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Fünf Tipps, wie die Katze den Weihnachtsbaum in Ruhe lässt

Katze sitzt im Weihnachtsbaum advice
© Shutterstock

Pünktlich zu Weihnachten ist es wieder soweit: Der Weihnachtsbaum wird aufgestellt und festlich dekoriert. Doch der reich geschmückte Baum gefällt nicht nur den Menschen, sondern auch so mancher Katze. Denn der glitzernde Weihnachtsbaum lädt Samtpfoten zum Klettern, Knabbern und Spielen ein. Damit der Christbaum nicht zur Gefahr für Ihren Stubentiger wird, haben wir die wichtigsten Tipps und Tricks für einen katzensicheren Weihnachtsbaum für Sie zusammengestellt.

von Kristin Barling

1. Den richtigen Weihnachtsbaum kaufen

Die Frage nach der Sicherheit Ihrer Katze beginnt schon beim Kauf des Weihnachtsbaumes. Wenn Sie sich für eine echte Tanne entscheiden, achten Sie auf die Qualität und Herkunft des Baumes. Viele Weihnachtsbäume werden mit Pestiziden und anderen Spritzmitteln behandelt, die für Katzen giftig sind. Kaufen Sie daher möglichst einen ungespritzten Baum. Alternativ können Sie einen Kunstbaum ausstellen. Allerdings kann es bei einem Kunststoffbaum ebenso passieren, dass die Katze daran knabbert oder in den Baum klettert.

2. Den Weihnachtsbaum katzensicher aufstellen

Damit der Baum nicht umfällt, wenn die Katze Kletterversuche unternimmt oder an den Ästen zieht, sollten Sie Ihren Weihnachtsbaum besonders gut befestigen. Wählen Sie einen schweren, stabilen Weihnachtsbaumständer, der für einen festen Stand sorgt. Wenn das nicht ausreicht, können Sie den Baum zusätzlich befestigen. Fixieren Sie dazu einen Haken an der Wand und binden Sie den Weihnachtsbaum mit einer durchsichtigen Nylonschnur daran fest. So wird verhindert, dass der Tannenbaum umfällt. Grundsätzlich ist ein kleiner Weihnachtsbaum sicherer als ein meterhoher Baum, da im Falle eines Sturzes weniger kaputt gehen kann.

3. Den Weihnachtsbaum katzensicher dekorieren

Katze und Christbaumkugel
Katzen lieben Christbaumkugeln
© Shutterstock

Hängen Sie Christbaumkugeln und andere Dekorationen lieber in den oberen Bereich des Weihnachtsbaumes. Tief hängende Kugeln oder Anhänger animieren die Katze dazu, mit der Dekoration zu spielen und es besteht die Gefahr, dass der Baumschmuck zu Bruch geht. Wenn Ihre Katze sehr verspielt ist und die Deko selbst aus der Baumkrone fischt, verzichten Sie auf Kugeln und Ornamente aus Glas und wählen Sie stattdessen bruchsichere, natürliche Materialien wie Holz oder Tannenzapfen. So vermeiden Sie, dass die Dekoration der Katze zum Opfer fällt und dass durch Scherben am Boden eine Gefahr für Katze und Mensch entsteht. Ein Tabu in jedem Katzenhaushalt ist das beliebte Lametta. Die Kunststoffbänder können beim Spielen von der Katze verschluckt werden und sich im schlimmsten Fall lebensgefährlich im Darm verfangen.

4. Die richtige Weihnachtsbeleuchtung auswählen

Verwenden Sie in Ihrem Christbaum auf keinen Fall echte Kerzen. Schon bei kleinen Bewegungen kann der Baum durch Kerzen in Brand gesetzt werden und nicht nur die Katze kann dabei ernsthaft verletzt werden. Lichterketten sind eine sichere Alternative. Hängen Sie die Lichterkette aber stets so auf, dass Ihr Stubentiger nicht an den Kabeln knabbern kann, zum Beispiel im oberen Teil des Baumes.

5. Die Katze vom Weihnachtsbaum fernhalten

Wenn Ihre Katze die Weihnachtsdekoration zerstört und regelmäßig in den Weihnachtsbaum klettert, überlegen Sie sich eine Möglichkeit, sie davon abzuhalten. Lassen Sie die Katze nicht mit dem Christbaum alleine und bieten sie ihr geeignete Alternativen zum Kratzen und Klettern. Platzieren Sie Kratzbretter am besten in unmittelbarer Nähe zum Baum. Wenn Ihre Samtpfote an den Zweigen knabbert, stellen Sie außerdem einen Topf mit frischem Katzengras unter den Baum. Viele Katzen lieben es außerdem, das Wasser aus dem Baumständer zu trinken. Da die ätherischen Öle der Nadelbäume für Katzen allerdings giftig sein können, decken Sie den Baumständer ab und stellen Sie Ihrer Katze frisches Trinkwasser zur Verfügung.