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Sollte man Hunden Reis zum Futter geben?

Hund isst Reis aus Fressnapf advice

Darf der Reis ins Hundefutter?

© Shutterstock

Die von Hunden benötigte Energie wird zum Großteil aus Eiweißen und Fetten gewonnen. Kohlenhydrate brauchen sie nicht unbedingt, weshalb viele Hundehalter auf getreidefreies Futter umstellen. Sie können Reis und Nudeln aber dennoch verwerten. Bei Reis kann die Frage klar damit beantwortet werden, dass Hunde ihn essen dürfen.

von Carina Petermann

am 09.09.20, 14:54 aktualisiert

Reis für Hunde in Kürze

Ja, Hunde dürfen Reis essen, theoretisch jeden Tag. Reis eignet sich zur Herstellung von Schonkost für Hunde. Das Getreide ist gekocht generell leicht verdaulich.

Dürfen Hunde Reis essen?

Reis in gekochtem Zustand ist grundsätzlich leicht zu verdauen. Zudem ist es ein guter Energielieferant. Reis ist auch für Schonkost gut geeignet. Müssen Hunde Schonkost essen, ist weich gekochter Reis mit gekochtem Hühnerfleisch und Karotten eine gute Wahl. Natürlich dürfen keine Gewürze oder Salz dabei sein.

Wieviel Reis dem Hund geben?

Um zu testen, wie gut der eigene Hund den Reis verträgt, kann mit einer kleinen Menge gestartet werden. Viele Hunde mögen den Reis zwar gerne, aber meist nicht pur. Wenn er mit Fleisch oder auch Trockenfutter gemischt wird, wird er hingegen von vielen Hunden gerne aufgenommen. Hunde brauchen eine gesunde, ausgewogene Ernährung, die alle lebensnotwendigen Vitamine, Nährstoffe, Mineralstoffe und Spurenelemente enthält. Es gilt hier das Alter des Hundes zu berücksichtigen, da Welpen eine ganz andere Zusammenstellung an Futter benötigen wie erwachsene Hunde. Fleisch sollte bei allen Hunden die Grundlage bilden. Reis kann aber gut verfüttert werden.

Reis als Schonkost für Hunde bei Durchfall

Bei Reis handelt es sich um ein beliebtes Grundnahrungsmittel, das Hunde auch essen dürfen. Der Reis ist sogar optimal, wenn der Hund Schonkost verordnet bekommen hat. Leidet er unter Durchfall sollte der Reis allerdings nicht in großen Mengen verfüttert werden, da er eine entwässernde Wirkung hat.

Welche Reissorten dürfen Hunde essen?

Generell sind alle Reissorten für Hunde geeignet. Vollkornreis hat die meisten Ballaststoffe. Daneben sind in Reis wertvolle Vitamine, Nährstoffe und Spurenelemente enthalten. Die Qualität vom Reis spielt allerdings eine Rolle. Pestizide sollten keinesfalls enthalten sein, ebenso keine Verunreinigungen oder Schadstoffe. Es ist gut, den Reis frisch zu kochen. Ihn einen Tag vorkochen, ist nicht so gut, da sich der Bacillus cereus beim Lagern und Aufwärmen ausbreiten kann.

Die sporenförmigen Bakterien führen zu Bauchschmerzen, Durchfall, Brechreiz und im schlimmsten Fall zu einer lebensbedrohlichen Lebensmittelvergiftung. Dem kann durch das sofortige Kaltstellen im Kühlschrank oder einfrieren entgegengewirkt werden. Wird der Reis aufgewärmt, muss die Kerntemperatur mindestens 65 Grad erreichen.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Was passt zu Reis im Hundefutter?

  • Den gekochten Reis mit frischem püriertem oder gekochtem Gemüse zusammen mit Fleisch liefert dem Hund zusätzlich Vitamine und Ballaststoffe.
  • Wenn der Reis für den Hund gekocht wird, darf er höchstens in ganz leicht gesalzenem Wasser gekocht werden. Besser wäre ohne Salz.
  • Als Schonkost kann Reis auch mit Hüttenkäse und Magerquark vermischt werden. Wenn der Hund das allein nicht frisst, kann etwas gekochtes Hühnchen dazugegeben werden.

Reis kann durchaus im Hundenapf landen, und das sogar täglich. Fleisch ist aber nach wie vor der Hauptbestandteil bei der Hundefütterung. Es sind alle Reissorten für Hunde geeignet, sie sollten aber immer frisch gekocht werden.