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Appenzeller Sennenhund Nachteile

Appenzeller Sennenhunde können schnell zum Alptraum werden

© Vince Scherer / Shutterstock

5 Gründe, warum du niemals einen Appenzeller Sennenhund aufnehmen solltest

von Philipp Hornung

Am veröffentlicht

Appenzeller Sennenhunde bieten viele positive Seiten. Jedoch sollte jeder potentielle Hundehalter auch die Herausforderungen berücksichtigen, um eine harmonische Beziehung zu seinem Haustier aufbauen zu können.

Der Appenzeller Sennenhund ist eine beliebte Hunderasse in der Schweiz und darüber hinaus. T

rotz ihrer vielen positiven Eigenschaften ist es wichtig, sich der potenziellen Nachteile bewusst zu sein, bevor man sich für diese Rasse entscheidet.

Appenzeller Sennenhunde leiden oft unter Trennungsangst

Appenzeller Sennenhunde entwickeln oft eine starke Bindung zu ihrer Familie. Das bedeutet jedoch auch, dass sie bei langen Abwesenheiten ihrer Halter unter Trennungsangst leiden können. Dies kann zu destruktivem Verhalten wie Kauen auf Möbeln oder lautes Bellen führen.

Diese Hunde sind meist nicht gut darin, sich an neue Umgebungen anzupassen. Sie benötigen Stabilität in ihrem Umfeld, um ruhig und glücklich zu bleiben. Häufige Umzüge oder wechselnde Wohnsituationen können Stress und Unruhe auslösen.

Appenzeller Sennenhunde sind nicht für Couchpotatoes

Appenzeller Sennenhunde haben einen erheblichen Bewegungsdrang. Sie benötigen täglich mehrere Stunden aktive Bewegung, einschließlich langer Spaziergänge, Joggen und Spiele im Freien. Ein Mangel an ausreichender Aktivität kann zu Verhaltensproblemen führen.

  • Mehrere Stunden Spaziergänge pro Tag
  • Aktive Spielzeit im Freien
  • Mental herausfordernde Spiele

Diese Schweizer Hunderasse erfordert von ihren Haltern ein hohes Maß an Engagement. Personen mit einem vollen Terminplan könnten Schwierigkeiten haben, den Bedürfnissen eines so aktiven Hundes gerecht zu werden. Es ist daher ratsam, diese Aspekte gründlich abzuwägen.

Appenzeller Sennenhund Welpe
Sieht süß aus, hat es aber faustdick hinter den Schlappohren! - Makarova Viktoria / Shutterstock

Appenzeller Sennenhunde haben spezifische gesundheitliche Probleme

Wie viele größere Hunderassen neigen auch Appenzeller Sennenhunde zu genetischen Gelenkproblemen, wie zum Beispiel Hüftdysplasie. Diese Beschwerden verursachen erhebliche Schmerzen und können die Lebensqualität des Hundes stark beeinträchtigen.

Abgesehen von Gelenkproblemen gibt es auch einige erbliche Krankheiten, auf die zukünftige Frauchen und Herrchen achten sollten. Eine sorgfältige Auswahl des Züchters und Gesundheitskontrollen können helfen, solche Risiken zu minimieren.

  1. Hüftdysplasie
  2. Ellenbogendysplasie
  3. Augenprobleme

Appenzeller Sennenhunde haaren relativ viel

Obwohl Appenzeller Sennenhunde ein kurzes Fell haben, haaren sie doch relativ viel. Regelmäßiges Bürsten ist notwendig, um die Menge der Haare zu kontrollieren und Hautirritationen vorzubeugen. Halter sollten darauf vorbereitet sein, etwas mehr Zeit für die Pflege ihres Hundes aufzubringen.

Personen mit Allergien könnten Probleme mit dem Haarausfall dieser Hunde haben. Es ist ratsam, vor der Anschaffung eines Appenzeller Sennenhunds sicherzustellen, dass keine Allergien gegen Hundehaare bestehen.

Appenzeller Sennenhunde: Auf den richtigen Züchter kommt es an!

Die Nachfrage nach Appenzeller Sennenhunden hat dazu geführt, dass einige Züchter weniger Augenmerk auf die Gesundheit und Ethik legen. Die Wahl eines seriösen Züchtes, der Wert auf gesunde Nachkommen legt, ist essenziell, um spätere Probleme zu vermeiden.

Aufgrund ihres robusten Körperbaus benötigen Appenzeller Sennenhunde ein intensives Training, besonders in den ersten Lebensjahren. Ohne konsequente Erziehung und soziales Training können sie eigensinnig und schwer zu handhaben werden.

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