Wenn die Woche schon so beginnt… Der Montagmorgen des 25. Mai 2026 beginnt mit einer Szene, die den Freiwilligen des Hamburger Franziskus-Tierheims den Atem stocken lässt. Gegen 8.30 Uhr machen Mitarbeiter vor den Toren des eine grausame Entdeckung.
Im Schatten sitzt da ein massiger XXL-Bully! Jemand hat den Hund dort einfach angebunden und seinem Schicksal überlassen. Doch das ist noch nicht alles: Die Details dieses tragischen Tierfundes haben einen hochemotionalen Shitstorm im Netz ausgelöst.
Hundedrama in Hamburg
Der Grund für den extremen Ärger: Der wuchtige Kopf des armen Hundes wird von einem viel zu engen Maulkorb schmerzhaft zusammengepresst, der ihm fast die Luft abschnürt.
Und trotz der großen Hitze die letzten Tage ist weit und breit ist kein einziger Tropfen Wasser zu sehen, aus dem das hechelnde Tier hätte trinken können. Der stämmige Rüde sitzt somit in einer ausweglosen Falle und ist komplett darauf angewiesen, dass ihn rechtzeitig jemand findet.
Völlig hilflos: XXL-Bully ausgesetzt
Von dem Menschen, der dem XXL-Bully das angetan hat, fehlt jede Spur. Der Unbekannte muss sich in den Morgenstunden lautlos aus dem Staub gemacht haben – schlichtweg zu feige, auch nur den kurzen Weg durch die rettende Tür des Tierheims zu gehen und die Verantwortung für sein Tier zu übernehmen.
Bei der ersten Untersuchung keimt bei den Freiwilligen kurz Hoffnung auf: Der Hund trägt einen Chip unter der Haut! Doch das Auslesen führt ins Nichts, denn der Transponder ist nirgendwo registriert.
Diese Spur verlief damit ins Leere. Allerdings ermittelt auch die Hamburger Polizei bereits und versucht, den Täter aufzuspüren. Wird er erwischt, muss der mit einem knallharten Nachspiel rechnen.
Das Netz kocht!
Als das Tierheim den Fall öffentlich macht, entfacht sich ein beispielloses digitales Lauffeuer. Nach nur vier Tagen explodieren die Zahlen allein des Facebook-Beitrags: Über 15.300 Likes, mehr als 3.400 geteilte Beiträge und über 2.200 Kommentare dokumentieren den kollektiven Zorn einer ganzen Community.
Das Netz kocht vor Wut. „Man sollte den Täter in der Wüste ohne Wasser aussetzen – nur mal so für’s eigene Gefühl“, schreibt ein fassungsloser User. Andere fällen ein vernichtendes Urteil über die möglichen Motive der Flucht: „Da hat wohl mal wieder jemand nach Optik entschieden und war dann doch überfordert. Und auch noch zu feige das Tierheim zu betreten.“
Neben der puren Empörung über diese „feige, gemeine Tat“ und der Frage, wie man einem vierbeinigen „Familienmitglied“ so etwas antun kann, mischt sich auch bittere Resignation in die hitzige Diskussion: „Das wird in Zukunft sicherlich noch häufiger passieren – LEIDER!!! Die Tierarztkosten kann sich bald keiner mehr leisten.“
Die Jagd auf den Täter
Aus der ohnmächtigen Wut ist längst eine unerbittliche, gemeinschaftliche Jagd geworden. Tausende Tierfreunde und die örtlichen Behörden ziehen an einem Strang, vereint durch ein einziges Ziel: Den Menschen ausfindig zu machen, der diesen Hund so grausam im Stich gelassen hat.
Mit jedem geteilten Beitrag wächst der Druck auf den Flüchtigen von Minute zu Minute. Zeugenhinweise laufen nun in der Koppelstraße zusammen – und das Netz ist fest entschlossen, nicht eher Ruhe zu geben, bis diese eiskalte Tat aufgeklärt ist.