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Ist Senf für Hunde gefährlich?

Darf ein Hund Senf essen oder ist der Verzehr sogar giftig?

© Chursina Viktoriia / Shutterstock

Dürfen Hunde Senf essen?

von Stephanie Klein

am aktualisiert

Ob beim Grillen oder bei einem Mittagssnack: Senf kommt bei vielen auf den Teller. Aber darf mein Hund eigentlich Senf essen oder ist die meist scharfe Paste sogar giftig für ihn?

Dürfen Hunde Senf essen?

Wahrscheinlich sagt es allein schon Ihr Bauchgefühl: Nein, Hunde dürfen keinen Senf essen. Der Verzehr kann bei Hunden schwerwiegende Symptome verursachen. Dabei spielt es keine Rolle, ob der Vierbeiner normalen Tafelsenf, Bayerischen Süßsenf oder Dijon-Senf isst.

Lediglich das Senfgrün (die Blätter der Senfpflanze) stellt für den Hund keine Gefahr dar. Allerdings sollte das Grün vor dem Verzehr gedämpft werden, bis es eine weiche Konsistenz erreicht.

Welche Symptome zeigt ein Hund nach dem Senf-Verzehr?

Hat ein Hund eine verhältnismäßig große Portion zu sich genommen, wird sein Magen-Darm-Trakt höchstwahrscheinlich rebellieren. Viele Hunde erleiden nach dem Verzehr eine Gastroenteritis. Dabei handelt es sich um eine Magen-Darm-Entzündung, die Sie an folgenden Symptomen erkennen:

Warum ist Senf giftig für Hunde?

Es sind die enthaltenen Senfkörner, die für Hunde giftig bzw. unverträglich sind. Diese werden bei der Herstellung von Senfpasten gemahlen und mit weiteren Zutaten wie Wasser, Essig, Salz und Zucker vermengt. In einigen Produkten sind noch weitere Lebensmittel enthalten, die Hunde überhaupt nicht gut vertragen. So können in Senf neben Salz auch Gewürze wie Chili oder Pfeffer stecken und somit Substanzen, welche die Magenschleimhaut zusätzlich reizen. 

Mein Hund hat Senf gegessen: Was ist zu tun?

Manchmal passiert es binnen Sekunden: Die Frikadelle mit Senf steht noch auf dem Tisch und in einem unbeobachteten Moment schleckt der Vierbeiner den Teller ab. Bei Senf gilt: Die Dosis macht das Gift. Hat also ein Hund eine Miniportion Tafelsenf verputzt, ist der Fauxpas mit großer Wahrscheinlichkeit völlig unbedenklich. Heikel wird es, wenn es sich um eine große Portion Senf handelt. Bei wie viel Gramm es genau kritisch wird, hängt vor allem vom Gewicht des Hundes ab.

Zeigt der Hund daraufhin Symptome wie starken Durchfall und Erbrechen, sollten Sie eine Tierarztpraxis aufsuchen. Neben der Gabe von Medikamenten, kann Schonkost den Magen-Darm-Trakt beruhigen. Handelt es sich um einen Welpen, Senioren oder Hund mit chronischen Magen-Darm-Beschwerden? Dann ist es im Zweifelsfall ratsam, den Hund direkt nach dem Verzehr tierärztlich untersuchen zu lassen.

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