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Desiree Nosbusch mit Hund
© Desiree Nosbusch / Instagram

Promi postet ein Hunde-Foto: Mit der Reaktion hat sie nicht gerechnet

von Stefanie Gräf

Am veröffentlicht

Es sollte wohl eigentlich nur ein süßer Gruß aus dem Alltag sein. Doch als Désirée Nosbusch ein Hunde-Foto teilt, achtet plötzlich niemand mehr auf „Bowie“.

Wer Désirée Nosbusch kennt, hat ein festes Bild im Kopf: Seit sie als Teenager den Eurovision Song Contest moderierte, ist die braune Mähne ihr Markenzeichen. Doch auf Instagram präsentierte sich die 60-Jährige plötzlich komplett verändert – und das sorgt für ordentlich Wirbel.

Ein Detail löst eine regelrechte Lawine aus, die die Schauspielerin, Moderatorin und Regisseurin bis in die WDR-Talkshow „Kölner Treff“ verfolgt. Ihre Gedanken dazu verriet Nosbusch in der Sendung am 28. November.

Désirée Nosbusch: Hunde-Foto geht viral

Dabei sollte der eigentliche Star des Fotos Nosbuschs kleiner Maltipoo „Bowie“ sein. Ein aufgeweckter Kerl, der laut dem TV-Star zu Hause ordentlich Alarm schlägt, sobald es an der Tür klingelt.

Doch auf dem Schnappschuss, den sie ihren über 50.000 Followern präsentierte, stiehlt Frauchen dem Vierbeiner ungewollt die Show. Der Grund: Désirée Nosbusch trägt dort plötzlich kurzes, graues Haar.

Begeisterung im Netz – sogar von Kollegen

Die Reaktionen ließen nicht lange auf sich warten. Der Beitrag ging mit fast 3.000 Likes viral, die Kommentarspalte explodierte. Während Nosbusch vielleicht mit ein paar Herzchen für Bowie gerechnet hat, wird ihr neuer Look unversehens zum Top-Thema.

„Coole Haare, passt außerordentlich gut“, schwärmt ein Fan. Sogar TV-Kollegin Birgit Schrowange, die ihre grauen Haare längst zum Markenzeichen gemacht hat, kommentiert begeistert: „Wow, Haarfarbe und Frisur stehen dir aber auch sehr gut.“

Die Auflösung: Alles für die Kunst

Doch ist die ewige Jugend-Ikone nun wirklich im Club der „Silver Ager“ angekommen? Im WDR-Talk „Kölner Treff“ klärt Nosbusch bei Micky Beisenherz und Susan Link auf. Der graue Schopf ist keine Laune der Natur, sondern das Werk der Maskenbildner.

Für ihre Rolle als „Josephine Nansen“ in der neuen ZDFneoriginal-Serie „Husk“ musste der gewohnte Look weichen – zumindest temporär mithilfe einer Perücke. „Wir suchen als Schauspieler nach irgendetwas, was uns hilft, eine Rolle zu finden“, erläutert Nosbusch im Talk. Mit ihrem Pferdeschwanz, mit dem sie „schon seit 50 Jahren durch die Welt laufe“ habe sie sich die Figur einfach nicht vorstellen können.

Nosbusch wundert sich: Warum immer das Alter?

Was als harmloses „Foto, das mit Freude entstanden ist“ begann, regte die Schauspielerin am Ende doch zum Nachdenken an. Im "Kölner Treff" zeigt sie sich sichtlich überrascht darüber, „was Leute sich eine Mühe machen“, das Bild zu bewerten – sowohl positiv als auch negativ.

Dabei stört sie vor allem ein Phänomen, das tief in unserer Gesellschaft verwurzelt zu sein scheint: Der Zwang, Frauen ständig über ihr Geburtsjahr zu definieren. „Ein Thema, das ich erstaunlich finde, ist, dass Frauen immer auf das Alter reduziert werden“, stellt sie im WDR klar.

Sie wundere sich, warum die jeweilige Jahreszahl immer darunter stehen müsse. „Das ist, glaube ich, bei Männern anders", so ihre Kritik.

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