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Darf der Hund Haselnüsse essen oder ist das gefährlich?

Hasselnüsse advice
© Shutterstock

Haselnüsse sind in jeder Nussmischung enthalten. Kein Wunder, denn sie sind nicht nur lecker, sondern auch noch ziemlich gesund. Doch darf auch der Vierbeiner mal eine genießen?

von Carina Petermann

Das Wichtigste in Kürze

  • Haselnüsse sind reich an Vitaminen, Eiweiß, Kalzium und essenziellen Fettsäuren
  • Die Vitamine B1, B2 und E sind hochkonzentriert enthalten
  • Die Haselnuss gehört zu den häufigsten Auslösern von Allergien
  • Für Hunde sind sie also mit Vorsicht zu genießen

Gesunde Haselnuss mit hohem Fettgehalt

Die Haselnuss gehört nicht nur zu den beliebtesten Nüssen – sie ist auch die kalorienreichste: Mit einem Fettgehalt von 60 % stellt die Verwandte der Walnuss ihre nussige Konkurrenz locker in den Schatten. Allerdings handelt es sich bei dem hohen Anteil um hochwertige, ungesättigte Fettsäuren. Diese benötigt der Hundekörper für zahlreiche essenzielle Vorgänge, wie Stoffwechsel, Zellbildung oder Gehirnfunktionen. Doch das ist noch nicht alles: Haselnüssen enthalten viel Vitamin. Die B- und E-Vitamine dieser Nusssorte sind wichtig für die Nahrungsverwertung und die Energiegewinnung. Davon profitieren besonders Nerven und Muskeln. Grundsätzlich ist die Nuss für Hunde also gesund.

Dennoch sind Haselnüsse kein bedenkenloser Snack für Vierbeiner.

Vorsicht: Die Haselnuss löst Allergien aus

Die kleine, runde Nuss löst überdurchschnittlich häufig Allergien aus. Das gilt für den Menschen ebenso wie für den Vierbeiner. Sie wird von den meisten Hunden gut vertragen, doch bei manchen Vierbeinern kann sie gesundheitliche Probleme bzw. Allergien auslösen. Testen Sie deshalb zunächst mit einer einzigen Nuss oder einigen zerstoßenen Krümeln. Zeigt der Hund keine Beschwerden, können Sie die Portion langsam vergrößern.

In Maßen genießen

Auch der Fettgehalt ist beachtlich. Achten Sie deshalb darauf, Haselnüsse nur in sehr kleinen Portionen an Ihren Vierbeiner zu verfüttern. Die Kaloriendichte wird leicht unterschätzt.

Unsere Empfehlung: Auch andere Nüsse sind gute Snacks

Wollen Sie auf Nummer sicher gehen? Neigt Ihr Hund ohnehin schon zu Allergien? Dann weichen Sie lieber direkt auf andere Nüsse aus. Sehr gut vertragen Hunde beispielsweise Cashewkerne oder Maronen. Wir haben außerdem eine Übersicht über die veschiedenen Nusssorten, sowie nähere Infos zu Mandeln, Erdnüssen und Pistazien für Sie zusammengestellt.