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Kuhmilch oder Katzenmilch: Was darf die Katze naschen?

Katze trinkt Milch advice
© Shutterstock

Viele Halter fragen sich, ob sie ihren Katzen Milch geben dürfen. Dabei gilt es jedoch einiges zu beachten: Kuhmilch ist nicht gleich Katzenmilch, und auch laktosefreie Milch sollten Sie in Betracht ziehen. Wamiz erklärt, von welchen Milchsorten Ihr Stubentiger naschen darf, und wovon er am besten die Pfoten lassen sollte.

von Nina Brandtner

Das Wichtigste in Kürze

  • Milch enthält Laktose: Katzen, die Milch trinken, zeigen meist Unverträglichkeits-Reaktionen bei Flüssigkeiten mit Laktose
  • Für erwachsene und junge Katzen ist Milch nicht schädlich, kann aber zu Bauchschmerzen und Durchfall führen
  • Spezielle Katzenmilch ist auf die Bedürfnisse von Katzen abgestimmt und eine leichter zu verdauende Alternative zu der in Kuhmilch enthaltenen Laktose
  • Frisches Wasser ist Katzenmilch und Kuhmilch vorzuziehen

Dürfen Katzen Kuhmilch trinken? Die Antwort auf die gute Frage

Ist für Katzen Milch oder Wasser besser? Die Antwort auf diese Frage ist klar. Wasser ist gesünder als Kuhmilch. Mit Wasser verdünnte Kuhmilch ist ebenfalls keine gute Option. Grundsätzlich ist es wenig empfehlenswert, der Samtpfote Kuhmilch zu geben, denn diese begünstigt Unwohlsein. Das liegt daran, dass Katzen das Enzym Laktase fehlt. Laktase hat die Aufgabe, den Milchzucker Laktose zu verstoffwechseln. Dieser Prozess ist bei den Stubentigern deshalb unmöglich, weshalb auch Joghurt und Käse nur in begrenzten Mengen gut für die Katze sind. Wer sich fragt, wie viel Kuhmilch eine Katze generell trinken darf, dem sei gesagt: Wer einer Katze mehrere Esslöffel der Flüssigkeit verabreicht, riskiert Durchfall.

Ein bis zwei Esslöffel der Flüssigkeit sind das Maximum.

Tipp: Alle Katzenhalter, die Katzenmilch für Katzenbabys suchen, wählen am besten laktosefreie Milch. Wie Tests gezeigt haben, sind selbst in Katzenmilch kleine Mengen an Laktose enthalten. Kitten reagieren deshalb selbst auf Katzenmilch manchmal mit Durchfall.

Dürfen Katzen fettarme Milch trinken?

Fettarme Kuhmilch ist für die Samtpfoten ebenso wenig sinnvoll wie Milch mit einem höheren Fettgehalt. Darf man Katzen also fettarme Milch geben? Auch die fettarme Variante sollten Sie Ihrer Katze nicht zumuten. Die Tiere können nach dem Verzehr unter Blähungen, Bauchschmerzen und Erbrechen leiden.

Dürfen erwachsene Katzen Milch trinken?

Ebenso wie junge Stubentiger ist Milch für ältere Fellnasen nicht geeignet. Sie können die Laktose nicht verstoffwechseln. Deshalb sollten Sie ausgewachsenen Katzen generell keine Milch füttern.

Kätzchen mit MilchKuhmilch und selbst spezielle Katzenmilch sind für Kätzchen nicht geeignet© Shutterstock

Dürfen Katzen laktosefreie Milch trinken?

Kuhmilch ohne Laktose wird vom Vierbeiner verdaut und ist für die Katze verträglicher. Aufgrund der Nährwerte der Flüssigkeit ist aber von einem dauerhaften Konsum abzuraten. Neben einer Gewichtszunahme führt das Getränk manchmal zur Verweigerung von Wasser. Das liegt daran, dass den Fellnasen die weiße Flüssigkeit ausgezeichnet schmeckt.

Als Belohnung für zwischendurch eignet sich die Kuhmilch ohne Laktose.

Dürfen nierenkranke Katzen normale Milch trinken?

Stubentiger mit Nierenproblemen haben Schwierigkeiten, Eiweiße zu verarbeiten. Da Milch Eiweiße enthält, ist die Gabe des Getränks wenig sinnvoll. Wer der Fellnase trotzdem ein wenig der leckeren Flüssigkeit reichen möchte, sollte vorher den Veterinär fragen. Dieser gibt Auskunft, ob es der Gesundheitszustand des Vierbeiners zulässt, eine Ausnahme zu machen.

Dürfen Katzen kalte Milch trinken?

Geben Sie Ihrem maunzenden Begleiter kalte Milch, steigt das Risiko der Unverträglichkeit. Manche Vierbeiner leiden nach kalten Getränken und Speisen an Verdauungsproblemen.

Daher ist es sinnvoll, Flüssigkeiten bei Zimmertemperatur zu servieren. Das gilt sowohl für laktosefreie Kuhmilch als auch Katzenmilch.

Unsere Empfehlung: Das hilft dem Stubentiger bei Unverträglichkeiten durch Milch am besten

Hat die Fellnase Kuhmilch getrunken und leidet deshalb an gesundheitlichen Problemen, ist Folgendes empfehlenswert:

  • Ein 24 Stunden-Diät hilft dem Magen-Darm-Trakt, sich zu regenerieren
  • Die Aufnahme von Wasser ist wichtig, um den Flüssigkeitsverlust auszugleichen
  • Der künftige Verzicht auf Milch ist sinnvoll, um erneute Schwierigkeiten zu vermeiden
  • Weichgekochter Kürbis hilft, den Durchfall schneller loszuwerden
  • Die Gabe von Ulmenrinde ermöglicht es dem Magen-Darm-Trakt, sich zügiger zu erholen

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