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Dürfen Katzen Nüsse fressen?

Katze schnuppert an Nüssen

Viele Nüsse sind für Katzen weder giftig noch besonders gesund

© Shutterstock

Beim Menschen gelten Nüsse als ein gesunder Snack, denn Erdnuss, Walnuss, Cashewnuss, Macadamianuss und Co sind eine hervorragende Proteinquelle und versorgen den Körper mit essentiellen Fettsäuren. Aber gilt das auch für Katzen oder sind Nüsse für Katzen giftig?

von Kristin Barling

Am 21.05.21, 11:25 veröffentlicht

Dürfen Katzen Nüsse essen?

Nicht alles, was für Menschen gesund ist, tut auch der Katze gut. Denn Katzen verfügen über einen ganz eigenen Organismus und Verdauungstrakt, der optimal auf den Verzehr von Fleisch ausgelegt ist. Nüsse kommen in der natürlichen Nahrung der Katze nicht vor – höchstens in Form von Spuren, die in Beutetieren enthalten sein können. Darum sind Nüsse grundsätzlich kein geeignetes Futter für die Katze und sollten nicht auf dem Speiseplan Ihrer Fellnase stehen.

Dürfen Katzen Erdnüsse essen?

Erdnüsse sind sehr fett- und proteinreich. Katzen decken ihren Protein- und Fettbedarf allerdings durch hochwertiges Katzenfutter oder Fleisch ab, sodass es keinen Grund dazu gibt, Erdnüsse in die Ernährung der Katze zu integrieren.

Ausführlich: Katzen und Erdnüsse

Dürfen Katzen Cashews essen?

Cashewnüsse sind ebenfalls fettig und können den Magen-Darm-Trakt der Katze belasten. Verzichten Sie auf Cashews als Futterbestandteil oder Snack für das Haustier.

Dürfen Katzen Pistazien essen?

Pistazien sind für Katzen zwar nicht giftig, bieten aber keinen gesundheitlichen Vorteil für die Fellnase. Außerdem sind Pistazien häufig gesalzen und somit tabu für die Katze.

Dürfen Katzen Walnüsse essen?

Walnüsse können von Schimmelpilzen befallen sein, die Nervengift und sogenannte Aflatoxine bilden. Diese gelten als toxisch und sind für Katzen giftig.

Dürfen Katzen Macadamianüsse essen?

Macadamianüsse dürfen von Katzen nicht verzehrt werden und können schwere Vergiftungssymptome hervorrufen. Welcher Inhaltsstoff die Nüsse für Katze und Hund so giftig macht, ist bislang nicht erforscht.

Sind Nüsse für Katzen giftig?

Nüsse sind nicht grundsätzlich giftig für Katzen. Bei vielen Nusssorten ist nicht eindeutig geklärt, ob sie der Samtpfote schaden oder nicht. Allerdings sind viele Nüsse mit Schimmel oder Pilzen befallen, die nicht immer auf den ersten Blick ersichtlich ist. Durch falsche Lagerung oder bei schlechter Qualität können Nüsse somit gefährliche Schimmelsporen enthalten, die bei der Katze Unverträglichkeiten, Allergien oder Verdauungsbeschwerden auslösen können.

Viele im Handel erhältliche Nüsse sind gesalzen oder gewürzt. Wenn die Katze solche Nüsse frisst, kann es zur Schädigung des Magen-Darm-Traktes kommen, denn Salz und Gewürze haben im Napf der Katze nichts verloren. Auch schokolierte Nüsse sind für Katzen absolut Tabu, da Schokolade für die Vierbeiner schon in kleinen Mengen hochgradig giftig ist.

Was passiert, wenn Katzen Nüsse fressen?

Nüsse, die im Ganzen von einer Katze verschluckt werden, können außerdem zu einer Verstopfung oder einem gefährlichen Darmverschluss führen, wenn sie im Verdauungstrakt stecken bleiben. Im schlimmsten Fall muss die Nuss dann operativ entfernt werden – ein weiterer Grund, Ihre Katze von Nüssen fernzuhalten.

Fazit: Nüsse sind nicht für Katzen geeignet

Ob giftig oder nicht, Nüsse sind für Katzen kein geeignetes Futtermittel. Der Organismus der Vierbeiner ist gänzlich auf den Verzehr von Fleisch ausgelegt. Für eine artgerechte Ernährung wählen Sie ein Katzenfutter mit hochwertigen Inhaltsstoffen und einem hohen Fleischgehalt. Auch als Snack sind Nüsse für Katzen ungeeignet, da auch bei ungiftigen Nüssen eine erhöhte Erstickungs- oder Verstopfungsgefahr besteht.

Häufige Fragen

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