Der Startschuss für die neuen Folgen von „Die Welpen kommen - Mit Martin Rütter“ am 10. März 2026 auf RTL hätte aufwühlender kaum sein können. Und zwar nicht nur für die Zuschauer, auch der „Hundeprofi“ Martin Rütter hätte offensichtlich mit dieser Entwicklung nicht einmal im Traum gerechnet.
Gleich in der ersten neuen Episode der Staffel gerät ein Fall ins Rampenlicht, der nicht nur ein beklemmendes Schicksal offenbart, sondern auch den gesamten TV-Dreh urplötzlich auf den Kopf stellt. Alles beginnt mit einer grausamen Entdeckung an einem Flussufer in Rumänien.
Jabbas Rettung in Rumänien
Spaziergänger entdeckten dort vor wenigen Monaten einen achtlos weggeworfenen Sack und verhindern durch ihr Eingreifen in letzter Sekunde das Schlimmste. Denn in dem Sack befinden sich der winzige Welpe Jabba und seine Geschwister.
Jemand hat die erst wenige Tage alten Hundebabys dem sicheren Tod überlassen. Doch dieser dunkle Start ins Leben ist erst der Anfang einer massiven emotionalen Achterbahnfahrt.
Monate später in Deutschland scheint sich das Blatt für den jungen Mischling endlich zu wenden. Pflegemutter Tina Sch., die seit 13 Jahren Hunden ein vorübergehendes Zuhause bietet, ist überglücklich. Denn sie ist sich sicher, die perfekten Interessenten für Jabba gefunden zu haben. Sie haben viel Platz, ein Haus mit Grundstück, ausreichend Zeit und Hundeerfahrung.
Eiskalter Rückzieher bei "Die Welpen kommen"
Doch dann folgt der nächste harte Schlag für den Welpen, obwohl er ein Kandidat bei „Die Welpen kommen“ ist! Die Familie bekommt aus heiterem Himmel kalte Füße und sagt ab. Jabba wird erneut aussortiert, bevor er überhaupt richtig hätte ankommen dürfen.
Tina Sch. berichtet von dem Rückschlag für Jabba vor den laufenden Kameras von Rütters Team. Trotz des geplatzten Traums gibt sie sich tapfer und spricht aus, was sie hofft: „Wir finden für den kleinen Kerl schon was.“
Martin Rütter ist völlig perplex
Die Situation scheint völlig offen, doch dann reißt plötzlich eine Stimme aus dem Hintergrund die gesamte Szene an sich. „Wenn nicht, dann nehm ich ihn!“, ruft ein Mann aus dem Off. Die Dreharbeiten stocken abrupt.
Selbst Martin Rütter wird von dieser Wendung völlig auf dem falschen Fuß erwischt. Mit so einem spontanen Eingreifen hinter den Kulissen hat er absolut nicht gerechnet. Der unerwartete Retter ist Markus, ein Mitarbeiter der Produktionsfirma.
Völlig perplex und lachend stöhnt Rütter auf: „Oh nein, jetzt geht das wieder los!“ Es sei nicht das erste Mal, dass er sein eigenes Team vor sich selbst schützen müsse, weil sich jemand hinter der Kamera unsterblich in einen Hund verliebt.
Doch nach kurzer Prüfung ist klar: In diesem Fall passt alles. Markus' Familie gibt grünes Licht. Jabbas Happy End steht nun doch nichts mehr im Wege.
Rütters knallharte Abrechnung
Für Martin Rütter ist dieser Vorfall, der ihn selbst so überrumpelt hat, der perfekte Anlass für eine schonungslose Standpauke an die Gesellschaft. Er rechnet mit der Doppelmoral ab, die Hunden mit tragischer Vergangenheit oft entgegenschlägt.
„Bei Tinder ist es den Leuten völlig egal, was die Menschen da für Vorgeschichten haben“, zieht der Experte einen harten Vergleich. Doch sobald es um einen Hund aus dem Tierschutz gehe, machen viele plötzlich ein Drama daraus. Nur weil sie die Historie des Tieres nicht genau kennen, bekommen sie kalte Füße.
„Quatsch ist das!“, lautet Rütters unmissverständliches Urteil. Seine Forderung an die Zuschauer an den Bildschirmen ist so simpel wie deutlich: „Es gibt Welpen im Tierschutz. Es gibt unkomplizierte Hunde im Tierschutz. Augen aufmachen!“