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Katzen im Winter: 10 Tipps für kalte Tage

Katzen im Winter: 10 Tipps für kalte Tage advice
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Katzenjammer im Winter? Dagegen haben wir was – unsere Tipps für Katzen im Winter! Zwar igeln sich Katzen nicht für einen Winterschlaf ein. Dennoch bringt die kalte Jahreszeit einige Veränderungen mit sich, die den Alltag unserer Fellnasen beeinflussen. Freigänger sind am meisten betroffen. Doch auch Wohnungskatzen-Halter können von dem ein oder anderen Ratschlag profitieren.

von Tim Brinkhaus

1. Auf Fellpflege im Winter achten

Ob Freigänger oder Stubentiger: Im Herbst machen Katzen einen Fellwechsel durch. Sie verlieren dabei das leichtere Sommerfell. Ein dickeres Winterfell wächst nach. Auch Katzen, die nur in der Wohnung leben, haben im Winter üppigeres Fell. Bei Freigängern ist die Veränderung stärker. Um den Fellwechsel zu unterstützen, sollten Sie Ihre Samtpfote während der Übergangszeit öfter kämmen oder bürsten. Bei Langhaarkatzen gehört dies zum Pflichtprogramm, da sonst Verfilzungen entstehen. Auch Kurzhaarkatzen profitieren, denn sie schlucken nach dem Bürsten weniger Haare. Last but not least finden Sie so weniger Fellbüschel in Ihren vier Wänden.

2. Wer bekommt besser „Stubenarrest“?

Jungkatzen, Senioren oder kranke Katzen bleiben bei Minus-Temperaturen besser im Haus. Denn sie können schnell unterkühlen und erkranken. Handelt es sich um leidenschaftliche Freigänger, ermöglichen Sie ihnen kurze Erkundungsgänge und bleiben in der Nähe. Nach einigen Minuten geht es gemeinsam wieder ins Haus. Klirrend kalte Nächte sollten alle Katzen, die keine Katzenklappe zur Verfügung haben, im warmen Haus verbringen

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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3. Flexibler dank Katzenklappe

Apropos Katzenklappe: Manchen Freigängern reichen im Winter bereits fünf Minuten Frischluft – schon stehen sie maunzend vor der Tür und möchten zurück ins Warme. Nach drei Minuten ist es drinnen zu langweilig – die Katze fordert lauthals miauend ihren Ausgang ein. Freigänger-Halter können vor allem in der kalten Jahreszeit ein Lied davon singen. Bei niedrigen Temperaturen sollte keine Katze lange auf Einlass warten müssen. Eine Katzenklappe ist darum die optimale Lösung für freien Zugang zu warmen Plätzchen.

4. Warmes Plätzchen im Katzenhaus

Wer verwilderte Katzen betreut oder keine Katzenklappe hat und viel unterwegs ist, stellt seiner Katze ein warmes Katzenhaus zur Verfügung. Sie können es innen mit Styropor oder Heizdecken ausstatten. Achten Sie auf einen erhöhten Untergrund, damit keine Staunässe entsteht. Im Häuschen hat die Samtpfote einen trockenen und gemütlichen Rückzugsort.

5. Draußen füttern: Vorsicht!

Manche Katzen sind dauerhaft draußen – beispielsweise halbwilde Tiere auf Futterstellen. Achten Sie in diesem Fall besonders auf den erwähnten Rückzugsort in Form einer warmen Hütte. Optimal, wenn diese Platz zum Füttern bietet. Füttern Sie wenn möglich an einer warmen Stelle. Müssen Sie im Freien füttern, verwenden Sie Keramik- statt Kälte speichernder Edelstahlnäpfe. Heizkissen unter den Näpfen schützen diese eine Weile vor dem Einfrieren. Denken Sie daran, regelmäßig warmes Wasser aufzustellen.

6. Beschäftigung für Katzen im Winter ernst nehmen

Ähnlich wie Menschen neigen viele Katzen dazu, sich im Winter weniger zu bewegen. Dies betrifft sowohl Wohnungs- als auch Freigänger-Katzen. Denn die kürzeren Tage laden zum gemütlichen Dösen auf dem Sofa ein. Spielen hilft nicht nur gegen zu viele Pfunde, sondern auch gegen den Winter-Blues aus Langweile. Intelligenzspielzeuge, Schnüffelteppiche oder gemeinsames Clicker-Training sind spannende Alternativen zu den klassischen Spielen mit Federwedel oder Ball.

7. Gewicht der Katze beobachten

Weniger Bewegung und täglich ein oder zwei Happen mehr aus Langweile – der Winter bringt einigen Samtpfoten mehr Pfunde auf die Rippen. Beugen Sie vor und wiegen Sie Ihren tierischen Gefährten im Herbst. Vor allem Wohnungskatzen oder Tiere mit wenig Bewegungsdrang sollten nicht zunehmen. Prüfen Sie das Gewicht der Katze alle zwei Wochen, um rechtzeitig gegensteuern zu können. Zeigt die Waage bei Stubentigern ein Plus an, reduzieren Sie die Rationsgröße und animieren Sie die Katze zu Spiel und Spaß. Freigänger dürfen im Winter etwas zulegen, denn der Speck schützt vor Kälte. Allerdings sollte sich die Gewichtszunahme im Rahmen halten – ab einem halben Kilogramm hat die Samtpfote zu viel angesetzt.

8. Katzengerechte Einrichtung

Für Wohnungskatzen (hoffentlich) selbstverständlich sind zahlreiche Spiel- und Schlafgelegenheiten in ihrem Reich. Natürlich gehört ein Kratzbaum dazu. Viele Freigänger sind im Winter ungern draußen und profitieren ebenso von einer tierisch guten Inneneinrichtung für Samtpfoten. Auch das stille Örtchen gehört zur Einrichtung. Nicht nur im Winter sollten Freigänger, die ins Haus dürfen, Zugang zu einer Katzentoilette haben. Sind Freigänger im Winter fast ausschließlich drinnen, stellen Sie bei Bedarf eine zusätzliche Katzentoilette auf.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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9. Einen gemütlichen Platz mit Blick ins Freie

Es ist bitterkalt draußen – trotzdem möchte Ihre Katze wissen, was draußen los ist. Ermöglichen Sie Ihrer Samtpfote, von einem gemütlichen Plätzchen aus hinauszuschauen. Fensterbrettliegen sind hierfür optimal. Ein gutes Katzenkino bietet eine Vogelfutterstation in Fensternähe. Nicht immer beste Sicht, aber viel Gemütlichkeit bieten Heizungsliegen.

10. Pfotenpflege im Winter

Salz und Kälte setzen den Pfoten zu. Überprüfen Sie darum regelmäßig die Pfoten Ihres Freigängers auf Verletzungen. Vorbeugend können Sie – beispielsweise wenn Ihre Katze mit viel Streusalz in Berührung kommt – eine Pfotenschutzsalbe auftragen.

Wamiz-Ratgeber: Katzenpfoten
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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