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Kurkuma für Hunde: Goldene Knolle mit Heilwirkung

Kurkuma für Hunde advice

Der Wirkstoff Curcumin macht Kurkuma zum Heilmittel für den Hund

© Shutterstock

Kurkuma ist nicht nur ein beliebtes Küchengewürz, das vor allem in exotischen Currys zum Einsatz kommt, sondern auch ein seit Jahrtausenden bekanntes Heilmittel. Die goldene Knolle bietet zahlreiche gesundheitliche Vorteile für Hunde, denn der Wirkstoff Curcumin lindert Entzündungen, beugt Krebserkrankungen vor und hilft bei Verdauungsbeschwerden. Hier finden Sie ausführliche Informationen über die Wunderknolle.

von Kristin Barling

Am 19.06.20, 14:12 veröffentlicht

Was ist Kurkuma?

Kurkuma gehört zu den Ingwergewächsen und ist auch unter den Namen Safranwurzel, Gelbwurzel und Curcuma bekannt. Wenn von Kurkuma die Rede ist, ist meistens nur ein Teil der Pflanze gemeint: die Knolle, die an den Enden der krautartig wachsenden Pflanze wächst. In ihrer Form ähnelt die Kurkumaknolle dem Ingwer, allerdings unterscheidet sie sich durch ihre intensiv gelbe Farbe. Verantwortlich für die Färbung ist der natürliche Farbstoff Curcumin. Angebaut wird die Pflanze überwiegend in Indien und in den Tropen. In Europa ist Kurkuma vor allem getrocknet und gemahlen als Gewürz erhältlich.

Ist Kurkuma für Hunde ein gesundes Heilmittel?

In Südostasien ist Kurkuma schon seit vielen tausend Jahren als Gewürz und Heilmittel bekannt. Doch nicht nur im Ayurveda gilt die Pflanze als wahre Wunderknolle. Mittlerweile hat Kurkuma sich auch in Europa einen Namen in Küche und Naturheilkunde gemacht. Dabei profitieren nicht nur Menschen, sondern auch Hunde von der heilenden Wirkung der gelben Knolle, denn den enthaltenen ätherischen Öle und dem Wirkstoff Curcumin werden zahlreiche heilende Kräfte nachgesagt.

Kurkuma als Anti-Krebs-Mittel bei Hunden

In zahlreichen Studien und Laboruntersuchungen hat sich herausgestellt, dass Curcumin krebshemmende Effekte zeigt. Der Wirkstoff soll einer Mutation von körpereigenen Zellen zu Krebszellen vorbeugen und so einer Krebserkrankung beim Hund vorbeugen. Auch die antioxidative und entzündungshemmende Wirkung der goldenen Knolle beugt Erkrankungen und Mutationen vor und unterstützt das Immunsystem Ihres Vierbeiners. Von der stärkenden Wirkung profitieren auch Hunde, deren Immunsystem aufgrund einer Krebserkrankung bereits geschwächt ist.

Kurkuma gegen Verdauungsbeschwerden beim Hund

Zu den vielen gesundheitlichen Vorteilen von Kurkuma für Hunde gehört auch die verdauungsfördernde Wirkung. Curcumin stimuliert die Bildung von Magensäure und regt die Funktion der Galle an. Bei Hunden, die unter chronischem Magen-Darm-Beschwerden leiden, kann eine regelmäßige Einnahme von Kurkuma gegen Symptome wie Übersäuerung, Erbrechen, Blähungen und Durchfall helfen.

Kurkuma hilft gegen Arthrose beim Hund

Da Curcumin entzündungslindernd wirkt, kann Kurkuma auch bei entzündlichen Erkrankungen wie Arthrose Abhilfe schaffen. Leidet der Hund unter Gelenkverschleiß, kann die Knolle Schmerzen und Steifheit der Gelenke lindern und den Entzündungsprozess verlangsamen. Die Wirkung wird Laboruntersuchungen zufolge darauf zurückgeführt, dass Curcumin an Enzyme bindet, die für Entzündungen verantwortlich sind, und diese blockiert.

Kurkuma als Heilmittel bei Hunden mit Übergewicht und Diabetes

Viele Hunde neigen aufgrund einer unausgewogenen Ernährung, Veranlagung oder Bewegungsmangel zu erhöhten Cholesterinwerten im Blut, Übergewicht und Diabetes Mellitus. Auch bei diesen Erkrankungen kann das goldene Gewürz die Beschwerden lindern, denn Curcumin wird nachgesagt, dass es den Cholesterinspiegel und den Blutzuckerspiegel senkt.

Kurkuma bei Allergien, Leberbeschwerden und Wunden

Die schmerzlindernden, entzündungshemmenden und antioxidativen Eigenschaften der Kurkumaknolle kommen auch zur unterstützenden Behandlung von Allergien, zur Leberentgiftung und bei der Wundheilung zum Einsatz. Die vielen Einsatzgebiete machen die Pflanze zu einem wahren Wundermittel der Natur.

Wie viel Kurkuma darf der Hund fressen?

Die Dosierung von Kurkuma für den Hund richtet sich nach der Gesundheit und dem Gewicht Ihres Vierbeiners und nach dem Einsatzgebiet. Als Faustregel gilt eine Dosis von 100 Milligramm Kurkuma pro 5 Kilogramm Körpergewicht. Als Ergänzungsfuttermittel kann Kurkuma etwa 2-3 Mal pro Woche dem Futter beigemischt werden.

Wie wendet man Kurkuma beim Hund an?

Da Kurkuma als Knolle zum einen selten erhältlich ist und zum anderen einen unangenehmen Geschmack hat, sollten Sie Ihrem Hund die Knolle nicht pur füttern, sondern auf Nahrungsergänzungsmittel zurückgreifen.

Achten Sie beim Kauf darauf, dass das Präparat für Hunde geeignet ist und füttern Sie niemals für den Menschen gedachte Nahrungsergänzungsmittel.

Kurkuma ist für Hunde als Pulver, Pasten, Kapseln und Tropfen erhältlich und lässt sich dadurch optimal dosieren. Halten Sie sich an die Fütterungsempfehlungen des Herstellers und beginnen sie mit einer niedrigen Dosierung. Bewährt hat sich die Anwendung einer sogenannten Goldenen Paste, die aus hochwertigen Fetten und Kurkuma besteht und sich ganz einfach unter das Hundefutter mischen lässt.

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