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7 gute Gründe, warum Hunde Halloween hassen

Verkleideter Chihuahua

Hunde hassen Halloween aus mehreren Gründen.

© Simone Hogan / Shutterstock

Bald ist es so weit: Halloween steht vor der Tür! Während wir Menschen das Fest lieben, ist es für Hunde oft der absolute Horror. Wir erklären warum.

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Für unzählige Menschen weltweit und natürlich auch in Deutschland ist das Fest der Toten einfach nur ein Riesenspaß. Viele bereiten sich schon Wochen zuvor vor, um den perfekten Auftritt hinzubekommen. Denn nichts ist schöner, als in gruseligen Verkleidungen unterwegs sein und Leuten eine Gänsehaut zu bescheren oder gemeinsam mit Freunden ordentlich feiern.

Nur leider ist Halloween gerade für unsere Vierbeiner alles andere als eine Spaßveranstaltung. Hunde hassen Halloween und teilweise ist das Fest tatsächlich sogar richtig gefährlich für sie! Aber nur die wenigsten Halter wissen, wo die Probleme liegen.

Damit auch dein vierbeiniger Liebling keine Angst vor Halloween haben muss, erklären wir dir die potenziellen Gefahren des Gruselfestes. Aber keine Sorge, das wird keine Achterbahnfahrt des Grauens!

Hund erkennt Mensch in Verkleidung nicht mehr

Ja, Hunde haben eine sensationell gute Nase. Aber dennoch kann es sie extrem verunsichern, wenn ein merkwürdig aussehender Mensch sie plötzlich ruft – aber mit deiner Stimme!

Dein Hund erkennt dich schlicht und ergreifend nicht richtig und das ist nicht nur für sensible Gemüter sehr irritierend. Dies erlebt der Hund oftmals noch umso intensiver, wenn sich gleich die komplette Familie verkleidet. Ein echter Albtraum für ihn!

Ständig klingelt es an der Tür

Gerade wenn du irgendwo lebst, wo viele Kinder wohnen, geht es an Halloween besonders hektisch zu. Ständig klingelt es an der Haustür und verkleidete Kinder – einzeln oder in Gruppen – rufen plötzlich lautstark „Süßes oder Saures!“

Für Hunde bedeutet das jede Menge Stress. Denn bei jedem Klingeln an der Tür schrecken sie auf und rennen zur Tür, um nachzusehen. Und dann stehen da natürlich noch diese seltsamen kleinen Monster auf der Schwelle und schreien plötzlich herum! Da verstehen selbst gelassene Hunde ganz schnell die Welt nicht mehr und für sehr geräuschempfindliche und schreckhafte ist das alles andere als schön.

Hunde hassen es, den ganzen Tag über plötzlich erschreckt zu werden. © Bob Pool / Shutterstock

Giftige Schokolade und Süßigkeiten

Halloween ist auch das Fest der Leckereien. Viele Leute stellen bei sich zuhause Süßigkeiten bereit, um sie den verkleideten Kindern zu geben. Und die riecht unser pelziger Freund natürlich.

Hier solltest du wirklich unbedingt wachsam sein! Süßigkeiten und besonders Schokolade sind für Hunde absolut tabu. Das in Schokolade enthaltene Theobromin ist gar nicht gesund für sie. Zuckerfreie Süßigkeiten enthalten oft das für unsere Haustiere hochgiftige Xylitol! Ebenso sind Weintrauben oder roher Kürbis sehr problematisch. Aber auch alkoholische Füllungen, Fettreiches, scharf gewürztes oder extrem Zuckerhaltiges sollten nicht unterschätzt werden. Achte deshalb gut darauf, dass dein Vierbeiner sich auch nicht mal schnell etwas „mopst“.

Hunde erschrecken sich schnell

Falls du mit dem Gedanken spielst, selber auf eine Süßes-oder-Saures-Tour in Verkleidung aufzubrechen, lass deinen Hund besser zu Hause. Für schreckhafte Vierbeiner ist es alles andere als witzig, auf die verkleideten Gruppen zu treffen, die womöglich noch plötzlich losschreien und einen erschrecken.

Wer Gassi geht, sollte deshalb auch unbedingt überlegen, ob er dem ganzen Halloween-Trubel nicht weiträumig aus dem Weg gehen kann. Darüber hinaus werden von den Kindern auf ihren Streifzügen oft nicht so leckere Süßigkeiten einfach achtlos weggeworfen. Und die stöbern viele Hunde dann natürlich gerne mal auf.

Gefährliche Deko-Kleinteilen an Halloween

An Halloween solltest du deinen Vierbeiner sowieso generell gut im Auge behalten. Die liebevoll-schaurige Deko besteht oft genug aus diversen Kleinteilen – und da ist gerade für neugierige Hunde die Gefahr groß, dass sie mal probeweise darauf herumkauen. Nur unglücklicherweise werden solche Teile dann eben auch gerne mal verschluckt. An Halloween sind also deine Argusaugen gefragt, wenn du keinen Besuch beim Tierarzt riskieren willst.

Hunde-Horror-Verkleidungen

Ja, natürlich sehen Hundeverkleidungen superwitzig aus. Nicht umsonst gehen Videos oder Fotos von Vierbeinern, die etwa als Tarantel verkleidet oder als Hotdog kostümiert sind, schnell viral. Allerdings finden nur die wenigsten Hunde das Verkleidet werden ebenfalls so lustig wie wir. Für sie bedeutet es sogar häufig extremen Stress, plötzlich in so ein Kostüm gesteckt zu werden. Und da reicht es schon aus, wenn du ihnen ein Bettlaken überwirfst oder einen Hexenhut aufsetzt.

Achte unbedingt darauf, deinen Hund nur zu verkleiden, wenn er das offensichtlich ok findet! Gewöhne ihn außerdem langfristig (!) an ein Kostüm. Bitte keine Spontanaktionen.

Selfies mögen Menschen mehr als Hunde

Für einen Hund ist das ein Graus: Ewig lang dasitzen und für die Kamera posieren. Es ist verständlich, dass du vielleicht stolz bist auf dein geniales und mega-gruseliges Halloween-Kostüm. Aber muss wirklich unbedingt dein Vierbeiner mit auf dem Bild davon sein? Für Hunde ist das Posieren nämlich alles andere als lustig, sondern vielmehr echter Stress.

Das ultimative Halloween-Fazit

Genieße ein wunderbar gruseliges und lustiges Halloween! Aber achte trotz allem Spaß an der Sache darauf, dass es deinem Hund gut geht und du die typischen Fallen umgehst. Auch wenn unsere Fellnasen manch andere Feiern wie Silvester noch schlimmer finden – Hunde hassen Halloween. 

Hunde hassen Halloween, weil sie die ganze Zeit nicht richtig zur Ruhe kommen! © KikoStock / Shutterstock
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