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Vom Atlantik in die Alpen: Frankreich mit dem Hund genießen

Hund vor Eiffelturm advice © Shutterstock

Frankreich bietet eine hervorragende Mischung aus gutem Essen, entspannter Lebensart und hundefreundlichen Aktivitäten. Das französische Klima überzeugt mit wechselhaften Temperaturen, sodass für jeden Geschmack etwas für die Ferien dabei ist.

von Nina Brandtner

Frankreichurlaub mit Hund: Reiseziel und Reisezeit

Ob Wandern, Sonnenbaden oder Skifahren, ob in der Bretagne, der Normandie oder der Provence: In allen Ecken Frankreichs ist etwas für Hund und Halter geboten.

Ein Urlaub am Mittelmeer ist für Vierbeiner empfehlenswert, die kein Problem mit Hitze haben. Hundehalter, die frischen Wind bevorzugen, machen am Atlantik Ferien. Ratsam ist die Reise in der Vorsaison. In dieser Zeit haben Reisende die Chance auf menschenleere Sandstrände. Wer es ganz ruhig und beschaulich mag, verbringt die Ferien an einem französischen See. Alle, die hingegen gern ungebunden sind und Abwechslung schätzen, sollten den Camping-Urlaub mit Hund in Frankreich vorziehen.

Hunde in Straßburg
Das grenznahe Straßburg ist der perfekte Einstieg für einen Frankreich-Urlaub mit Hund© Shutterstock

Strandurlaub: Hundestrände in Frankreich

Ausgewiesene Hundestrände in Frankreich sind mit einem entsprechenden Schild mit der Aufschrift „chiens autorisés“ gekennzeichnet. Allerdings verhält es sich hier ähnlich wie in Deutschland, denn an den meisten Stränden sind Vierbeiner in der Hauptsaison verboten. Im äußersten Fall könnte bei Nichtbeachtung sogar ein Strafzettel folgen. Halten Sie sich am besten an die Einheimischen. Sind sie mit dem Hund am Meer unterwegs, sind die Vierbeiner in der Regel am Strand geduldet.

Zudem sind die meisten Hauptstrände in der Saison sehr stark frequentiert. Ausnahmen bilden die Sandstrände in der Bretagne und der Normandie. Diese sind auch in der Hauptsaison nicht überlaufen. Zudem sorgen kühlere Wasser- und Lufttemperaturen für angenehmere Umgebungs-Bedingungen beim Strandurlaub mit Hund. Günstiger als Südfrankreich sind die westlichen Regionen ebenfalls.

Hundestrand in der Bretagne
Die Bretagne lockt mit tollen Hundestränden am Atlantik© Shutterstock

Wanderurlaub mit Hund: Naturparks in Frankreich

Naturparks in Frankreich finden Urlauber vor allem im Elsass, wo individuelle Wanderwege mit atemberaubenden Landschaften aufwarten. Naturliebhaber und wanderfreudige Hunde kommen hier auf ihre Kosten. Wer Kontraste braucht, der wählt als Ziel die Bergwelt der Vogesen.

Winterurlaub mit Hund in Frankreich

Frankreich ist ebenso in der kalten Jahreszeit eine Reise wert. Die französischen Westalpen sowie die Landschaften Savoyen und Hochsavoyen laden zum Winterurlaub mit dem Vierbeiner ein. Interessant sind Ferien mit Hund ebenso an der winterlichen Atlantikküste. Zu dieser Jahreszeit sind die Strände meist menschenleer und bieten viel Platz zum Spazierengehen.

Hunderennen am Mont Blanc
In der französischen Region Savoyen findet jedes Jahr ein Hundeschlitten-Rennen statt© Shutterstock

Städtetrip: Hundefreundliche Städte in Frankreich

Hundefreundliche Städte sind in Frankreich, wie auch in Deutschland und Europa, keine Seltenheit, denn allgemein ist das Land sehr begeistert von den Vierbeinern. Eine Stadt ist dabei aber besonders hervorzuheben: Deauville in der Normandie ist nicht nur für ihren Yachthafen bekannt, sondern ist auch ein echtes Paradies für Hunde und Halter.

Camping-Urlaub mit Hund in Frankreich

Sehr beliebt bei Hundehaltern ist die Camping-Reise mit dem Vierbeiner. Tier und Mensch sind so der Natur am nächsten. Wichtig ist, dass Urlauber ausschließlich auf überwachten und genehmigten Campingplätzen in einem Wohnmobil oder Zelt übernachten.

Deauville
Deauville ist eine der hundefreundlichsten Städte Frankreichs© Shutterstock

Frankreich: Hundefreundliche Unterkünfte

Die hundefreundlichen Unterkünfte sind mittlerweile relativ vielseitig in Frankreich. Es gibt hundefreundliche Hotels für den Bretagne-Urlaub mit Hund, klassische Ferienhäuser, Ferienwohnungen oder Hütten.

  • Kleine Wohnung oder kompaktes Ferienhaus mit Hund: Eingezäunt, mit kleiner Auslaufwiese und einem Blick aufs Meer. Je nach Region und Ausstattung beginnen die Preise bei 300 Euro für ungefähr eine Woche.
  • Familiäres, großes. hundefreundliches Ferienhaus: Eingezäunt, mit Pool für die Kids und einem grünen Platz für den Vierbeiner – so lassen sich Familien-Urlaube kompromisslos genießen. Die Ferienhaus-Variante mit Pool und umzäuntem Grundstück ist im Vergleich teurer. Hier beginnen die Angebote bei 400 Euro für eine Woche.
  • Hundefreundliche Hotels: Wichtig ist, dass Sie bei der Buchung auf Anmerkungen wie „Tiere erlaubt“ achten. In manchen Unterkünften stehen zusätzliche Hunde-Dienstleistungen wie Dogsitting zur Verfügung. Die Preise für eine Nacht reichen von 47 Euro bis hin zu 261 Euro.
Hund in Lavendelfeld
Mieten Sie ein Ferienhaus im Süden Frankreichs und genießen Sie die tollen Lavendelfelder© Shutterstock

Allgemeine Informationen

  • Tipps zur Anreise: Wer nach Frankreich reisen will, kann bequem mit dem Auto oder dem Zug fahren. Inländisch sind Landstraßen empfehlenswert, da auf den französischen Autobahnen Mautgebühren fällig werden. Es geht in die Hauptstadt? Für große Hunde ist das Tragen eines Maulkorbs in der Pariser Metro vorgeschrieben, kleine Hunde müssen in eine Tragetasche.
  • Tipps zur Einreise: In Frankreich gelten die EU-Einreisebestimmungen. Grundsätzlich genügt der EU-Heimtierausweis. Sorgen Sie außerdem dafür, dass der Hund durch einen Mikrochip deutlich zu identifizieren ist. Die maximale Anzahl an Tieren, die einreisen dürfen, beträgt fünf.
Hund vor Eiffelturm
Vorsicht mit Hunden in Paris: Große Hunde müssen in der Metro einen Maulkorb tragen© Shutterstock
  • Krankheiten, Parasiten: Falls die Reise in die Mittelmeer-Region geht, ist es empfehlenswert, vorher mit dem Tierarzt zu sprechen. Hier können Herzwurm-Erkrankungen, Babesiose, Leishmaniose und Ehrlichiose übertragen werden.
  • Impfungen: Wichtig ist, dass die Fellnase eine Tollwutimpfung besitzt. Die Erstimpfung muss mindestens 21 Tage vor dem Urlaub in Frankreich erfolgen. Welpen in Deutschland erhalten erst ab einem Alter von drei Monaten eine Tollwutimpfung und dürfen deshalb vorher nicht einreisen. Vergessen Sie den Impfpass des Hundes nicht.
  • Leinenpflicht: In Frankreich gilt Leinenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln, Parks oder auf Plätzen oder Straßen, die der Öffentlichkeit zugänglich sind. Zudem kann jede Region die Leinenpflicht individuell regeln. Generell ist es nicht verboten, den Hund in der Natur ohne Leine laufen zu lassen.
  • Maulkorbpflicht: Diese gilt für Hunde der Kategorie, sogenannte Kampfhunde. Dazu zählen beispielsweise Rottweiler. Sie haben Maulkorbpflicht und Leinenzwang. Rassen, die der ersten Kategorie angehören, dürfen überhaupt nicht einreisen. Das sind Rassen, die zu den Pitbulls, Mastiffs oder Doggen gehören. Zudem sind American Staffordshire Terrier und optisch ähnelnde Rassen ohne Zuchtbuch nicht zugelassen.