sein Kopf muss groß und quadratisch sein. Der Umfang des Schädels muss der Widerristhöhe entsprechen. Die Schnauze ist kurz: Der Abstand zwischen der Nasenspitze und dem Stop beläuft sich auf etwa ein Drittel der Gesamtlänge des Kopfes. Die Schädel- und Kopfachsen laufen zusammen; der Stop ist deutlich ausgeprägt. Die Augen können dunkel oder haselnussbraun sein. Sie sind mittelgroß und stehen relativ weit auseinander. Zwischen ihnen befindet sich eine Falte. Die Ohren sind V-förmig oder zurückgefaltet, sind breit und so hoch wie der Hinterkopf. Das Gebiss muss stark sein, mit großen, weit auseinanderstehenden Fangzähnen. Ein Scheren- oder Zangenbiss ist zulässig; ein leichter Unterbiss ist ebenfalls erlaubt, jedoch nicht erwünscht. Die Gliedmaßen sind stark und muskulös.

    Bullmastiff: Ein Listenhund?

    Der Bullmastiff ist der ideale Hund für alle, die große Molosser mögen, aber nicht genug Platz haben, um einen echten „Riesen“ zu adoptieren. Sein ausgeglichener Charakter macht ihn zu einem stets zuverlässigen Hund, aber Anfänger, die nur Augen für seine wunderbaren körperlichen Eigenschaften haben, sollten sich zunächst ausführlich über all seine Eigenheiten informieren.

    Aktuell steht er in Baden-Württemberg, BayernBrandenburg, NRW und Hamburg auf der Rasseliste.

    Bullmastiff: Wesen

    • 66%

      Anhänglich

      Der Bullmastiff ist in der Regel sanft und anhänglich gegenüber den Mitgliedern seiner Adoptivfamilie und verfügt darüber hinaus über ein großes Einfühlungsvermögen, das es ihm ermöglicht, alle positiven (aber auch negativen) Wellen wahrzunehmen, die von seinen Besitzern ausgehen.

    • 66%

      Verspielt

      Allem Anschein zum Trotz ist dieser Hund sehr fröhlich und stets für ein Spiel mit den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe zu haben.

    • 33%

      Ruhig

      Dieser Molosser kann sich, wie viele Hunde seiner Kategorie, von seiner ruhigen Seite zeigen. Allerdings versteckt sich hinter seinem großväterlichen Aussehen ein aktives, energiegeladenes Temperament.

    • 66%

      Intelligent

      Die Intelligenz dieses Molossers spiegelt sich in seiner Vielseitigkeit wider. Zum Beispiel hat er einen sehr guten Geruchssinn und wird daher in Großbritannien oft als Polizeihund eingesetzt. Im restlichen Europa und in den USA, wo er ziemlich weit verbreitet ist, wird er vor allem als Wach- und Begleithund, sowie als Ausstellungshund verwendet.

    • 66%

      Jagdfreudig

      Die Jagd ist eindeutig nicht die Lieblingsbeschäftigung dieses Wachhundes, aber er kann dennoch Interesse daran zeigen, Wildtiere zu verfolgen.

    • 33%

      Scheu

      Entgegen aller Erwartungen ist dieser Hund ziemlich freundlich zu Fremden, auch wenn er immer ein wachsames Auge auf sie hat. Er behält seine Wachsamkeit in allen Situationen bei, selbst wenn sie noch so harmlos sind.

      Im Übrigen kann dieser Molosser sehr gut zwischen einem neuen Gast und einem unerwünschten Eindringling unterscheiden. Dabei zeigt er sich niemals aggressiv. Sein beeindruckender Körperbau reicht in der Regel aus, um sämtliche Eindringlinge zu vertreiben.

    • 33%

      Unabhängig

      Dieser große Molosser ist seinen Besitzern treu ergeben. Er muss die Mitglieder seiner sozialen Gruppe stets im Auge behalten und will ihnen um jeden Preis eine Freude machen.

      Diesem Hund liegt es am Herzen, sich nützlich zu machen, und er erwartet von seinen Besitzern, dass sie ihm verschiedene Aufgaben anvertrauen. Das psychische Gleichgewicht des Bullmastiffs hängt von dem Vertrauen ab, das seine Besitzer ihm entgegenbringen.

      Bullmastiff: Temperament

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Der Bullmastiff ist ein waschechter Familienhund, der sich nur dann entfalten kann, wenn er von seinen Lieben umgeben ist. Daher mag er es nicht, ausgeschlossen zu werden oder alleine zu sein. Das frühe Erlernen eines gesunden Umgangs mit der Einsamkeit ist daher unerlässlich.

        Er muss lernen, dass die Abwesenheitszeiten seiner Besitzer nicht zwangsläufig Besorgnis und Stress für ihn bedeuten müssen. Spielzeug zur Beschäftigung lässt ihm die Zeit weniger lang erscheinen. Dennoch dürfen die Phasen der Abwesenheit seiner Besitzer sich nicht zu lange hinziehen.

      • 33%

        Gehorsam

        Beim Bullmastiff handelt es sich um keinen allzu folgsamen Hund. Sein Wunsch danach, seine Besitzer zufrieden zu stellen, bringt ihn aber dazu, mit ihnen zu kooperieren, sofern die Beziehung auf gegenseitigem Vertrauen und Respekt basiert.

        Man braucht viel Geduld und Kohärenz, um mit ihm Ergebnisse zu erzielen. Er wird niemals ein vollkommen gehorsamer Hund sein. Bevor er ein Kommando ausführt, braucht er etwas Bedenkzeit.

        Ein großer Vorteil dieses Hundes ist allerdings, dass er ein sehr gutes Gedächtnis hat. Daher gilt: Wenn er erst einmal etwas gelernt hat, wird er es nie mehr vergessen.

        In Anbetracht seiner imposanten Größe ist es wichtig, mit der Erziehung zu beginnen, sobald der Bullmastiff-Welpe in seinem neuen Zuhause angekommen ist. Es müssen schnell Verhaltensregeln aufgestellt und die Grundkommandos vermittelt werden, um zu vermeiden, dass der Hund schlechte Angewohnheiten bekommt.

        Vor allem der Rückruf und die Leinenführigkeit sind Lektionen, die der Hund sehr schnell lernen muss. Nur so kann man zum einen die Kontrolle über diesen Hund behalten, der später sehr groß wird und zum anderen erreichen, dass Spaziergänge so angenehm wie möglich sind.

        Die Unterstützung eines Hundetrainers ist wünschenswert.

      • 33%

        Bellen

        Der Bullmastiff ist ziemlich zurückhaltend und bellt niemals ohne Grund. Wenn man ihn hört, dann passiert wirklich gerade etwas und man sollte sich Sorgen machen.

      • 33%

        Ausreißer

        Dieser herzensgute Molosser hat einen viel zu großen Beschützerinstinkt gegenüber seiner sozialen Gruppe, als dass er allein auf Abenteuertour gehen könnte.

      • 100%