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Pfoten weg: Diese 10 Lebensmittel sind für Katzen pures Gift!

Diese Lebensmittel sind pures Gift advice
© Shutterstock

Um seinen Lieben etwas Gutes zu tun, ist man oft versucht, ihnen für Menschen unbedenkliche Lebensmittel statt Katzenfutter zu geben. Viele Halter bedenken dabei allerdings nicht, dass für uns harmlose Nahrungsmittel den Vierbeinern schnell gefährlich werden können. Deshalb sollten Sie sich genau darüber informieren, was Ihr Stubentiger verträgt und wovon er lieber die Pfoten lassen sollte.

von Anna Katharina Müller

Wamiz hat für Sie eine Liste an Lebensmitteln zusammengestellt, die für Katzen gefährlich oder gar giftig sind, von denen Ihre Katze nichts oder nur eine deutlich geringere Menge fressen sollte. Dazu gehört nicht nur die bereits allseits bekannte Schokolade, die Ihrem Tier sehr gefährlich werden kann, sondern auch so manches Nahrungsmittel, mit dem Sie sicher noch nicht gerechnet hätten.

Schokolade

Schokolade kann bei Hunden und Katzen ebenfalls zu gefährlichen Vergiftungserscheinungen führen. Die Nascherei enthält Theobromin, eine Substanz, die der Stoffwechsel Ihres Stubentigers nicht verarbeiten kann und die das Nervensystem und das Herz von Katzen schädigen.

Große Rationen Schokolade können für das Tier sehr gefährlich werden oder sogar zum Tod führen.

Kern- und Steinfrüchte

Die Steine und Kerne von Äpfeln, Aprikosen, Birnen, Trauben, Kirschen usw. sind giftig für Katzen, da sie cyanogene Glycoside enthalten. Diese Obstsorten zählen also nicht zu den Lieblingsfrüchten der Katze. Dieser Inhaltsstoff kann bei den Stubentigern Vergiftungserscheinungen hervorrufen und ernsthafte Konsequenzen mit sich ziehen. Befürchten Sie, Ihr Tier könnte einen Kern verschluckt haben, machen Sie sich auf zum Tierarzt.

Thunfischkonserven

Es ist keine schlechte Idee, einer Katze von Zeit zu Zeit ein wenig Thunfisch aus der Konserve zu geben. Aber der regelmäßige Verzehr von Thunfisch ist nicht gut für sie. Thunfisch aus Konserven enthält viel zu viel Salz und kann langfristig zu schweren Nierenproblemen führen. Außerdem enthält der Dosenthunfisch kein Taurin. Die Säure ist sehr wichtig für das Herz und die Sehkraft von Katzen.

Und schließlich lieben Katzen Thunfisch, so dass sie vielleicht nichts anderes mehr fressen wollen, wenn man sie ständig mit Thunfisch füttert.

Rohe Zwiebeln und Knoblauch

Rohe Zwiebeln und Knoblauch sind für Katzen giftig, da sie Schwefelderivate enthalten, die auf die roten Blutkörperchen des Tieres wirken. Sie verursachen Erbrechen und Durchfall, Blutarmut, Herzrasen und Muskelzittern.

Kartoffeln, Kohl und Rüben

Diese Gemüsesorten sind schlecht für Katzen, weil sie in ihrem Magen gären und somit Gas und Durchfall verursachen. Rohe Kartoffeln enthalten Calciumoxalat, das die Harnwege von Tieren schädigen und Nierensteine verursachen kann.

Pilze

Einige Pilze sind giftig und können Leber- und neurologische Probleme oder im schlimmsten Fall den Tod hervorrufen.

Avocados

Avocados enthalten Persin, das Herz und Lunge von Tieren schädigen kann. Avocados sind auch reich an Fetten, was zu einer Entzündung der Bauchspeicheldrüse führen kann.

Nüsse

Der hohe Phosphorgehalt der Nüsse und ihre schwierige Verdauung bei Tieren machen Nüsse zu einem weiteren Lebensmittel, das man besser vermeiden sollte.

Macadamianüsse können auch hohes Fieber verursachen, das Tier schwächen und erhöhte Herzfrequenz verursachen. Die Muskatnuss kann Halluzinationen verursachen, wenn sie in zu großen Mengen aufgenommen wird.

Milch

Einer Katze Milch zu geben ist keine gute Idee, auch wenn das viele immer noch denken. Einige Katzen sind dagegen allergisch und sobald sie abgestillt sind, produzieren sie nicht mehr genügend Laktase, um die Laktose in der Milch richtig zu verdauen. Ausgewachsene Katzen vertragen deshalb keine Milch mehr.

Kaffee

Katzen dürfen keinen Kaffee trinken. Koffein kann ihre Herzfrequenz beschleunigen. Es braucht nur eine kleine Menge Kaffee, um eine Katze zu vergiften.

Meine Katze hat ein giftiges Lebensmittel gefressen, was soll ich tun?

Wenn ein Haustier ein gefährliches Lebensmittel zu sich genommen hat, sollte man sich so schnell wie möglich an einen Tierarzt wenden und eine klare Angabe über die aufgenommene Menge und die Zusammensetzung des Lebensmittels machen.

Es ist wichtig, so schnell wie möglich zu reagieren, spätestens jedoch zwei Stunden nach der Aufnahme des Lebensmittels. Bieten Sie dem Vierbeiner lieber Katzengras an, er wird es Ihnen danken.

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