Angst bei Haustieren: Umfrage & Test

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Dürfen Katzen Kürbis essen?

Katze mit einem saftigen Kürbis.

Dürfen Katzen bei Kürbis unbesorgt "zuschlagen"?

© Tumana / Shutterstock

Butternut, Muskat, Patidou, Bischofsmütze oder Hokkaido – Kürbisse liegen voll im Trend. Dabei ist nicht nur das saftige Fruchtfleisch der zumeist orangefarbenen Früchte äußerst lecker, sondern ebenso auch die knackigen Kürbiskerne. 

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Aber was ist, wenn die Katze sich etwas Kürbis stiebitzt? Ist das ok oder muss man sich Sorgen machen? Wir erklären, ob es in Ordnung ist, wenn Katzen Kürbis essen.

Kürbis für Katzen: ja oder nein?

  • Katzen dürfen ohne Bedenken Speisekürbisse fressen.
  • Zierkürbisse und Wildkürbisse sollten aufgrund der oftmals enthaltenen giftigen Cucurbitacine nicht verfüttert werden.
  • Kürbiskerne und Kürbiskernöl sind für Katzen im Maßen sogar sehr gesund.
  • Kürbis ist besonders positiv für die Verdauung und nützlich bei Verstopfung oder Durchfall.
  • Auch bei der Gewichtsreduzierung kann Kürbis helfen.

Welche Kürbisse können Katzen problemlos essen?

Kaum ein anderes Gemüse ist so vielseitig wie der Kürbis! Ingesamt sind mehr als 800 unterschiedliche Arten bekannt, besonders beliebt sind beispielsweise die Sorten Butternut und Hokkaido, aus denen sich zahlreiche leckere Gerichte zaubern lassen. Und auch unsere geliebten Samtpfoten sagen bei einem Stück Kürbis oftmals nicht nein, was viele Katzenhalter häufig erstaunt. Schließlich sind Katzen nicht unbedingt als große Gemüsefresser bekannt. Kürbis allerdings steht – in Maßen natürlich – durchaus auf der Speisekarte zahlreicher Stubentiger. Deshalb stellen sich viele die Fragen: Dürfen Katzen eigentlich Kürbisse essen? Und wenn ja: Welche Kürbisse sind bei Katzen erlaubt?

Die beiden Kernfragen sind tatsächlich schnell beantwortet: Ja, Katzen dürfen bei Speisekürbissen gerne mal „zulangen“, diese können problemlos an die Samtpfoten verfüttert werden. Die Wahl ist schlicht Geschmackssache. Lediglich die vor allem als Deko geschätzten Zierkürbisse sollten von der Speisekarte gestrichen werden. Hier sowie in den Wildkürbissen um im eigenen Garten angebauten Arten sind Cucurbitacine enthalten. Dieser Stoff ist sowohl für Mensch als auch Tier giftig und kann in größeren Mengen genossen sogar schwere Vergiftungserscheinungen hervorrufen. 

Allerdings sind unsere Kätzchen ja in der Regel wahre Feinschmecker. Insofern ist es ausgesprochen unwahrscheinlich, dass sie einen bitteren Kürbis fressen.

Darf man Katzen Kürbiskerne geben?

Besonders Kürbiskerne sind bei uns Menschen als Knabberei für zwischendurch sehr beliebt. Kein Wunder, denn sie enthalten unglaublich viele positive Stoffe: Sie stecken voll mit Vitaminen und Mineralien, darunter Vitamin A, Vitamin B6, Kupfer, Zink und Beta-Carotin. Hiervon profitieren natürlich ebenfalls unsere Stubentiger. Außerdem sind Kürbiskerne kalorienarm und zugleich eine tolle Quelle für Ballaststoffe, weshalb sie nicht nur die Verdauung im Allgemeinen fördern, sondern ebenfalls bei der Gewichtsreduktion unterstützen. Und sogar als natürliche Waffe gegen Wurmbefall werden werden die kleinen Kerne geschätzt.

Darf meine Katze Kürbiskernöl bekommen?

Auch dem Kürbiskernöl werden zahlreiche gute Eigenschaften zugeschrieben. Es ist ein wahrer Gesundbrunnen, denn in ihm stecken Provitamin A, die VItamine B,C und E, Kalzium, Magnesium, Eisen, Selen, Zink sowie mehrfach ungesättigte Fett- und Linolsäuren. Leidet ein Kätzchen unter einer Nieren-,Blasen- oder Harnwegentzündung, kann Kürbiskernöl eine sanfte Unterstützung sein. Denn es hat eine entgiftende und entzündungshemmende. Eine regelmäßige Anwendung kann des Weiteren Wurmbefall vorbeugen.

Wie viel Kürbis ist bei Katzen erlaubt?

Wie so oft macht auch beim Kürbis „die Dosis das Gift“. Bei Katzen reichen als Ergänzung zur täglichen Mahlzeit bereits kleine Mengen dieser Vitaminbombe aus, um von der positiven Wirkung zu profitieren. Im Normalfall reichen 10 % der täglichen Mahlzeit aus, bei übergewichtigen Kätzchen kann dies noch etwas gesteigert werden.

Kürbiskerne sollten zerhackt und unter dann unter das Futter gemischt werden. Wer seinem Stubentiger mit Kürbiskernöl etwas Gutes tun möchte, sollte pro Tag höchstens 0,5 bis 1 Teelöffel 

 

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