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Hirse für den Hund: Gesund und glutenfrei

Hirse für Hunde advice

Hirse ist eine der gesündesten Getreidesorten

© Shutterstock

Viele Hundebesitzer verzichten bei der Ernährung ihres Hundes bewusst auf schwer verdauliche Getreidesorten. Eine Ausnahme bildet Hirse: Das Getreide ist nicht nur glutenfrei und gut bekömmlich, sondern enthält zudem wichtige Ballaststoffe und Vitamine. Wir erklären, wie Hirse zu einer artgerechten Ernährung Ihrer Fellnase beitragen kann.

von Kristin Barling

am 28.09.20, 15:20 aktualisiert

Ist Hirse für Hunde gesund?

Hunde benötigen Kohlenhydrate und Ballaststoffe für eine ausgeglichene Ernährung. Hirse erfüllt diese Ansprüche und liefert dem Hund darüber hinaus unzählige wichtige Nährstoffe.

Das sogenannte Spelzgetreide ist ein wahres Superfood: Kein anderes Getreide enthält so viele lebenswichtige Vitamine, Mineralstoffe und gesunde Fettsäuren.

Diese Nährstoffe machen Hirse zum Superfood für den Hund:

  • Eisen ist wichtig für die Blutbildung und die Sauerstoffversorgung des Hundes. Eisen hat einen etwa dreimal höheren Eisengehalt als Weizen.
  • Kieselsäure bzw. Silizium stärkt Bindegewebe, Haut und Fell.
  • Vitamin C ist für die Immunabwehr und das Wohlbefinden des Hundes unverzichtbar.
  • Der hohe Anteil an Antioxidantien schützt die Körperzellen vor schädlichen Umwelteinflüssen.
  • Der Mineralstoff Fluor stärkt die Zähne und Knochen.
  • Ungesättigte Fettsäuren sind wichtig für die gesunde Körperfunktion.
  • Hirse enthält hohe Mengen der Mineralstoffe Magnesium, Zink und Kalium
  • Ballaststoffe tragen zu einer gesunden Verdauung bei und unterstützen die Darmflora.
  • Das glutenfreie Getreide ist leicht bekömmlich und auch für futtersensible Hunde geeignet.

Für welche Hunde ist Hirse geeignet?

Hirse ist eines der wenigen Getreidesorten, die kein Gluten enthalten. Daher eignen sich Hirsesorten sogar für futtersensible Hunde und für Vierbeiner, die unter einer Glutenunverträglichkeit leiden. Die hohe Verträglichkeit macht Hirse auch bei anderen Erkrankungen zu einer bekömmlichen Alternative. Bei Erkrankungen der Bauchspeicheldrüse (Pankreatitis) wird glutenfreies Futter für den Hund empfohlen, das für eine optimale Nährstoffversorgung durch Hirse ergänzt werden kann. Bestimmte Sorten, allen voran Braunhirse, gelten zudem als entzündungslindernd bei Erkrankungen wie Arthrose.

Wie füttert man dem Hund Hirse?

Hirse schmeckt den meisten Hunden gut und lässt sich daher vielseitig verwenden – ob frisch zubereitet als Zutat eines Barf-Menüs oder fix und fertig im Trocken- oder Nassfutter Ihrer Fellnase.

Einige im Handel erhältliche Hundefuttersorten setzen auf Hirse als bekömmliche Alternative zu anderen Getreidesorten.

Wenn Sie Ihrem Hund das Ergänzungsfutter selbst zubereiten möchten, eignen sich Hirseflocken am besten. Lassen Sie die Flocken in ausreichend Wasser mindestens eine halbe Stunde quellen oder kochen Sie die Hirse nach Packungsanweisung. Anschließend mischen Sie eine kleine Menge unter das Hundefutter. Testen Sie immer mit einer kleinen Menge die Verträglichkeit. Allergien oder Unverträglichkeiten sind bei Hirse zwar selten, sollten jedoch ausgeschlossen werden, bevor das Getreide regelmäßig in den Speiseplan aufgenommen wird.

Getreide für Hunde von A bis Z

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