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Alles Wissenswerte zum Hausmittel Kokosöl für die Katze

Kokosnull und Kokosöl advice
© Shutterstock

Kokosöl zählt zu den neuen Trends zur alternativen Behandlung und Pflege von Katzen. Ob als Schutz gegen Parasiten, für glänzendes Fell oder sogar zur Behandlung von Verdauungsbeschwerden bei der Katze – dem Öl aus der Kokosnuss werden allerlei positive Wirkungen nachgesagt. Wir werfen einen genaueren Blick auf den Nutzen und die Risiken bei der Anwendung von Kokosöl für Katzen.

von Kristin Barling

Äußere Anwendung von Kokosöl für Katzen

Bei der äußeren Anwendung wird das Kokosöl auf Haut oder Fell der Katze aufgetragen. Es soll dabei gleich zwei verschiedene Wirkungen haben: eine Pflegewirkung und eine Schutzwirkung gegen Parasiten.

Kokosöl zur Fellpflege bei Katzen

Äußerlich angewendet soll Kokosöl bei Katzen für ein weiches, geschmeidiges Fell sorgen. Dass dies funktioniert, steht außer Frage – nicht ohne Grund hat die Kosmetikindustrie das duftende Öl schon lange als pflegendes Mittel für Haut und Haare beim Menschen entdeckt. Was beim Menschen wirkt, klappt auch bei der Katze: Wird das Kokosöl sparsam ins Fell einmassiert, bekommt das Fell der Katze einen seidigen Glanz. Allerdings sollte man bei stumpfen Fell zunächst die Ursache für die Symptome klären, bevor man auf Kokosöl als alternatives Heilmittel zurückgreift. Stumpfes Fell kann auf Krankheiten oder Mangelerscheinungen bei der Katze hinweisen und sollte nicht nur kosmetisch behandelt werden. Auch Symptome wie trockene und juckende Haut, die sich durch ein verstärktes Kratzen der Katze äußern können, sollte die Ursache zunächst tierärztlich abgeklärt werden.

Kokosöl gegen Parasiten

Eine weitere Anwendungsmöglichkeit von Kokosöl für die meisten Katzen ist das Auftragen des Öls aus Schutzschicht gegen Parasiten. Dem Öl wird nachgesagt, dass es einem Parasitenbefall vorbeugt, wenn Sie das Kokosöl einreiben. Durch den Geruch und die enthaltene Laurinsäure sollen die Parasiten abgeschreckt oder sogar abgetötet werden, sodass sie der Katze fern bleiben. Zu den Parasiten, die durch das Kokosöl für Katzen abgeschreckt werden sollen, zählen mehrere Arten. Sie können Kokosöl gegen Zecken, Läuse, Milben und Flöhe anwenden. In manchen Erfahrungsberichten wird empfohlen, die Katze etwa dreimal pro Woche mit Kokosöl einzureiben, um sie vor einem Parasitenbefall zu schützen. Allerdings gibt es bislang keine Studien, die beweisen, dass das Öl zuverlässig als Insekten- und Parasitenrepellent wirksam ist.

Innere Anwendung von Kokosöl für Katzen

Bei der inneren Anwendung von Kokosöl für Katzen wird das Kokosöl regelmäßig in das Futter der Katze gemischt. Das Öl soll das Immunsystem der Katze stärken und zudem den Appetit des Stubentigers anregen. Das Öl kann gegen Verdauungsbeschwerden helfen und die Verdauung von Haarballen unterstützen. Gleichzeitig dient das Kokosöl für Katzen als Nahrungsergänzungsmittel, da in dem Öl zahlreiche Spurenelemente und Mineralstoffe enthalten sind. Die Dosierungsempfehlung des Kokosöls für Katzen beträgt zwischen einem Viertel und einem halben Teelöffel Öl pro Tag. Bei Katzen, die zu Übergewicht neigen, ist von der Fütterung mit Öl abzusehen, da das Kokosöl die Bauchspeicheldrüse des Tiers belasten kann.

Ist Kokosöl für Katzen gefährlich?

Bei der Anwendung sind Nutzen und Risiko stets abzuwägen. Kokosöl zur äußeren Anwendung klingt zwar nach einer guten Alternative zu gesundheitsschädlichen, chemischen Parasitenmitteln. Dennoch kann auch Kokosöl für Katzen schädlich sein. Durch den intensiven Geruch des Öls kann die Katze stark irritiert werden und ihr Putzverhalten intensiviert werden. Putzt die Katze sich, wird das Öl allmählich vom Fell abgetragen und die Schutzwirkung gegen Parasiten ist nicht mehr gegeben. Um zu prüfen, ob die Katze auf das Kokosöl reagiert, sollte es vorsichtig an einer einzelnen Körperstelle getestet werden. Reagiert die Katze allergisch oder empfindlich auf das Öl, ist von einer Anwendung abzuraten.

Eine Verabreichung von Kokosöl als Nahrungsergänzungsmittel ist normalerweise nicht schädlich für die Katze. Auch hier sollte jedoch darauf geachtet werden, dass die Katze nicht allergisch auf die Inhaltsstoffe reagiert. Wird das Öl innerlich angewendet, sollte man unbedingt auf reines, hochwertiges Kokosöl in Bioqualität zurückgreifen. Entsprechende Produkte sind im Supermarkt und im Internet in allen Preissegmenten erhältlich. Das Kokosöl für Katzen sollte sparsam dosiert werden. Kommt es zu Verdauungsproblemen oder Durchfall, sollte man die Dosis verringern oder die Behandlung abbrechen.