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Fehmarn mit Hund: Reif für die Insel!

Hund am Strand von Fehmarn mit Leuchtturm advice
© Shutterstock

Ein bisschen Sonne tanken, ganz viel Seeluft schnuppern und Fußspuren im Sand hinterlassen: Das klingt nach Urlaub an der Ostsee! Natürlich ist der gleich doppelt so schön, wenn der beste Freund auf vier Pfoten mit von der Partie ist. Mit ein paar Tricks lässt sich aus den Ferien auf Fehmarn mit Hund das Beste rausholen!

von Philipp Hornung

Fehmarn: Aktivitäten mit Hund

Ob Radfahren, Joggen oder Wandern, Bootstouren oder gemütliche Tage am Strand – Fehmarn bietet eine wahre Fülle an Freizeitaktivitäten. Was Sie auf keinen Fall verpassen sollten, finden Sie hier.

Badeurlaub: Hundestrände auf Fehmarn

Fehmarn ist eine der beliebtesten Adressen, wenn es um Ostseeurlaub mit Hund geht. Kein Wunder, denn Hunde sind beinahe überall willkommen – jedenfalls solange sie an der Leine geführt werden. Grundsätzlich gilt: An Stränden mit regem Badebetrieb ist das Mitbringen von Hunden zwischen dem 01. April und 31. Oktober verboten. An allen anderen Strandabschnitten wird ein Auge zugedrückt. An ausgewiesenen Hundestränden dürfen Waldi, Bello und Co. teilweise sogar freilaufen. Mehrere offizielle Hundestrände stehen zur Auswahl.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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  • Süden: Im Süden der Insel findet sich der Fehmarnsund-Strand mit herrlichem Ausblick auf die gleichnamige Brücke. Hierbei handelt es sich zwar um keinen offiziellen Hundestrand, Vierbeiner sind dennoch herzlich willkommen.
  • Osten: Ein malerisches Badeerlebnis genießen Urlauber mit ihrem Hund in Meeschendorf im Osten der Insel. Nach einem kurzen Spaziergang über den Deich ist der Hundestrand erreicht. Er liegt idyllisch in einer Bucht und wartet mit feinem, weichem Sand auf.
  • Westen: An der Westküste, westlich vom Hafen in Puttgarden, findet sich ein schöner Naturstrand in Gammendorf. Zwischen Grüner Brink und Niobe-Denkmal bietet sich Herr und Hund ein verlockender Strandabschnitt mit breiter Dünenlandschaft.

Wanderurlaub mit Hund: Naturparks auf Fehmarn

Wanderfreunde mit Hund sind auf Fehmarn genau an der richtigen Adresse. Kleine Spaziergänge durch ruhige Fischerdörfer stehen dabei ebenso auf der Agenda wie ausgedehnte Tagestouren. Auf Fehmarn ist das Spazier- und Wanderwegenetz so gut ausgebaut, dass für jeden Anspruch das Passende dabei ist – ob Küstenwanderwege oder Routen entlang leuchtender Rapsfelder.

Ein besonderer Tipp für den Wanderurlaub mit Hund auf Fehmarn ist die Via Scandinavica. Sie verbindet als Wanderroute Deutschland mit den skandinavischen Ländern und führt von der Fehmarnsundbrücke nach Puttgarden. Die Via Scandinavica ist ein Teil des sogenannten deutschen Jakobsweges und ein echtes Highlight für Wanderlustige. Überwiegend führen die Wege durch das malerische Inland, über Todendorf, Johannisberg, Burg und Niendorf. Im Hafen von Burgstaaken lässt sich auch ein Blick auf das Wasser erhaschen. Insgesamt umfasst der ganze Abschnitt der Via Scandinavica auf Fehmarn 20 Kilometer. Für ungeübte Wanderer – ob tierisch oder menschlich – ist das sehr lang. Am besten teilen Sie die Route in mehrere Abschnitte und Tagestouren ein. Oder Sie wandern einfach nur ein kleines Stückchen des deutschen Jakobswegs.

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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Winterurlaub mit Hund: Ostseeluft auf Fehmarn genießen

Auch in der kalten Jahreszeit, z.B. an Silvester und Neujahr, ist Fehmarn ein Genuss. Den städtischen Schneematsch gegen erfrischenden Winterwind eintauschen und bei langen Spaziergängen auf die raue See blicken – das lassen sich Herr und Hund gern gefallen. Verglichen mit der Hochsaison erscheint die Insel im Winterurlaub wie leergefegt. Eine herrliche Ruhe liegt über Ständen, Deichen und Heidelandschaften und bietet ideale Bedingungen für erholsame Tage. Mit dem Vierbeiner lassen sich ausgedehnte Spaziergänge entlang der Küstenwanderwege unternehmen. Außerdem haben Hunde in der Nebensaison zu fast allen Stränden Zutritt.

Städtetrip: Hundefreundliche Städte auf Fehmarn

Burg auf Fehmarn gilt als Inselmetropole schlechthin. Die malerische Bäderarchitektur in der Altstadt in Kombination mit modernen Neubauvierteln schafft ein attraktives Stadtbild. Mit Strolchi lässt es sich wunderbar durch die City flanieren. Hier finden sich zahlreiche Geschäfte, Cafés und Restaurants, die zum Einkehren einladen. Auch der Burger Binnensee und der imposante Yachthafen sind Abstecher wert.

Campingurlaub mit Hund auf Fehmarn

Campen steht auf Fehmarn genauso hoch im Kurs wie an allen Nord- und Ostseeküsten Deutschlands. Es ist preiswert, es verspricht Freiheit und meistens ist der Hund auch willkommen. Für einen Urlaub mit Hund auf Fehmarn stehen zahlreiche Campingplätze zur Auswahl – an den Küsten ebenso wie im Inland.

  • Ostküste: Campingplatz Katharinenhof
  • Nordküste: Campingplatz am Niobe
  • Westküste: Strandcamping Wallnau
  • Südküste: Inselcamp Fehmarn
  • Inland: Campingplatz Burg auf Fehmarn

Natürlich will der Campingurlaub mit Hund auf Fehmarn mit allerlei kleinen und großen Abenteuern gespickt sein. Ob Vogelbeobachtung, Naturparks oder Angeln – die Möglichkeiten sind vielfältig.

Zu den Highlights auf Fehmarn gehört definitiv die sehr gute Radwege-Infrastruktur. Die gut ausgebauten Wege führen kreuz und quer über die ganze Insel. Sie laden dazu ein, Fehmarn aktiv zu erkunden und in seiner ganzen natürlichen Schönheit zu entdecken. Sie führen vorbei an imposanten Steilküsten, malerischen Fischerdörfern, Moorgebieten und blühenden Feldern. In sehenswerten Städten wie Burg, Burgstaaken oder Petersdorf lohnen sich eine Rast und ein Bummel. Die Thementouren sind zwischen 33 und 40 Kilometer lang, können jedoch auch in Etappen gefahren werden. Die Sundbrückentour sollte auf Ihrer Liste ganz weit oben stehen. Sie führt an der Ostküste entlang – durch zahlreiche kleine Dörfer bis zum Sandstrand in Fehmarnsund.

Bootstouren sind eine wunderbare Möglichkeit, um das Wasser und das Wetter zu genießen. Inselrundfahrten oder Ausflüge zu bestimmten Zielen bieten sich an. Ausflugsdampfer starten auch an kleinen Häfen an der ganzen Küste verteilt. Auf den meisten Schiffen sind Hunde gestattet – selbstverständlich an der Leine. Ein Abstecher nach Dänemark ist ebenfalls möglich! Die großen Fähren legen in Puttgarden ab und in Rodbyhavn an. Für einen Tagesausflug ist das eine tolle Option. In diesem Fall ist allerdings der EU-Heimtierausweis des Tieres mitzuführen.

Ein Ausflug in das NABU Wasservogelreservat Wallnau ist ein echtes Fest für die Sinne. Zwischen Teichen, Deichen, Wiesen und Blumenlandschaften schwirren zahllose Vogelarten umher – oder baden in der Sonne. Über 270 Arten sind dort beheimatet. Hunde sollten keinen ausgeprägten Jagdtrieb haben und sind an der Leine zu führen.

An verregneten Tagen ist der Galileo Wissenspark mit benachbartem Schmetterlingspark ein spannendes Ausflugsziel. Auf 1.000 Quadratmetern flattern 30 verschiedene Schmetterlingsarten umher. Ja, die Fellnase darf auch mit – natürlich angeleint. Die Galileo Wissenswelt besteht aus drei Museen zu den Themen Übersee, Naturkunde und Technik. Kinder freuen sich über das breite Mitmachangebot. Für Waldi wird es nicht sehr aufregend – dafür kann er wenigstens dabei sein.

Übrigens: Falls Sie nicht mit dem Auto anreisen, stehen der ehrenamtliche Bürgerbus und die Inselbahn bereit. Die Fortbewegungsmittel fahren unterschiedliche Ziele auf der ganzen Insel an. Im Bürgerbus darf Waldi sogar ohne Maulkorb mitfahren – und zwar zum Kindertarif. In der Inselbahn ist ein Maulkorb leider notwendig.

Fehmarn: Hundefreundliche Unterkünfte

Wer auf Fehmarn Urlaub mit seinem Vierbeiner plant, muss sich der Qual der Wahl stellen. Weil die Insel ein beliebtes Ziel von Hundehaltern ist, sind auch viele Unterkünfte tierfreundlich gestaltet.

Hotels

Ob an der Küste oder im Landesinnern – Hotels stehen in großer Zahl zur Verfügung. Wer mit dem Hund unterkommen möchte, der muss jedoch meist auf das Inland ausweichen. In den strandnahen Unterkünften sind in der Regel maximal kleine Hunde erlaubt. In den malerischen Dörfern, die etwas abseits der Küste liegen, finden sich teils liebevoll geführte Anlagen. Der Hund ist dort nicht nur gestattet, sondern ein gern gesehener Gast! Ein Begrüßungspaket mit Leckerli und Hundekörbchen ist da keine Seltenheit.

Ferienwohnungen

Von jeher stehen auf Fehmarn privat geführte Ferienwohnungen hoch im Kurs. Sie überzeugen mit vergleichsweise kleinen Preisen und maximaler Individualität. Die Auswahl ist riesig – ob in idyllischen Dörfern im Inland, unmittelbar am Hafen oder am Strand.

Ferienhäuser

Ferienhäuser sind das größere Gegenstück zur Ferienwohnung. Vor allem Familien und Freundesgruppen entscheiden sich gern für ein ganzes Haus. Hier findet sich genug Platz für alle Mitreisenden, sodass auch für Privatsphäre gesorgt ist. Für den Urlaub mit Hund ist ein eingezäuntes Grundstück auf Fehmarn ideal. Darin liegt ein entscheidender Vorteil gegenüber Ferienwohnungen, die meist maximal einen Balkon bieten. Wer es gern etwas exklusiver mag, wählt sein Ferienhaus auf Fehmarn mit Hund und Meerblick. Gerade am Südstrand stehen einige hübsche Exemplare zur Auswahl.

Allgemeine Informationen

Welche Details Sie außerdem beachten sollten, erfahren Sie hier.

Tipps zur Anreise

Fehmarn ist nicht nur wegen der herrlichen Natur und der schönen Hundestrände eine Reise wert. Auch die Anreise gestaltet sich wunderbar unkompliziert. Idealerweise reisen Sie mit ihrem Vierbeiner im Auto oder Zug an. Die Insel ist über die Fehmarnsundbrücke mit dem Festland verbunden. Eine Fährfahrt ist also nicht nötig. Mit dem Auto gelangt man zunächst über die A1, dann über die B207 auf die Insel. Die Fehmarnsundbrücke ist mautfrei.

Auch mit der Bahn erfolgt die Anreise problemlos. Im ICE mit Hund gelangen Sie im Handumdrehen auf die Insel und wenn Sie möchten bis zum Hafen in Puttgarden, am Nordufer von Fehmarn.

Zwar fährt Flixbus Puttgarden und Heiligenhafen an, jedoch sind Hunde an Bord nicht erlaubt.

Leinenpflicht und was es sonst zu beachten gilt

Wie überall in Deutschland gilt auch auf Fehmarn grundsätzlich Leinenpflicht. Nur in gekennzeichneten Bereichen darf Strolchi sich auspowern und unangeleint toben. Auch an den Hundestränden ist das Tier an der Leine zu führen und zu beaufsichtigen.

So malerisch Flora und Fauna auf Fehmarn sind, sie bergen ihre Tücken. Teilweise finden sich ausgedehnte Moore und Sumpfgebiete gleich hinter den Stränden. Es ist bereits häufig vorgekommen, dass freilaufende Hunde in den Mooren versunken sind. Auch für den Schutz des Tieres gehört es also an die Leine.

Wamiz wünscht eine gute Reise!

 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 
 

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