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Vier goldene Regeln für die artgerechte Ernährung von Hunden

Hungriger Labrador Retriever mit Napf im Maul

Was gehört in den Napf und was nicht?

© Jaromir Chalabala / Shutterstock

Eine ausgewogene Ernährung ist der Grundstein für ein gesundes und glückliches Hundeleben. Doch was gehört alles zu einer artgerechten Ernährung von Hunden? Hanna Stephan, Fachtierärztin für Ernährung bei Terra Canis erklärt, worauf es bei der Fütterung Ihres Haustieres wirklich ankommt und auf welche Inhaltsstoffe Sie beim Futterkauf unbedingt achten sollten.

von Philipp Hornung

am 06.04.21, 09:59 aktualisiert

Artgerechte Ernährung bedeutet, dass die Fütterung sich nach den natürlichen Lebensbedingungen und Bedürfnissen von Hunden richtet. Hunde haben aufgrund der Beschaffenheit ihres Organismus einen artspezifischen Bedarf an Nahrung. Dieser Bedarf bestimmt das richtige Verhältnis von Fleisch, Gemüse und Obst und natürlichen Zutaten.

Ziel der artgerechten Ernährung ist es, den Hund mit allen lebensnotwendigen Nährstoffen zu versorgen und so zu einem gesunden und glücklichen Hundeleben beizutragen. Wie das gelingt, erklärt Tierärztin Hanna Stephan, die als Expertin für Ernährungsfragen für die Produktentwicklung bei Terra Canis verantwortlich ist.

Nassfutter oder Trockenfutter: Was ist besser für den Hund?

Die große Auswahl an Futtersorten macht es Hundehaltern nicht gerade leicht. Die erste wichtige Frage ist, ob der Hund Nassfutter oder Trockenfutter fressen sollte. Eine pauschale Antwort gibt es auf diese Frage nicht, denn jeder Hund hat ganz individuelle Bedürfnisse und Vorlieben. Einige grundlegende Tipps können die Auswahl jedoch erleichtern.

Nassfutter für eine artgerechte Ernährung

Grundsätzlich lässt sich sagen, dass Nassfutter für die meisten Hunde die bessere Wahl ist, da feuchtes Futter natürlicher ist. Die Natur macht es vor: Die Beutetiere von Wildhunden und Wölfen bestehen ebenfalls aus saftigem, frischem Fleisch. Je nach Herstellungsart des Trockenfutters weist Nassfutter für Hunde einen höheren Fleischanteil bei niedrigem Stärkegehalt auf. Dadurch ist das Futter optimal auf den Bedarf von Hunden abgestimmt.

Gesunde Ernährung mit Trockenfutter

Auch mit Trockenfutter lässt sich ein Hund gesund ernähren, solange die Inhaltsstoffe und die Zusammensetzung stimmen. Auf keinen Fall sollte das Trockenfutter aus billigem Tiermehl oder Füllstoffen, sondern aus hochwertigen Rohstoffen bestehen. Tierärztin Hanna Stephan empfiehlt:

„Wird sich für ein Trockenfutter entschieden, so sind gebackene Varianten mit einem hohen Fleischanteil die beste Wahl. Zudem muss darauf geachtet werden, dass der Hund ausreichend trinkt.“

Für die Herstellung von Trockenfutter wird dem Fleisch sowie den übrigen Zutaten nahezu vollständig die Flüssigkeit entzogen. Frisst der Hund ausschließlich oder hauptsächlich Trockenfutter, steigt daher der Wasserbedarf. Der erhöhte Flüssigkeitsbedarf des Hundes kann zum einen durch das ausreichende Trinken von frischem Wasser und zum anderen durch das Einweichen des Trockenfutters in warmem Wasser gedeckt werden.

Ist getreidefreies Hundefutter die bessere Wahl?

Bei der artgerechten Ernährung kommt es vor allem auf eines an: die Zutaten. Hunde können Getreide nur schwer verdauen und viele Vierbeiner reagieren aufgrund von Vorerkrankungen, Futtermittelallergien oder Unverträglichkeiten empfindlich auf getreidehaltiges Futter. Die schlechte Verträglichkeit von Getreide liegt in der Natur des Hundes, erklärt Tierärztin Hanna Stephan:

„Der Hund als Fleisch- und Allesfresser ist vom Aufbau seines Verdauungstraktes mit einem relativ kurzen Darm und fehlenden Gärkammern von Natur aus nicht dafür ausgestattet, große Mengen an Getreide für sich zu nutzen.“

Getreide enthält viele Kohlenhydrate, die von Hunden schwer verwertet werden können. Das kann bei hoher Zufuhr dieser zur Überlastung des Verdauungssystems führen. Bei ernährungssensiblen Hunden kann die Umstellung auf getreidefreies Nassfutter sinnvoll sein. Indem auf schwer verdauliches Getreide und potentiell allergenes Gluten verzichtet wird, wird der Verdauungstrakt des Tieres beim Verzehr von getreidefreiem Futter geschont.

Bestandteile einer artgerechten Ernährung

Ein gesundes Hundefutter erkennen Sie an einer ausgewogenen Zusammensetzung der Rohstoffe. Neben einem hohen Fleischanteil sorgen Obst, Gemüse & Kräuter für Vitamine, Ballaststoffe und Mikronährstoffe. Die optimale Balance zwischen den einzelnen Zutaten ist entscheidend, denn nur durch das richtige Verhältnis der Inhaltsstoffe wird der Hund mit allen lebenswichtigen Nährstoffen versorgt.

Fleisch ist Hauptbestandteil von Hundefutter © Terra Canis

Fleisch als tierische Proteinquelle für den Hund

An erster Stelle der Zutaten sollte Fleisch als Hauptbestandteil des Futters stehen. Hochwertiges Muskelfleisch und Innereien sind für Hunde die primäre Energiequelle und können nicht durch andere Rohstoffe ersetzt werden, betont Tierärztin Hanna Stephan:

„Als Energielieferanten nutzt der Hundestoffwechsel hauptsächlich tierisches Protein, was aus diesem Grund die einzig artgerechte Ernährungsgrundlage für den Hund ist.“

Der Fleischanteil des Hundefutters sollte mindestens 50 bis 60 Prozent ausmachen, um den Energiebedarf des Hundes zu decken. Besonders gesund und appetitlich ist Fleisch in 100% Lebensmittelqualität wie bei Terra Canis. Dabei kommen ausschließlich frisches Fleisch und wertvolle Innereien in den Napf, um den Hund mit einer leckeren und artgerechten Mahlzeit zu verwöhnen.

Gemüse, Obst und Kräuter liefern Ballaststoffe und Vitamine

Obwohl Fleisch im Zentrum der Ernährung des Hundes steht, sind Hunde keine reinen Fleischfresser. Als Allesfresser benötigen sie neben tierischem Protein auch wertvolle Ballaststoffe in Form von Gemüse, Obst und Kräutern. Ballaststoffe sind unabdingbar für die gesunde Ernährung des Hundes, denn sie regen die Verdauung an und tragen zur besseren Verwertung der Nahrung bei.

Auch Hunde lieben Gemüse© Terra Canis

Gleichzeitig liefern Gemüse, Obst und Kräuter Ihrem Hund wertvolle Vitamine und Mineralstoffe. Diese Zutaten sind der beste Weg, um den Hund auf ganz natürliche Weise mit allen lebenswichtigen Nährstoffen zu versorgen.

Mikronährstoffe aus natürlichen Zutaten

Neben Fleisch, Gemüse, Obst und Kräutern runden natürliche Zusätze das artgerechte Menü für den Hund ab. Hunde und ihre Vorfahren haben sich über Jahrtausende optimal an die Zufuhr natürlicher Inhaltsstoffe angepasst. Tierärztin Hanna Stephan erklärt, warum Vitamine und Mineralstoffe aus natürlichen Zutaten für den Hund besser geeignet sind als synthetische Zusätze:

„Je natürlicher der Ursprung der Nährstofflieferanten ist, desto höher ist ihre Bioverfügbarkeit und damit ihr Nutzen für den Hund.“

Natürliche Zusätze aus Eierschale, Kürbiskernen, Leinöl, Bierhefe, Blütenpollen oder Seealge haben folglich eine besonders hohe Bioverfügbarkeit und können von Hunden hervorragend verwertet werden. Bei synthetischen Vitaminen hingegen müsste eine deutlich größere Menge aufgenommen werden, damit die gleiche Vitaminmenge im Körper des Hundes ankommt.

Hochwertiges Hundefutter zeichnet sich nicht zuletzt durch eine natürliche Zusammensetzung und eine hohe Bioverfügbarkeit der Nährstoffe aus. Auf diese Weise wird Ihr Haustier mit allen lebenswichtigen Mikronährstoffen versorgt. Dazu zählen essentielle Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente ebenso wie sekundäre Pflanzenstoffe, Enzyme und Ballaststoffe. In ihrer Gesamtheit sorgen diese Nährstoffe dafür, dass der Tagesbedarf des Hundes gedeckt wird und Ihr Vierbeiner eine gesunde, artgerechte Ernährung erfährt.

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