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Studie: Ein Drittel aller Eltern liebt Haustier mehr als eigenes Kind!

Kinder contra Haustier
© Shutterstock

Sind unsere Tiere uns wirklich wichtiger als unsere eigenen Kinder? Eine Studie enthüllt jetzt Erstaunliches – und auch etwas beängstigende Tatsachen. Denn für immer mehr Menschen ist das Haustier offenbar wichtiger als Freunde und Familie.

von Stefanie Gräf, 17.09.2019

Basis für Befragung von OnePoll im Auftrag des Online-Portals I and love and you sind Interviews mit rund 2.000 US-amerikanischen Tierhaltern. 72 Prozent davon sind Eltern. Ziel war es herauszufinden, wie sehr die Menschen ihre Haustiere lieben und was es genau bedeutet, ein Tier-Fanatiker zu sein.

Familie mit Hund
Der Hund ist für viele ein vollwertiges Familienmitglied© Shutterstock

Tiere als bessere Menschen?

Erstaunliche Erkenntnis: 34 Prozent lieben ihre Haustiere mehr als ihr eigen Fleisch und Blut! Dies unterstreicht noch die Tatsache, dass auf die Frage, wem zuletzt ein Geschenk gekauft wurde, klar die Antwort kam: dem Tier. 

Konsequenterweise sehen auch zwei Drittel das eigene Haustier als den persönlich besten Freund, etwa ebenso viele bekennen, dass sich ihre Stimmung deutlich bessert, wenn sie Zeit mit dem Tier verbringen – und das klappt sogar wesentlich besser, als wenn sie mit Familie oder Freunden zusammen wären. Vielleicht nur die logische Konsequenz aus der Tatsache, dass rund 78 Prozent der Befragten das Tier als echtes Familienmitglied empfinden.

Lindsey Rabaut, stellvertretender Marketingleiter für die Webseite „I and love and you“ findet das nur folgerichtig, denn:

Haustiere sind mehr als nur ein Begleiter. Sie lieben uns bedingungslos und lösen in uns den Wunsch aus, bessere Menschen zu werden.“

Extreme Formen

Tierliebe ist natürlich in Ordnung, aber es gibt offenbar zunehmend Menschen, bei denen diese Zuneigung extreme Formen annimmt. Beispielsweise schmeißen 42 Prozent der Umfrageteilnehmer eine Geburtstagsparty für ihr Tier und kaufen Kleidung und Accessoires. 72 Prozent reicht es nicht, dass das Haustier ebenso gute Mahlzeiten wie sie bekommen – hier muss die Qualität sogar besser sein. 

Eine Entwicklung, die nachdenklich stimmt.