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Katze knabbert an Spinatblatt
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Spinat gilt als sehr gesund - aber auch für Katzen?

© phM2019 / Shutterstock

Dürfen Katzen Spinat essen?

Die Redaktion

Am veröffentlicht

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Schon Comic-Seemann Popeye wusste, Spinat ist gesund und macht stark. Aber ist Spinat auch für Katzen gut? Oder ist Spinat giftig für Katzen?

Das grüne Gemüse ist verhasst bei Kindern, erst als Erwachsene lernen wir es irgendwann zu schätzen. Ob mit dem Blubb, im Salat oder gedünstet, Spinat ist unheimlich gesund. Er ist reich an Vitaminen, Aminosäuren und Mineralien. Der Eisengehalt von Spinat ist tatsächlich hoch, aber nicht so hoch wie lange Zeit  angenommen. Aber das tut der positiven Wirkung von Spinat keinen Abbruch.

Das Blattgemüse sollte also in der menschlichen Ernährung nicht fehlen. Nun gibt es auch einige Stubentiger, die neugierig auf den grünen “Starkmacher” sind. Aber ist es gut, wenn sie ihn mal probieren? Wir beantworten dir die Frage: Dürfen Katzen Spinat essen?

Dürfen Katzen Spinat essen? Eine Frage des Geschmacks

Katzen sind sehr wählerisch, was ihr Futter betrifft. Und so halten es einige Katzen wie wir als Kinder und würdigen den Spinat keines Blickes. Andere Katzen hingegen lieben das grüne Gemüse. Und das ist in Ordnung, denn: Katzen dürfen Spinat essen.

Viele Katzen lieben Spinat© Yushchuk Myroslava / Shutterstock

Wie so oft bei Gemüse und Obst für Katzen kommt es auf die Menge an, die Miez vom Spinat isst. Katzen sind reine Fleischfresser. Sie beziehen aus Fleisch alles Nötige, was ihr Körper braucht. Daher ist Spinat in kleinen Mengen, also ein bis zwei Blätter, eine gesunde Leckerei für die Katze. Auch gängigem Katzenfutter wird hin und wieder das grüne Gemüse als Vitamin- und Nährstoffquelle untergemischt.

Katzen und Spinat: Deshalb ist er so gesund

Im Gegensatz zu vielen anderen Gemüse- oder Obstsorten, sind in Spinat tatsächlich alle gesunden Inhaltsstoffe in so großer Menge enthalten, dass die Katze einen Nutzen davon hat. Die Vitamine A, B2, B6, C, E und K sind in hohen Mengen vorhanden. Sie unterstützen das Immunsystem, die Sehfähigkeit, das Herz und den Blutdruck, die Knochen sowie Haut und Fell.

Die ebenfalls im Spinat vorhandenen Nährstoffe Kalzium, Kalium, Folsäure und Magnesium unterstützen die Knochen und Muskulatur der Katze. Ballaststoffe bietet der Spinat hingegen recht wenig. Aber in ihm steckt genau so viel, dass er die Verdauung der Katze fördert und bei Verstopfungen helfen kann.

Spinat hat zudem sehr wenig Kalorien. Das ist förderlich für Katzen, die auf ihre schlanke Linie achten müssen. Das in ihm ebenfalls vorhandene Omega-3 unterstützt den Blutdruck der Katze. Und Antioxidantien können Krebs vorbeugen.

Spinat eignet sich als auch wunderbar, um Ihre Katzen beim Barfen mit wichtigen Nährstoffen zu versorgen. Allerdings eher mäßig als regelmäßig!

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Was müssen Sie beachten, wenn Katzen Spinat essen

Grundsätzlich gilt: Eine Katze sollte wirklich nur gelegentlich in kleinen Mengen Spinat auf dem Speiseplan stehen haben, da der Blattsalat sonst gern mal auf den Magen oder Darm schlägt.

Dabei ist es egal, ob Sie den Spinat der Katze roh oder gekocht anbieten. Sie verträgt ihn auf beide Arten. Achten Sie nur bei rohem Spinat darauf, dass Sie ihn vorm Füttern gründlich abwaschen.

Katze und Spinat: Die beste Zubereitung

Am besten bekommt Katzen gedünsteter Spinat, wenn Sie ihn nicht roh füttern möchten. Dann bleiben die wichtigen Nährstoffe ebenfalls vollumfänglich erhalten. Außerdem ist der Spinat dann auch leichter verdaulich für Ihre Katze.

An den gedünsteten Spinat dürfen aber keine Gewürze wie etwa Salz, keine Zwiebeln oder gar Sahne. Dann wird aus dem gesunden Spinat eine giftige Angelegenheit für Ihre Katze. Am besten den Spinat für die Katze nur in heißem Wasser kochen. Naturbelassen ist er am gesündesten und bekömmlichsten für den Stubentiger.

Ihre Katze darf keinen Spinat essen, wenn …

Tatsächlich gibt es eine Ausnahme, bei der Katzen definitiv auf Spinat verzichten müssen. Hat Miez Probleme mit den Nieren, der Blase oder generell den Harnwegen, darf sie keinen Spinat essen. Der hohe Kaliumgehalt kann die Probleme verschlimmern.

 

Zudem ist besonders in rohem Spinat sehr viel Oxalat. Dies kann zur vermehrten Harnsteinbildung beitragen. Also besser auf Spinat verzichten, wenn Ihre Katze schon Ärger mit den Harnwegen hat. Greifen Sie in dem Fall lieber auf Zucchini oder Karotten für die Samtpfote zurück.

Das Fazit: Dürfen Katzen Spinat essen?

Ja, Katzen dürfen Spinat essen. Achten Sie dabei aber unbedingt darauf, dass Sie ihn naturbelassen roh oder aber gedünstet füttern. Auch reichen kleine Mengen von ein bis zwei Blättern absolut für Ihren Stubentiger aus.

Hat Ihre Katze allerdings Probleme mit den Harnwegen, sollten du davon absehen, Spinat zu füttern.

Spinat ist durch den hohen Vitamin- und Nährstoffgehalt ein wirklich gesundes Gemüse, von dem Ihre Katze auch profitiert. Testen Sie also gern mal, wenn Sie das nächste Mal frischen Spinat im Haus haben, was Ihre Katze dazu sagt.

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