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American Bulldog

Andere Namen: Old Country Bulldog

#16

Top-Rassen von Wamiz

American Bulldog
Erwachsener American Bulldog © Shutterstock

Der American Bulldog ist ein Molosser, der wie der Name schon sagt aus den USA stammt. Er gehört zu keiner Rassengruppe, denn die FCI hat diese Rasse noch nicht offiziell anerkannt. Es gibt zwei verschiedene Varietäten: den Standard-Typen („Scott”) und den Bully-Typen (auch: Classic-Typ). Dieser Hund wurde früher ausschließlich als Hof- oder Wachhund eingesetzt, ist aber heute in zahlreichen Haushalten anzutreffen, insbesondere auch bei Familien mit Kindern. Der American Bulldog ist liebevoll, loyal, treu, verspielt und intelligent, sodass er sich sehr gut für das Leben in einer Familie eignet. Allem Anschein zum Trotz handelt es sich bei ihm nicht um einen Kampfhund und seine Einstufung als gefährlicher Hund ist bei Weitem nicht immer gerechtfertigt.

Wichtige Informationen

American Bulldog: Lebenserwartung :

6

19

11

14

Charakter :

Anhänglich Verspielt

Größe :

Geschichte

Dieser Hund stammt ursprünglich aus den USA. In Deutschland gibt es ihn seit ca. zwanzig Jahren. Es gibt heute keinerlei Dokumente aus der Zeit vor dem 19. Jahrhundert, in denen von dieser Rasse die Rede ist. Es wird angenommen, dass der heutige American Bulldog von den Molossern aus der Antike abstammt, wie auch die anderen Mastiff-Rassen. Früher wurde der American Bulldog ausschließlich für die Arbeit als Metzger-, Hof- oder Wachhund eingesetzt. Er war ursprünglich kein Haushund, aber moderne Züchtungen haben es ermöglicht, die großen Vorzüge dieses Hundes besser auszuprägen. Heute ist der American Bulldog daher auch ein sehr guter Begleithund. Die Züchter John D. Johnson und Alan Scott haben die Entwicklung dieser Rasse seit den 40er Jahren ermöglicht.

Heute gibt es zwei Varietäten des American Bulldogs: den Standard-Typen, der vom Pitbull abstammt, und den Bully-Typen, welcher ein Nachfahr der Englischen Bulldogge ist. Heutzutage trifft man aber vor allem der hybriden Typen des American Bulldog an (Kreuzung zwischen dem Bully- und dem Standard-Typen).

In den USA wurde die Rasse 1970 offiziell anerkannt. Leider erschweren die großen Unterschiede zwischen den einzelnen Exemplaren die Anerkennung der amerikanischen Rasse in anderen Ländern sowie auf internationaler Ebene erheblich.

American Bulldog: Größe und Aussehen

    Größe

    Weibchen : Zwischen 56 und 63 cm

    Männchen : Zwischen 61 und 68 cm

    American Bulldog: Gewicht

    Weibchen : Zwischen 31 und 41 kg

    Männchen : Zwischen 41 und 50 kg

    Fellfarbe

    Weiß
    Braun
    Rot
    Sandfarben

    Felltyp

    Kurz

    Augenfarbe

    Braun

    Aussehen

    Der American Bulldog oder Old Country Bulldog ist ein mittelgroßer bis großer Molosser. Er ist kräftig, kompakt und wirkt athletisch. Sein Knochengerüst und seine Muskulatur sind gut entwickelt. Der Rüde ist gedrungener und hat einen schwereren Knochenbau als das Weibchen, welches feingliedriger ist. Der Kopf ist groß und breit. Die flache Stirn trägt zum kantigen Erscheinungsbild des Schädels bei. Der Stop ist stark ausgeprägt (beim Standard-Typ etwas weniger). Die Ohren sind mittelgroß und sollten bevorzugt in Form von Rosenohren getragen werden. Aufrecht stehende Ohren sind ein schwerer Fehler. Die Rute wird halbhoch getragen. Sie ist am Ansatz dicker, verjüngt sich zur Spitze hin und muss in fröhlicher Haltung oberhalb der Rückenlinie getragen werden.

    Es gibt drei verschiedene Varietäten: den Bully-Typen (Classic), der massiver ist und als Wachhund eingesetzt wird; den Standard-Typen (Scott), der langläufiger und schlanker ist und häufiger als Hofhund benutzt wird; und zu guter Letzt den Hybrid-Typen, der häufiger vorkommt und eine Kreuzung aus den beiden zuvor genannten Typen ist.

    American Bulldog: Ein Listenhund?

    Allem Anschein zum Trotz gehört diese Bulldogge nicht zwangsläufig zu einer gefährlichen Rasse, kann aber nach einem Wesenstest so eingestuft werden. Man muss sagen, dass dieser Hund sehr unter seinem Molosser-Körperbau in Kombination mit der fehlenden Anerkennung seiner Rasse zu leiden hat.

    Da der American Bulldog nicht von der FCI und damit auch nicht von vom VDH anerkannt ist, gibt es kein Zuchtbuch für ihn. Ein solcher Hund kann aber über einen von den amerikanischen Institutionen ausgestellten Stammbaum verfügen.

    Wenn der American Bulldog bestimmten Hunderassen wie dem American Staffordshire Terrier, dem Boerboel, dem Mastiff oder dem Tosa zu stark ähnelt, kann er den Kategorie 1-Hunden zugeordnet werden. Diese Hunde gelten als höchstwahrscheinlich gefährlich und dürfen nur mit einem berechtigten Interesse gehalten werden. Zahlreiche Experten und Liebhaber dieser Rasse verteidigen diese jedoch und verweisen auf die erheblichen Unterschiede zwischen dem American Bulldog und den Hunden der ersten Kategorie.

    In Deutschland zählt der American Bulldog in den Ländern Bayern, Nordrhein-Westfalen und Hessen generell zu den Listenhunden. Allerdings kann diese Kategorisierung in den ersten beiden Ländern durch einen Wesenstest widerlegt werden. In Hessen wird eine Gefährlichkeit der American Bulldogs grundsätzlich vermutet, weshalb zur Haltung ein berechtigtes Interesse nachgewiesen werden muss.

    Varietäten

    American Bulldog Bully-Typ („Classic“)

    American Bulldog Standard-Typ („Scott“)

    American Bulldog Hybrid-Typ („Bully X Standard“)

    American Bulldog: Wesen

    • 100%

      Anhänglich

      In einer Familie ist der Old Country Bulldog ein Hund, der als sanftmütig, fröhlich und sehr liebevoll gegenüber den Mitgliedern seiner sozialen Gruppe gilt. Er ist also ein sehr angenehmer Begleithund, der besonders gut für Familien mit Kindern geeignet ist.

    • 100%

      Verspielt

      Dieser sportliche und dynamische Hund spielt gern einmal den Clown, was dazu führt, dass er beim Spielen besonders enthusiastisch ist. Achtung mit seiner großen Energie, die man von klein auf unter Kontrolle bringen muss.

    • 66%

      Ruhig

      Er ist nur dann ruhig, wenn er ausreichend Bewegung bekommen hat. Allerdings mag er das Familienleben und verbringt vor allem gern Zeit mit seinen Besitzern, an die er sich sehr schnell bindet. Dementsprechend richtet er sich stark nach ihrer Stimmung.

    • 66%

      Intelligent

      Ob als Wachhund im Falle des Bully-Typs oder als Hofhund im Falle des Standard-Typs - dieser Hund ist für die Arbeit gemacht und setzt seine große Intelligenz bei der Erfüllung der Aufgaben ein, die man ihm anvertraut.

    • 66%

      Jagdfreudig

      Der American Bulldog des Standard-Typs („Scott“) ist aus der Kreuzung mit Pitbulls hervorgegangen. Daher ist sein Jagdinstinkt stärker ausgeprägt als beim Bully-Typ („Classic“), welcher ausschließlich als Wachhund verwendet wird.

    • 100%

      Scheu

      Der American Bulldog ist sehr misstrauisch und wachsam gegenüber Fremden. Allerdings darf er weder zu schüchtern, noch aggressiv sein - das würde als Fehler gewertet werden. Er ist von Natur aus argwöhnisch gegenüber Fremden, greift aber niemals grundlos an.

    • 33%

      Unabhängig

      Dieser Hund ist sehr loyal und verehrt seine Besitzer und seine gesamte soziale Gruppe zutiefst.

      American Bulldog: Temperament

      • 33%

        Kann alleine bleiben

        Da dieser Hund den Mitgliedern seiner Adoptivfamilie sehr nahe steht, ist er nicht gut fürs Alleinsein geeignet. Es kann sehr schwierig für ihn sein, allein gelassen oder ausgeschlossen zu werden. Eine frühe, progressive Gewöhnung an kurze Phasen der Abwesenheit seiner Besitzer ist erforderlich.

        Der American Bulldog kann keinesfalls einen ganzen Tag über allein zu Hause bleiben, denn sonst können schwere Verhaltensstörungen bei ihm auftreten (exzessives Bellen, Zerstörungen, Trennungsangst, etc.). Er braucht Besitzer, die viel Zeit für ihn haben und meistens zu Hause sind, damit er sich sicher fühlt.

      • 66%

        Gehorsam

        Obwohl er folgsamer ist als andere verwandte Molosser, ist der American Bulldog schon etwas dickköpfig und kann schwer zu erziehen sein - insbesondere, wenn seine Besitzer noch keine Erfahrung mit Hunden haben.

        Wenn aber eine Beziehung zwischen den Besitzern und ihrem Hund aufgebaut wird, die von gegenseitigem Vertrauen und Respekt geprägt ist und der Hund eine positive Erziehung bekommt, kann der Umgang mit ihm durchaus sehr angenehm sein.

        Man darf auf keinen Fall versuchen, ihm etwas aufzuzwingen, da man damit seine Aggressivität schüren und einen gefährlichen Hund aus ihm machen könnte. Es gibt keinen schlechten Hund, nur schlechte Besitzer. Daher ist es wichtig, einen Hund streng und zugleich sanft erziehen zu können, um diesem Tier gerecht zu werden.

        Die Sozialisierung muss einer der Schlüsselaspekte bei seiner Erziehung sein, denn dieser Molosser hat eine Tendenz dazu, seine Artgenossen dominieren zu wollen und anderen seine Regeln aufzwängen zu wollen. Manchmal löst er damit Auseinandersetzungen aus.

      • 33%

        Bellen

        Der American Bulldog bellt nur sehr selten. Seine Anwesenheit allein reicht bereits aus, damit er eine abschreckende Wirkung erzielt.

      • 33%