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5 Anzeichen dafür, dass dein Hund dir vertraut

Hände am Hundekopf

Vertraut mein Hund mir, wenn er sich streicheln lässt?

© Bachkova Natalia/ Shutterstock

Haben Sie sich schon gefragt „Vertraut mein Hund mir eigentlich?“ Es gibt fünf Verhaltensweisen eines Vierbeiners, die dafürsprechen.

von Stephanie Klein

Am veröffentlicht

Vertrauen ist die Basis einer jeden Freundschaft. Das gilt natürlich auch für die Hund-Mensch-Beziehung. Kann ein Hund auf seine Bezugsperson zählen, hat er einen starken Partner an seiner Seite.

Hunde verraten durch bestimmte Verhaltensweisen, wie sie zu ihrem Menschen stehen. Ob mir mein Hund vertraut, lässt sich anhand folgender Beispiele feststellen:

Mein Hund kuschelt mit mir

Sucht Ihr Vierbeiner von sich aus die Nähe zu Ihnen? Dann ist dieses Verhalten ein Zeichen von Wertschätzung. Vertrauen zeigt der Hund, wenn er insbesondere das Streicheln auf dem Kopf zulässt. Im Vergleich: Viele Fellnasen können es nicht leiden, wenn Fremde sie direkt im Gesicht anfassen. Auch, wenn der Hund beim Kuscheln auf dem Rücken liegt, kann er damit sein Vertrauen ausdrücken.

Zählt Ihr Liebling nicht zu den anhänglichen Hunderassen? Keine Sorge, es gibt auch distanzierte Vierbeiner, die ihrem Menschen vertrauen. Einige Hunderassen sind vom Wesen her eher eigenständig. Bei anderen Hunden kann eine fehlende Sozialisierung im Welpenalter als Grund dahinterstecken. Bei der zweiten Ursache ist es wichtig, schrittweise Vertrauen aufzubauen. Hilfreiche Tipps dafür, gibt es am Ende des Artikels.

Mein Spielzeug ist dein Spielzeug!

Es geht doch nichts über ausgelassene Spielsessions mit dem Vierbeiner. Hat Ihr Hund dabei überhaupt keine Probleme, Ihnen sein Lieblingsplüschtier zu überlassen? Dann handelt es sich um einen Vertrauensbeweis. Hunde sehen Bälle, Reifen und Co. als ihre Beute an. Diese Errungenschaft zu teilen, ist für ein Tier mit Beutetrieb nicht selbstverständlich.

Verteidigt der Hund seine Ressourcen wie zum Beispiel das Spielzeug oder sein Futter, sollte dieses Verhalten unbedingt mit einem Training behoben werden.

Kurze Reaktionszeit

Der Rückruf ist ein wichtiges Kommando, das Hunde im Freilauf beherrschen müssen. In der Praxis sind allerdings manchmal mehrere Versuche nötig, bis der Hund freudig zurückrennt. Das kann mitunter an dem Tonfall liegen. Registriert der Vierbeiner dabei Wut bei seinem Menschen, zögert er. Ertönt hingegen der Rückruf mit einer freundlichen Stimme, liegen die Chancen höher, dass er auf schnellstem Wege zurückeilt.

Emotionen wie Wut mindern das Vertrauen der Hunde. Das führt dazu, dass Hunde bei allen möglichen Kommandos zögern. Eine kurze Reaktionszeit bei Befehlen wie „Hier!“, „Sitz“ oder „Platz“ kann als Vertrauensbeweis gedeutet werden.

 

Blickkontakt bei Unsicherheit

Beobachten Sie hierfür das Verhalten Ihres Hundes an fremden Orten, bei Hundebegegnungen oder wenn er sein Geschäft verrichtet. Wandert sein Blick immer wieder zu Ihnen? Dann fragt Ihr Vierbeiner Sie, was er in diesem Augenblick tun soll. Geben Sie dann das Kommando bei Fuß zu laufen beispielsweise, wird er eine große Erleichterung empfinden. Schließlich nehmen Sie Ihrem unsicheren Hund die Entscheidung ab und führen ihn souverän durch die Situation.

Der Hund vertraut in diesem Moment seinem Menschen – er weiß seiner Einschätzung nach genau, was zu tun ist. Andernfalls würde er versuchen, die Situation allein zu regeln. Und das kann bei Überforderung mit Stress oder gar mit Konflikten mit anderen Artgenossen einhergehen.

Entspanntes Alleinbleiben

Der Klassiker: Der Hund bleibt tiefenentspannt, wenn sein Frauchen oder Herrchen die Wohnung verlässt. Dieses Verhalten steht für Vertrauen. Durch ein schrittweises Training hat er gelernt, dass sein Lieblingsmensch ganz bald wieder zurückkehrt.

Aber wie sieht es aus, wenn ein Hund beim Abschied winselt oder aufgewühlt hin und her läuft? Dieses Verhalten kann für Unsicherheit stehen. Hunde, die ihren Menschen kontrollieren möchten, neigen ebenfalls zu Unruhe beim Abschied.

Zum Hund Vertrauen aufbauen

Dass ein Hund seinem Menschen blind vertraut, ist keine Selbstverständlichkeit. Wie bei jeder Beziehung muss daran gearbeitet werden. Folgende Tipps können helfen, das Vertrauen zu stärken:

  • Gemeinsame Zeit: Der Hund als hochsoziales Tier liebt es, Zeit mit seiner Familie zu verbringen. Aktivitäten wie zusammen in den Urlaub fahren oder Hundesport wie Agility oder Obedience stärken die Bindung und das Vertrauen – und zwar auf beiden Seiten – zueinander.
  • Klare Kommunikation: Ob während des Spaziergangs im Wald oder mitten im Berufsverkehr in der Stadt: Der Hund orientiert sich im Alltag an seinen Menschen. Was ihm dabei hilft, sind klare Verhaltensregeln. Ausnahmen verunsichern Hunde und können das Vertrauen mindern. Der Hund versteht es beispielsweise nicht, warum er gestern noch jemanden zur Begrüßung vor Freude anspringen durfte und heute nicht. Eine liebevolle Konsequenz und eindeutige Regeln geben dem Hund Sicherheit und fördern das Vertrauen.
  • Den Hund vor Gefahren schützen: Erlebnisse wie ein Unfall mit einem Radfahrer können Hunde regelrecht traumatisieren und das Vertrauen zu ihrem Menschen zerstören. Leider gibt es keine Garantie dafür, dass Hunde von Unfällen oder unschönen Erlebnissen verschont bleiben. Eine erhöhte Aufmerksamkeit im Alltag ist aber schon in vielen Fällen entscheidend. Sind Hundehalter konzentriert, gelingt es die Gefahrenquellen rechtzeitig zu erkennen. Telefonate oder Nachrichten schreiben sollten Sie also lieber auf die Zeit nach dem Gassi Gehen verlegen. Die Fellnase wird die erhöhte Aufmerksamkeit zu schätzen wissen!
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